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Samstag, 27. April 2013

[Gedanken] Sind wir nicht alle schön?


In letzter Zeit plagen mich immer wieder Gedanken, die um ein großes Themenfeld kreisen, das mich insgeheim eigentlich furchtbar nervt, da es nicht für das steht, was mir wichtig ist, nämlich Äußerlichkeiten. Aber es ist wie verhext, ständig zerbreche ich mir den Kopf um Fragen und Gedanken wie "Bin ich zu dick?", "Wieso kann ich nicht größer sein?", "Ich fühle mich unwohl so wie ich bin." oder ein allzu plattes trotzig dahingeworfenes "Ich bin häßlich!". Der letzte Blogeintrag von H. hat mich nachdenklich gestimmt, ebenso wie das Video der Kosmetikfirma Dove (siehe oben), das mir M. heute gezeigt hat. Und auch wenn mir nach diesem Blogeintrag vielleicht Feministinnen die Tür einrennen und sich dagegen wehren: Es sind eben vor allem wir Frauen mit dem verkorksten Selbstbild. Ja, Frauen, ganz verallgemeinert. Und ja, nicht auch die Männer, denn die ziehen erst in den letzten Jahren allmählich nach was das verzerrte und unrealistische Idealbild in der Werbung angeht.
Woher kommt es, dass wir selbst uns so extrem selbstkritisch und - noch krasser - negativ sehen? So negativ, dass wir uns als häßlich beschreiben, obwohl wir es gar nicht sind? Sind wir nicht alle auf irgendeine Weise schön? Und selbst wenn uns jemand nicht schön findet, entsprechen wir dann nur einfach nicht diesem subjektiven Geschmack? Wenn jemand mit unseren Charaktereigenschaften nicht so klar kommt, macht uns das oft nicht so viel aus als wenn er/sie sagt, wir haben zu breite Hüften, schmale Lippen oder zu buschiges Haar. Die meisten von uns wissen sehr wohl, dass wir nicht annähernd so schlecht aussehen wie wir uns selbst sehen, dass andere uns nicht so sehen, dass wir schön sind. Dass wir attraktive Frauen sind, jede auf ihre eigene Art. Die eine mit langen Locken, die andere mit tollen Augen, die dritte mit langen Beinen, wieder eine andere mit Grübchen in den Wangen. Und das alles hat auch nichts mit sexistischen Reduzierungen zu tun, wir sind nun mal alle noch halbe Neandertaler, die auf solche Äußerlichkeiten "hereinfallen" und wenn wir uns verlieben, dann sehr wohl auch in diese Äußerlichkeiten, denn so ehrenvoll dieses "Auf die inneren Werte kommt es an" auch ist, die Art Mensch erhält diese Weisheit nicht!
Doch zurück zum Thema: Wieso fällt es uns so schwer, uns objektiver zu sehen? Wir sehen uns wie durch einen Zerrspiegel und hören viel zu selten auf ernst gemeinte Komplimente, weil wir an der Vorstellung von uns selbst festhalten: Wie kann mein Mann mich wunderschön finden, bei den Schenkeln und dem Bauch? Und den Dellen in den Schenkeln? - Doch betrachten wir das Szenario doch mal von der anderen Seite: Stört uns der kleine Bauchansatz denn wirklich bei unserem Partner? Nein, wir sehen darüber hinweg, weil wir ihn lieben (Anm.: Man möge mir die heterosexuelle Sicht der Dinge verzeihen, diese kenne ich nur aus eigener Erfahrung am besten ...). 
Die Liebe macht den anderen Menschen schön. Das funktioniert auch bei Mutter und Kind, bei Freundinnen und Freunden. Wen wir mögen oder gar lieben, der ist auch schön für uns. Diese Liebe sollten wir uns selbst auch manchmal gönnen, wenigstens ab und an, gerade, weil es so schwer fällt. Wir sollten uns gegenüber achtsamer sein, uns nicht noch zusätzlich fertig machen, wenn wir einen blöden Tag haben, sondern uns auch mal loben. Das, was wir an uns mögen, besonders lieben und bevorzugt betrachten, wenn wir es nicht schaffen, über die nicht so liebenswerten Stellen hinwegzusehen. 
Die Erkenntnis, das ich mich darin üben muss, hilft mir in den Momenten, in denen ich in das alte Verhalten zurückfallen will. Natürlich verhalte ich mich noch nicht so wie es besser für mich wäre, aber ich möchte es gerne und deswegen versuche ich, ab sofort öfters an meine Augen, meine Lippen, meine Hände und meine Haare zu denken statt an meinen Bauch und meine Beine. Denn insgesamt ist es doch meistens so, dass mehr positives als negatives übrig bleibt, wenn wir ehrlich zu uns sind ...

