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Sonntag, 14. April 2013

Wochenrückblick 8.-14.4.

(c) Frau von Saltkrokan
Vom Föhn hinterhältig angegriffen worden (Er fiel vom Schrank und auf meinen Fuß, autsch. Hatte ein bisschen was von diesem hier). Aus Versehen Tomaten aus Marokko gekauft - argh. Zum ersten Mal mit Sonnenbrille aus dem Haus. Mit M., der Schwiegermama und Schwiegeroma bei Heinemann dinniert und urleckere Torte gegessen. Bei Hinkel Brot gekauft. Ein neues Hardcover für 2,99 € ergattert, weil es das letzte Exemplar bei "Jokers" war (Yeah!). Gefühlt die halbe Stadtbücherei ausgeliehen. Die Koffer ausgepackt und aufgeräumt. Ein paar Tage bei M.s Mutter verbracht. Einen tollen Outlet der Mayerschen Buchhandlung besucht - und einen Stapel Bücher für einen Spottpreis gekauft. Lecker gekocht. Zum Neugriechisch-Kurs gegangen und griechische Buchstaben gemalt. Mit einer lieben Freundin gequatscht. Vormerkungen aus der Stadtbücherei abgeholt (Nun bin ich die nächsten Wochen über versorgt). Mit Muttern telefoniert. Ein Kino-Date verabredet. "Die Sims 2" gespielt. Mit einer Freundin verabredet. "Nachtzug nach Lissabon" im Kino gesehen.

Sonntag, 17. Februar 2013

Wochenrückblick 11.02.-17.02.

(c) Frau von Saltkrokan

Einen kleinen Nervenzusammenbruch und einen schlechten Tag gehabt. Vor Karneval geflohen. Selbstgemachte Pralinen genossen. Pizza gebacken. Die ersten Masterarbeit-Schreib-Wortfindungsschwierigkeiten gehabt. Großzügig Textmarker benutzt. Einen neuen Berlin-Reiseführer bestellt. Einen Hass auf Fremdworte bekommen. Ein langes Gespräch geführt. Gugelhupfförmchen gekauft. Eine Rose verschenkt und eine geschenkt bekommen. "Stirb langsam 5" im Kino angesehen. Urlaubspläne geschmiedet. Mit zwei lieben Freundinnen telefoniert. Koch- und Backbücher ausgeliehen. Quarkbällchen verhunzt. Viel zu wenig Sport getrieben und deswegen am Samstag aufgerafft. Marilyn Manson beim Sport gehört - yeah! Die Nebenkostenabrechnung bekommen und gefreut. Den M. mit Graupensuppe bekocht. Mit Muttern telefoniert. Notfallmuffins gebacken, weil keine Nerven und Muße für Hefeteig.

Sonntag, 20. Januar 2013

Wochenrückblick 14.01.-20.01.

(c) Frau von Saltkrokan

Umsorgt worden. Chucks gekauft. Auf seltsame Menschen getroffen. Zum ersten Mal auf Automatik fahren wollen und erbärmlich gescheitert. Im Schnee versunken und fast ausgerutscht. Rotkohlsalat gemacht. Mit einer lieben Freundin telefoniert. Den Trailer zu "Stirb langsam 5" gesehen und ein Date für den Valentinstag ausgemacht. Den neuen Tarantino gesehen und in Gedanken schon die Blu-ray vorbestellt. Bei "Game of Thrones" eingeschlafen (Asche auf mein Haupt ...). Von meinen Plänen für den Sommer erzählt. Gefroren. Meine Masterarbeit vor dem hohen Gericht vorgestellt. Wunderbar bekocht worden. Mal wieder festgestellt, dass ich kichernde, kreischende Weiber einfach nicht ausstehen kann. Den Keller entrümpelt. Chucks umgetauscht (doch eine halbe Nummer zu klein). Gefroren, während ich auf die verspätete Bahn warten musste. Mangolassi selbst gemacht. Ein Ärzte-Konzert auf DVD angeschaut. Den Mann à la Jamie Oliver bekocht und nach ewiger Zeit mal wieder Pudding gegessen. Den Abend mit Sookie und Bill verbracht <3. Den inneren Schweinehund bekämpft und schwimmen gewesen. Über den frisch gefallenen Schnee gefreut. Entsetzt über die Kalorienzahl eines Caffe Latte bei Starbucks gewesen. Den Montag durchgeplant. Gedanken über die Recherchereise gemacht.

