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Freitag, 13. September 2013

[Gedanken] Mein Weg zu einer neuen Ernährungsweise.

Im letzten Sommer befand ich mich auf dem Weg in den Veganismus. Ob ich wirklich mit Herzblut und ohne Kompromisse Veganerin geworden wäre, wage ich zu bezweifeln, allerdings verzichtete ich weitestgehend auf Joghurt und Milch und griff auf die pflanzlichen Alternativen zurück. Als ich M. kennen lernte, änderte sich das wieder ein wenig und in diesem Sommer kam es dann ganz dicke: Aus gesundheitlichen Gründen habe ich wieder Fisch gegessen, um ein paar der Nährstoffe, die ich sonst nicht kriegen würde, zu bekommen. Für viele überzeugte Veganer und Vegetarier mag das eine dumme Ausrede sein, aber ich möchte mich da gar nicht herausreden, so ist es nun mal. Ich bin nicht stolz darauf, weil ich es eigentlich "besser" weiß, aber ich habe jetzt auch gelernt, dass man manchmal nicht anders kann als Überzeugungen über Bord zu werfen - so enttäuscht man selbst dann auch von sich selbst ist. Wenn es einem nicht gut geht, dann hat man meistens nichts anderes zu tun als für sich selbst zu sorgen und für sich selbst einzutreten, ganz egoistisch. 
Fisch habe ich allerdings auch nur zuhause gegessen, wenn ich genau wusste, dass er zertifiziert ist, und nun, da es mir wieder besser geht, wird der Fisch auch wieder von der Speisekarte gestrichen. Aber eines hat mich dieses Erlebnis gelehrt: Manchmal muss man auf seinen Körper hören, wenn man urplötzlich Gelüste auf etwas bekommt, das man sonst nicht oder selten isst. Dann sind das nicht nur bloße Gelüste (so wie beispielsweise jene auf Schokolade), sondern Appelle des Körpers, dass er etwas braucht, das er nicht bekommt.

Inzwischen merke ich auch, dass ich mich immer mehr zu einer ursprünglicheren Ernährungsweise hingezogen fühle, die nichts zu tun hat mit vegetarischen/veganen Ersatzprodukten und die einfach "naturvegetarisch" bzw. "-vegan" ist. Pflanzliche Nahrung bekommt mir immer noch am besten, allerdings habe ich auch oft genug ein großes Bedürfnis nach Quark oder Joghurt und diesem Verlangen möchte ich in Zukunft mehr nachgeben.
Als wir diese Woche in einem asiatischen Supermarkt waren und ich nach meinen liebsten Instantnudeln gesucht hatte, las ich E-Nummer über E-Nummer und es war mir zuwider. Wieso immer dieses künstliche? Wieso wissen die Menschen schlichte Pellkartoffeln mit Quark nicht mehr zu schätzen? Und wieso müssen sie im November Erdbeeren essen und wieso essen sie keinen Rettich mehr, nur weil er nicht so schön aussieht? Ich möchte saisonal und regional essen, so gut es eben geht. Möchte gutes Essen essen, Essen, das meinem Körper gut tut und der Umwelt so wenig wie möglich schadet. Und ja, irgendwann kommt man in ein Alter, in dem Fast Food nicht mehr so leicht verdaulich ist und man Nahrung als das begreift was es ist: Etwas, das den Körper nähren und nicht kaputt machen sollte.

Montag, 20. Mai 2013

[Immer schon mal] Vegan leben - die zweite Woche

Meine Lieben, heute ist nun auch die zweite Woche meines Experiments, vegan zu leben, vorbei. Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Experiment wird nicht sang- und klanglos verschwinden, sondern hat seine Spuren hinterlassen. Letztes Jahr hatte ich ja einmal beim Vegan Wednesday mitgemacht und ab dieser Woche möchte ich das nun regelmäßig machen; Mittwoch wird also mein veganer Tag in der Woche!
Aber auch sonst habe ich einiges mitgenommen für mich selbst: Wirklich schmerzlich vermisst habe ich nicht viel oder nicht wirklich etwas. Irgendwann stellte ich fest, dass Parmesan in Massen die Pastasauce eher verhunzt, dass Scheibenkäse nicht das höchste der käsigen Genüsse ist und dass eine Pizza auch ohne dicke Käseschicht auskommen kann. Die Pfannkuchen klappen mit Sojamehl genauso gut wie mit Eiern, so dass wir hier wohl auch in Zukunft öfters zur pflanzlichen Alternative greifen werden. Allerdings habe ich nach M.s Milch/Schokocreme (ihr wisst schon, die gestrudelte) gegiert, ebenso vermisse ich sein Rührei (er macht ein gigantisch leckeres Rührei) und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich jetzt doch ein wenig auf ein Stück Camembert freue (das französische Blut in mir giert danach).
Doch die zwei kurzen Wochen haben mich sensibilisiert und ich werde versuchen, in Zukunft vor allem unveganen Fertigprodukten aus dem Weg zu gehen. Das bringt es mit sich, dass ich auch Kalorien einspare, wenn ich nicht einfach mal so im Vorbeigehen irgendwo etwas zu essen kaufen kann. Und es macht mich gesünder, weil ich weniger Zusatzstoffe zu mir nehmen werde/möchte. Abgenommen habe ich auch schon ein bisschen - ob das nun allerdings am Kalorienzählen oder am Vegansein liegt, keine Ahnung!

