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Dienstag, 2. Juli 2013

[Gedanken] "Ich warte auf einen call von meiner Sis" - oder: Wie, bitte?

Manchmal fühle ich mich als lebte ich hinter dem Mond. Ich wage zu behaupten, dass ich meine Muttersprache Deutsch sehr gut beherrsche, Englisch leidlich, zumindest meinem Empfinden nach. Auch ich nutze ab und an Anglizismen und finde nichts Schlimmes daran, wer will schon "elektronische Nachricht" statt "E-Mail" sagen ... Aber in letzter Zeit beobachte ich bei meinen Altersgenossen vermehrt den Hang zu einem übermäßigen Gebrauch englischer Worte. Das sind dann keine Anglizismen mehr, sondern das vermeintlich coole Austauschen des deutschen durch das englische Wort. Da wünschen sich Menschen "goodbye" statt "Tschüss!", warten auf einen "call" oder wollen einen "callen", gehen eine "smoken" oder sprechen von der Schwester als der "Sis" (wohlbemerkt, groß geschrieben, ein doppelter Fehler sozusagen). Bei M. musste ich mich auch an die ein oder andere Marotte gewöhnen, beispielsweise, wenn er "sweet" oder "nice" sagt, was aber dem einen Jahr in den USA geschuldet ist und nicht irgendwelcher - entschuldigt bitte, dass ich mich dafür jetzt nicht entschuldige - depperter Cool-Macherei. 
Oft beobachte ich dieses sprachliche Gehabe bei Menschen in Medienberufen, selbst Germanisten verfallen diesem. Natürlich gilt Deutsch nicht als "cool", es ist ein wenig angestaubt und besonders achso kosmopolite Menschen peppen es gerne mit Englisch auf. Damit wirkt man trendy, smart und up to date - und in meinen Augen macht man sich lächerlich.
Wenn ich irgendwann dieser Krankheit verfallen sollte, so möge mich bitte irgendjemand erschlagen, am besten mit einem Duden. Und nun schimpft mich gerne alle miteinander einen Sprach-Snob, ich bin es mit stolz geschwellter Brust!

Sonntag, 30. Dezember 2012

Wochenrückblick 24.12.-30.12.

(c) Frau von Saltkrokan

[GESEHEN] "Mulan" und "Pocahontas".
[GEHÖRT] Florence And The Machine.
[GELESEN] "Unsere schönste Trennung", ein Weihnachtsgeschenk.
[GEGESSEN] Raclette und an Heiligabend leckeren Nussbraten.
[GETRUNKEN] Matcha Latte.
[GEDACHT] Blödes Internet. Blödes französisches Netz.
[GEFREUT] über tolle Geschenke, u.a. eine Starbucks-Tasse von meiner Heimatstadt :)
[GEÄRGERT] Immer noch krank ...
[GELERNT] Ich bremse auch für Tauben.
[GEWÜNSCHT] dass endlich der 6. Januar ist ...
[GEPLANT] Ein Wiedersehen.
[GEKAUFT] Einiges an Klamotten.
[GEKLICKT] Die Amazon eBook-Gratis-Tage.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Wochenrückblick 17.12.-23.12.

(c) Frau von Saltkrokan
[GESEHEN] Züge von innen.
[GEHÖRT] Das Black Album von Metallica. Yeah!
[GELESEN] Den ersten Band von "Shades of Grey".
[GEGESSEN] Nach ewigen Zeiten mal wieder weiße Schokolade.
[GETRUNKEN] Tee, Tee, nochmals Tee. Wegen Halsschmerzen.
[GEDACHT] Endlich, endlich ist es vorbei.
[GEFREUT] darüber, dass ich die ganze Welt umarmen könnte.
[GEÄRGERT] Krank geworden :-(
[GELERNT] dass auch ich bei einer Erkältung sterben kann wie ein Mann ...
[GEWÜNSCHT] Mehr Zeit bis Weihnachten.
[GEPLANT] Das neue Jahr in Gedanken.
[GEKAUFT] Ein letztes Weihnachtsgeschenk und Sportutensilien.
[GEKLICKT] Von einer ganz besonderen Hochzeit geschwärmt.

Samstag, 4. August 2012

Heimaturlaub

Ihr erinnert euch, wenn ich zu meinen Eltern in die "Heimat" fahre, nenne ich das Ganze "Heimaturlaub" (gleichwohl dieses Wort ja eine sehr militärische Bedeutung hat). Diesen Sommer war ich jetzt für anderthalb Wochen da und habe es sehr genossen. Zum Surfen kam ich so gut wie gar nicht, weil das W-Lan im Haus meiner Eltern nicht das zuverlässigste ist und ich auch auf dem Smartphone ins mobile Netz musste - also blieb es die meiste Zeit einfach ganz ausgeschaltet. Das hat auch etwas für sich!
Zum Lesen kam ich auch kaum, meist war ich unterwegs, in der Stadt bummeln und Freundinnen treffen. Von ein paar Sachen werde ich euch demnächst noch in eigenen Beiträgen berichten (beispielsweise habe ich zwei Punkte meiner "Immer schon mal"-Liste erledigt, ebenso wie einen Vorsatz). Hier erst mal nur ein paar Bilder, die sich teilweise auch bei Instagram finden lassen:

Der Heimaturlaub begann gefühlt eigentlich schon mit dem Besuch meiner besten Freundin, mit der ich dann auch auf die Rheinkirmes ging. 


Morgens war es noch ziemlich ungemütlich, doch auf der Kirmes war dann ein Bombenwetter. Auch am nächsten Tag bei der Abreise in die Heimat war es schön - wie auch die ganze Zeit über dann.

Selbstgemachtes Sushi, mit dem ich meine Eltern "bekocht" habe.

Samstag, 30. Juni 2012

Twitter. Und Ende.

Nach meinem kurzen Ausflug in die Twitter-Welt, der gerade mal vier Wochen gedauert hat, habe ich eben meinen Account wieder deaktiviert. In einer Kurzschlussreaktion, zugegeben, aber seit Tagen habe ich mich gefragt: Kann man seine Zeit nicht sinnvoller verbringen? Und: Hab ich denn überhaupt etwas interessantes zu erzählen? Letzten Endes bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich lieber mehr meinen Blog pflegen und bei Facebook meinen Freunden etwas mitteilen möchte als in die Welt hinaus zu schreiben. Oder mal wieder mehr lesen, so auf Papier, ganz altmodisch.
Twitter ist zwar praktisch, wenn es um Nachrichten geht, aber ganz ehrlich: Meistens habe ich nur herumgescrollt statt wirklich zu lesen und bald wurde mir Twitter zu schnelllebig. Heute auf dem Nachhauseweg habe ich es wieder gemerkt - ich war den ganzen Tag arbeiten und habe mehr verpasst als alles andere. Bei meinem Job kann ich nicht die ganze Zeit aufs Smartphone schauen, wenn viel los ist. So bescheuert es sich auch anhört, etwas zu verpassen verursacht Stress und immerhin bin ich schon bei genug Kram angemeldet, den ich verfolge. Ich lese Blogs, online Nachrichten, bin bei Facebook, mit dem Smartphone bei Instagram. Man muss es ja nicht übertreiben, aber das Ganze mal auszuprobieren, war keine schlechte Idee - heutzutage sind das ja Berufsqualifikationen, wenn man mit Social Media umgehen kann. Ob man das nun gutheißt oder nicht ...