Freitag, 18. Januar 2013

"Django Unchained"


Bevor ich zu "Django Unchained" das eine oder andere Wort verliere, muss ich ein wenig ausholen und zum Regisseur Quentin Tarantino etwas schreiben.
Quentin Tarantino. Meine Liebe (man kann es durchaus so sagen) zu diesem Regisseur begann mit unschuldigen dreizehn Jahren, als ich "From Dusk Till Dawn" sah - die grausam geschnittene TV-Version. Und ja, bei diesem Film führte er nicht Regie, sondern spielte an der Seite von George Clooney eine der Hauptrollen, doch so wurde ich auf ihn aufmerksam. (Und ja, mir ist bewusst, dass "From Dusk Till Dawn" nicht für mein damaliges Alter geeignet war, aber mal ehrlich, wer hat in dem Alter nicht gerne solche Filme gesehen?) Es folgte wenig später "Pulp Fiction", lange Zeit einer meiner Lieblingsfilme, und auch "Kill Bill" und "Inglourious Basterds" mochte und mag ich sehr gerne.
Nach der Preview von "Django Unchained" fasste ich dann auch gleich den Vorsatz, die noch ausstehenden Filme von Tarantino zu sehen ("Reservoir Dogs", "Jackie Brown" und "Death Proof"), denn selten habe ich mich so gut unterhalten und dennoch nicht berieselt gefühlt wie bei "Django Unchained". Man ist ja schnell bei diesem "Ein typischer XY", aber hier stimmt es; "Django Unchained" hat das typische Tarantino-Feeling: Witz, Ironie, Skurrilität, Stilbrüche, Brutalität, eine Prise Drama, Musik, exzellent besetze Schauspieler und Blut, Blut, Blut. Und natürlich Waffen. Erstaunlicherweise waren die meisten, die am Mittwochabend im Kino waren, Männer. Ich selbst bin da ja vollkommen ungegendert, mir ist es egal, ob ein Film als "Männer-" oder "Frauenfilm" gilt, solange er mir gefällt. Ein bisschen verstehen kann ich es trotzdem, dass viele Frauen mit Tarantino nichts anfangen könnte - er ist eben nicht zimperlich in Sachen Gewalt und es fließt und spritzt eine Unmenge Blut. Dass ausgerechnet Männer solche Filme toll finden, versetzt mich allerdings ins Grübeln.
Beginnen wir bei den exzellent besetzten Schauspielern, allen voran Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio. Christoph Waltz habe ich inzwischen in allen seinen Hollywood-Filmen (außer "The Green Hornet") gesehen und ich mochte ihn jedes Mal sehr gerne. Als Dr. King Schultz konnte Tarantino keinen besseren Schauspieler besetzen und insgeheim habe ich den Verdacht, dass er ihm die Rolle auf den Leib geschrieben haben könnte. Für Leonardo DiCaprio ist es meiner Meinung nach geradezu ein Ritterschlag, in einem Tarantino-Film besetzt zu werden. Seine Entwicklung von Milchbubi/Mädchenschwarm zum Charakterdarsteller fand ich sehr interessant und auch in der Rolle des exzentrischen Plantagenbesitzers Calvin Candie beweist er einmal mehr, dass er mehr kann als ein hübsches Gesicht zu haben.
Vom Brutalitätsgrad her hat sich Tarantino hier sogar noch zurückgehalten, finde ich, und da das alles bei ihm oft sehr übertrieben ist, wirkt es nur halb so schlimm. Im Gegensatz zu anderen Tarantino-Filmen empfand ich "Django Unchained" außerdem als sehr witzig. Nicht dass ich sonst bei Tarantino nicht lachen könnte (Man denke nur an das miserabel artikulierte "Grazi" in "Inglourious Basterds"), aber hier war noch viel mehr Witz drin als in seinen bisherigen Filmen.
Vom Plot her ist "Django Unchained" schnell erzählt (Mal wieder eine Rachegeschichte) und trotzdem hat Tarantino ihn auf ganze hundertfünfundsechzig Minuten ausgebreitet. Langweilig wird der Film aber nicht, weil er auch immer wieder noch einen draufsetzt - und mit einem Tarantino-typischen Gemetzel endet.