Nun aber möchte ich Bilder sprechen lassen:
(c) Frau von Saltkrokan
Montags gab es endlich das Linsengemüse, das eigentlich schon für die Woche davor geplant gewesen war. Inspiriert von Attila Hildmanns "Vegan for Fit" und außerdem eine gute Gelegenheit, endlich die Tellerlinsen zu verkochen, die noch vom Winter im Vorratsregal vor sich hin dümpelten.
(c) Frau von Saltkrokan
Dienstag war mein Highlight der Woche: Es gab die Soja-Rinderfilets, die wir in Berlin im "Veganz" gekauft hatten. M. zauberte noch eine Sauce dazu, als Beilage gab es Reis. Ich kann die Filets nur empfehlen, allerdings muss ich Leuten, die Fleisch nicht mögen oder Ersatzprodukten skeptisch gegenüberstehen, vehement davon abraten, da es wirklich sehr fleischig schmeckt. Das nächste Mal müssen wir es nur länger marinieren, damit es würziger wird. Ein absolutes Nachkaufprodukt!
(c) Frau von Saltkrokan
Die Tomatensuppe am Mittwoch rief dann weniger Begeisterung hervor. Ich bin mir bis jetzt noch nicht sicher, ob ich sie nun gut oder schlecht fand, sagen wir, sie ist so lala. Sie erinnerte mich eher an flüssige Tomatensauce denn an Suppe. Vielleicht fehlten einfach ein paar Gewürze und das Tomatenmark, das wir leider nicht mehr da hatten. Das Rezept hatte ich aus "Ab jetzt vegan!", ein tolles Kochbuch, das sicher noch öfters zum Einsatz kommen wird. Die Focaccia, die ich dazu buk und die von einem Rezept aus der neuen  "Deli" inspiriert war, wird allerdings auf jeden Fall noch einmal nachgebacken.
(c) Frau von Saltkrokan
Ein zweites Highlight gab es am Donnerstag: Vegane Pizza (bzw. in M.s Falle vegetarisch, mit Mozzarella). Inspiriert mal wieder von Attila Hildmann, allerdings sparte ich mir die Cashew-Creme obendrauf. Die Pizza war urlecker, auch ohne Käse, und ich kann sie mir außerdem sehr gut noch mit (halb)getrockneten Tomaten vorstellen. Da wir noch Tiefkühlspinat da hatten, kam der zum Einsatz, mit frischem Spinat ist das sicherlich noch einmal ein ganz anderes Geschmackserlebnis. Von der Sauce (in die wir übrigens fünf Knoblauchzehen hauten) machten wir direkt zu viel, damit wir am nächsten Tag eine schnelle Pasta mit Gemüseresten (Champignons und Zucchini) zaubern konnten. 
(c) Frau von Saltkrokan
Samstags gab es etwas, das viele von euch in der Form sicherlich nicht kennen: Schnittlauch-Pfannkuchen mit Kopfsalat. In meiner Familie essen wir die Pfannkuchen mit dem Salat gefüllt und aufgerollt. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas seltsam, ist aber sehr sehr lecker und besonders im Sommer ein tolles, schnelles Gericht, das mit wenigen Zutaten auskommt. Die zwei Eier in den Pfannkuchen ersetzte ich durch Sojamehl, das im Verhältnis 1:2 mit kaltem Wasser angerührt wird. Zum ersten Mal schaffte ich es auch, die richtige Konsistenz zu erreichen, die Masse muss nämlich schön cremig sein, zu wässrig schadet sie dem Teig mehr. Dem Pfannkuchenteig hat man weder vom Geschmack her noch vom Backverhalten her angemerkt, dass die Eier "fehlen" und da Sojamehl länger und unkomplizierter haltbar und im Vergleich zu Eiern viel billiger ist, werden wir beim Backen nun auch öfters Sojamehl benutzen - M. fand das Ganze nämlich auch super.
(c) Frau von Saltkrokan
Ausgerechnet sonntags, am großen Finaltag, habe ich kein Bild vom Essen gemacht, aber es gab auch nichts Besonderes: Schnelles Wokgemüse mit Reis und Erdnusssauce.
Abends eine große Schüssel Salat und zum Nachtisch Himbeersorbet, das wir fix aus Tiefkühlhimbeeren, etwas Zucker (und in meinem Fall noch Agavendicksaft) herstellten.