Freitag, 21. September 2012

Karma Komba Shampoo Bar von Lush

(c) Frau von Saltkrokan

Früher, wenn ich in der Altstadt an der örtlichen Lush-Filiale vorbeilief, dachte ich nur "Boah, das ist ja furchtbar, wie stark das da riecht!". Dann stieß ich auf diversen Blogs immer öfters auf den Namen Lush und traute mich endlich mal in den Laden rein. Und dachte jetzt "Wieso bin ich nicht früher hier rein?". Lush ist leider nicht ganz billig, sonst würde ich dort öfters einkaufen - mein Studentenbudget lässt leider nur ab und an besondere Sachen zu. 
Meine Mutter hatte sich mal den "New" Shampoo Bar geholt und ich konnte ihn testen. Der Shampoo Bar ist super und die Haare "quietschen" nach dem Waschen, das hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Shampoo.
Mir selbst habe ich jetzt den "Karma Komba" Shampoo Bar geholt und bin von ihm ebenso begeistert. Auf den ersten Blick sind die 8,50 € eine Menge Geld, aber der Shampoo Bar ersetzt - laut Lush - ca. 2 bis 3 Flaschen flüssiges Shampoo und da ich nach dem Waschen wirklich das Gefühl habe, dass die Haare sauber sind und ich nicht nur Shampoo reingeschmiert habe, ist er mir das Geld wert. Zudem ist er vegan und Lush gefällt mir als Unternehmen sehr gut, so gut, dass ich solch ein Unternehmen unterstützen möchte. Der Shampoo Bar schäumt außerdem ziemlich gut, man muss nur ein paarmal über die Haare reiben. Die "Quietsch"-Effekt war nicht so stark wie bei dem "New" Shampoo Bar, aber dennoch spürbar. Riechen tut er auch gut - und wenn er noch unbenutzt in der Dusche liegt, dient er als Raumduft *hihi*
Ich halte euch mal auf dem Laufenden, wie lange der Shampoo Bar hält!

Sonntag, 16. September 2012

Wochenrückblick 10.9.-16.9.

(c) Frau von Saltkrokan

Ich bin wieder online und deswegen kommt wie gewohnt der Wochenrückblick, aber bei dem herrlichen Herbstwetter zieht man dann wieder gern den Stecker!

[GESEHEN] Eine liebe Freundin aus der Grundschule. Nach über zehn Jahren <3
[GEHÖRT] "Holy Wood" von Marilyn Manson. Bäm!
[GELESEN] Immer noch "Still" von Susan Cain.
[GEGESSEN] Sellerieschnitzel von Mama.
[GETRUNKEN] Soja-Chocolate Mocha von Starbucks. Geburtstagsaktion sei Dank für 1,50 €.
[GEDACHT] Vegan ist ja doch nicht so schwer.
[GEFREUT] Thank god it's fall!
[GEÄRGERT] Über immer weniger Zeug.
[GELERNT] Bei manchen Menschen hat man das Gefühl, sie seien nie wirklich weg gewesen.
[GEWÜNSCHT] Neue Schuhe für den Herbst. Aber keine gefunden ...
[GEPLANT] Spaziergänge, Spaziergänge, Spaziergänge.
[GEKAUFT] Die tollste Postkarte ever (siehe Foto).
[GEKLICKT] Lush

Montag, 6. August 2012

[Immer schon mal] Die Trennungsfrisur*

Frauen neigen nach Trennungen ja gerne dazu, sich eine neue Frisur zuzulegen und ausnahmsweise habe ich mal dem Klischee entsprochen und meinen Typ verändert. Zwar nicht "krass" (wie ich finde), so wie in der "Immer schon mal"-Liste festgehalten, aber einen Zopf kann ich jetzt nicht mehr binden. Lange habe ich meine Haare gezüchtet, bis sie über die Schultern reichten. Wie gerne hätte ich immer so eine Highland-Prinzessinen-Frisur, aber das passt nicht zu mir und solche Haare wären an mich verschwendet, weil ich meist eh nur mit einem Zopf durch die Welt gehe. Den Traum von einem Leben als Avalon-Priesterin musste ich damit aufgeben ;-) Anfang des Jahres habe ich die Haare also bis knapp auf die Schulter abschneiden lassen. Doch in den letzten Wochen war mir nach einer richtigen Veränderung - und schnippschnapp, waren die Haare ab. Ich fühle mich gut damit und gucke mich wieder gerne im Spiegel an, weil ich nicht mehr so langweilig aussehe. Einmal kurz durchwuscheln morgens ist bei mir aber dennoch leider nicht drin, weil ich so viele und so dicke Haare habe, da muss dann also durchaus mal das neue Glätteisen ran bzw. ich muss die Haare jeden Tag waschen und fönen. Aber was tut man nicht alles für ein bisschen Freiheit auf dem Kopf!