Dienstag, 21. August 2012

Pixar's "Merida" (OT: "Brave")


Ja, ja, ich weiß, ich hinke mal wieder ziemlich hinterher, der Film läuft schließlich schon seit Anfang des Monats, aber heute war es endlich soweit. Und: Ich war seit Jahren das erste Mal wieder allein im Kino und es war herrlich. Als Teenie hab ich das öfters gemacht, weil ich mir Filme angesehen habe, die meine Freundinnen nicht so interessierten. Nun habe ich beschlossen, das wieder zu pflegen - wieso soll ich auf Filme verzichten, nur weil ich keine interessierte Begleitung habe? In den letzten Jahren sind so leider einige Filme (zumindest im Kino) an mir vorbeigegangen. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich nur für bestimmte Filme ins Kino gehe und nicht für jede dahergelaufene Komödie (wie dieser "Ted", auf den alle so stehen ...). Das sind dann eben Filme wie früher "Harry Potter" oder im Dezember "Der Hobbit" - und Pixar-Filme.
Ich liebe Pixar-Filme, früher waren es natürlich Disney-Filme, die ich zwar immer noch mag, aber wenn dann die alten, die neuen kann man echt in den meisten Fällen in die Tonne kloppen (rühmliche Ausnahme der letzten Jahre "Rapunzel - Neu verföhnt"). "Merida" hat mich in doppelter Hinsicht gereizt, bereits als ich den Trailer gesehen hatte, war ich Feuer und Flamme. Eine eigensinnige Highland-Prinzessin, Schottland als Kulisse - genau mein Fall! Wer auch nur ein wenig mit Animationsfilmen anfangen kann, dem kann ich den Film nur ans Herz legen. Er ist unglaublich witzig, hat aber - wie so oft bei Filmen aus dem Hause Disney/Pixar - eine tiefgründige Botschaft. Die Figuren sind wieder sehr individuell und auch wenn ich den Film ganz stinklangweilig und retro nicht in 3D gesehen habe, war ich begeistert von der Animation. Besonders bemerkenswert bei den Pferden, die aussehen wie ihre Kollegen aus Fleisch und Blut (Meridas Pferd, Angus, ist übrigens ein Shire Horse! <3). Bei Pixar merkt man immer wieder eine unglaubliche Liebe zum Detail, die ich sonst nur von Ghibli kenne.
Absolutes Highlight ist natürlich das Bogenschießen, das im Trailer gezeigt wird, aber auch danach lässt der Film nicht nach. An manchen Stellen lag das ganze Kino am Boden vor Lachen, an manchen Stellen hatte ich Tränen in den Augen. Ich werde mir auf jeden Fall im Dezember die DVD holen, gerne auch zum Einführungspreis, das ist der Film in jedem Fall wert!


Ach ja ... Was ist das eigentlich, dass ich jedes Mal Pippi in die Augen bekomme, sobald auch nur ein Ton aus einem Dudelsack erklingt? Ob ich in einem früheren Leben auch mal eine Highland-Prinzessin war? ;-)