*Seit Juni gehe ich wieder allein durchs Leben. Mehr werdet ihr hier auch nicht darüber erfahren, es ist schon persönlich genug, dass ich das überhaupt hier in die Welt schreibe. Diese Information soll nur den Titel erklären.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Filmprojekt 01: Die wilden Hühner

(c) Frau von Saltkrokan

Teil 1 meines Filmprojekts widmet sich direkt dreien meiner Lieblingsfilme: "Die wilden Hühner", "Die wilden Hühner und die Liebe" und "Die wilden Hühner und das Leben". Und ich stehe dazu. So. Ich bin seit Anfang an ein wildes Huhn, ich habe die Bücher verschlungen und als Erwachsene noch mal gelesen - und eben auch die Filme gesehen. Vor ein paar Tagen habe ich mir die ersten beiden Teile noch mal angesehen und wieder einmal gedacht: Wieso habe ich den dritten Teil eigentlich nicht? Ich finde den zwar nicht so gut wie die beiden ersten, aber dennoch denke ich oftmals, dass ich ihn jetzt gerne auch noch schauen würde. Und prompt habe ich ihn beim Onlineversand meines Vertrauens bestellt.
Meine Lieblingshühner sind übrigens Frieda und Trude. Am wenigsten mag ich Wilma und Melanie (weil erstere so kindisch ist und immer den Bandentagen hinterhertrauert und letztere, weil sie meist nicht mehr als die hübsche Zicke ist). Sprotte mag ich mal, mal mag ich sie nicht so. Aber auf jeden Fall werden meine Kinder später auch wilde Hühner, das ist fest beschlossen!
Ihr könnt euch also denken, dass diese Filme nicht das Aussortier-Schicksal erleiden. Sie dürfen bleiben.

Übrigens wäre ich immer schwer dafür gewesen, dass "Die wilden Hühner und das Glück der Erde" auch verfilmt und nicht nur kurz erwähnt wird. Die wilden Hühner auf dem Reiterhof - mein liebstes Buch der ganzen Reihe!

Montag, 12. Dezember 2011

Kurze Haare - kleine Sorgen, lange Haare - große Sorgen?

Normalerweise bin ich nicht der Typ Bloggerin, der über Kosmetik, Styling oder weiß der Geier was bloggt. Darum mache ich mir auch im Allgemeinen nicht so arg viel Gedanken, obwohl ich mich schminke und mehr als nur Kernseife zum Waschen benutze ;-) Ein Thema beschäftigt mich allerdings schon - im wahrsten Sinne des Wortes - seit längerem: Meine Haare. Ich habe fast alle Haarlängen durch, die man sich denken kann, bis auf komplett Kurzhaarschnitt. Als Kind reichten mir die Haare bis zum Po, da gab es dann Geschrei beim Kämmen und wenn die Haare nass waren, bekam ich Nackenschmerzen. Mit den Jahren wurden die Haare dann irgendwie immer kürzer, bis ich sie so kurz hatte, dass ich keine Haargummis mehr brauchte (aber wie gesagt: dennoch kein Kurzhaarschnitt, damit sähe ich vermutlich auch dämlich aus ...). Mein größtes Problem in Sachen Haare ist, dass ich den Friseurbesuch so sehr hasse wie andere Leute den Zahnarztbesuch. Ich kann dabei nicht entspannen und glücklich bin ich selten, wenn die Damen und Herren mit mir fertig sind. Seit einem Desaster mit einem Friseur, der mir die Haare total versaut hatte, lasse ich sowieso keinen Mann mehr an meine Haare ... Mir ist es auch inzwischen zuwider, Unmengen an Geld in Friseurläden zu lassen. Das meiste waren mal siebzig/achtzig Euro für Schneiden und Tönung plus dreißig Strähnchen. Meist gehe ich aber mit knapp zwanzig Euro raus. Lange Rede, kurzer Sinn: Seit ich im letzten Winter eine Katie-Holmes-Frisur haben wollte und die Friseurin mich wieder heimschickte mit den Worten: "Dafür hast du viel zu viele Haare, länger würde dir besser stehen" war ich nun mehr zweimal beim Friseur, zum Spitzenschneiden. Seitdem lasse ich gnadenlos wachsen und so lang waren meine Haare (und vor allem mein Pony!) nicht mehr seit ich vierzehn war. Mit dem Pony habe ich es aufgegeben, weil mein Traum-Maxi-Pony à la Liv Tyler sowieso nie Wirklichkeit wurde.
Ich lasse meine Haare auch wachsen, weil ich nicht mehr so oft zum Friseur will - bei langen Haaren muss man mal die Spitzen nachschneiden lassen, bei kürzeren wächst ja dauernd der Schnitt raus. Hatte ich aber bei kürzeren Haaren eher mal das Problem, dass sie in alle Himmelsrichtungen standen, verknoten die Haare jetzt bei Schulterlänge dauernd, ich kann gar nicht locker mit den Fingern durchgehen ohne auf Widerstand zu stoßen ... :-(  Leider klemmen mir die Haare auch oft zwischen den Schultern und dem Rucksackgurten fest - auch nicht gut. Um sie zu flechten sind sie noch nicht lang genug, da würden noch zu viele Haare rausfallen. Aber ich will durchhalten und sie auf eine Länge kriegen. Da ich aber auch eher die Shampoo-und-Spülung-Fraktion bin und das war es, muss ich wohl noch viel lernen was Haarpflege angeht (so paradox das auch klingt). 

Habt ihr Tipps für die Pflege langer Haare? Was macht ihr, damit eure Haare nicht verknoten? Wie oft geht ihr zum Friseur, wie lang sind eure Haare? und und und ... Ich bin gespannt auf eure Berichte!