Über die ganze Woche verteilt gab es außerdem veganes Mett aufs Brot, um die Fleischgelüste meines Omnivoren zu befriedigen, der seltsamerweise bisher eben solche Gelüste noch nicht hat und den es vielmehr nach Sushi gelüstet (mit Fisch natürlich, weswegen er mein selbstgemachtes veganes Sushi bisher verschmäht).
Was sonst noch aufs Brot kam? Alsan, vegetarischer Aufstrich von Alnatura, Erdnussbutter, Marmelade und Pflaumenaufstrich.

Dienstag, 30. April 2013

Neustart beim Projekt Schweinehund

(c) Frau von Saltkrokan
In den letzten anderthalb Monaten habe ich das Projekt Schweinehund arg schleifen lassen, wegen allgemeiner Faulheit, Masterarbeitsstress und dann dem Urlaub in Berlin. Ab dieser Woche möchte ich aber wieder durchstarten und das eine Spur härter als bisher: Zuvor habe ich nämlich vor allem durch Sport versucht abzunehmen und habe mich beim Essen immer ein bisschen zu sehr herausgeredet. Das soll nun ein Ende haben. Deswegen ist das Kuchengelage in seiner ursprünglichen Form auch erst einmal gestrichen (leider ...). Mein erstes Etappenziel, bis Juni fünf Kilo zu verlieren, werde ich wohl nicht mehr erreichen, aber die Hauptsache ist, dass ich weitermache. Ich habe mir fest vorgenommen, wieder dreimal die Woche zu sporteln und auch wieder mehr schwimmen zu gehen; immerhin habe ich noch eine Zehnerkarte, die genutzt werden will bevor wir nach Berlin ziehen! 
Ihr werdet in Zukunft also wieder etwas mehr von diesem Projekt lesen und die dazugehörige Seite werde ich auch wieder auf dem aktuellen Stand halten.
Schonfrist habe ich erst mal noch zwei Wochen, damit ich mich in die härtere Gangart einfinden kann und zwei in dieser Zeit zwei Geburtstagsfeiern anstehen - gefährlich fürs Hüftgold ...

Meine liebste Wienerin hat mich passend dazu vor ein paar Tagen mit einem Blogeintrag nachdenklich gestimmt. Ich bin ins Grübeln gekommen und habe mich gefragt: Ist das eigentliche Projekt, dem ich mich widmen sollte, nicht vielmehr die Akzeptanz meiner selbst, so wie ich bin? Und wenn ich abnehmen möchte, wieso, weil ich mich unwohl fühle oder weil ich unbewusst einem Ideal hinterher renne? Die erste Frage kann ich ganz vehement mit einem "ja" beantworten, denn das ist das Wichtigste, aber gleichzeitig auch das Schwerste. Sich selbst anzunehmen ist - so kommt es mir jedenfalls oft vor - vor allem für Frauen schwierig, weil wir so oft mit Idealbildern konfrontiert werden (Darüber hatte ich bereits vor zwei Tagen geschrieben).
Bei der zweiten Frage bin ich mir unsicher. Jede/r hat mal Tage, an denen er/sie sich unwohl fühlt, aber allzu oft ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich schlankere Frauen beneide. Aber was bringt das schon? Nichts außer schlechten Gefühlen! Schlanker und fitter möchte ich aber auch für mich werden, weil das Einkaufen dann wieder mehr Spaß macht und das Zur-Bahn-Rennen leichter wird, weil ich dann keine Spiegel mehr meide und beim Anblick meiner selbst auf einem Foto nicht das Grausen bekomme.

Sonntag, 24. Februar 2013

Wochenrückblick 18.02.-24.02.

(c) Frau von Saltkrokan

Knieschmerzen gehabt. An der Masterarbeit gearbeitet. Die ersten Quittungen für das neu erworbene Haushaltsbuch gesammelt. Erdbeeren bei Aldi gesehen - wäh. Tag zwei ohne Süßes verbracht. Einen Brief gelesen. Zwiebelkuchen gegessen. Neuigkeiten erfahren. "Mein Nachbar Totoro" geschaut. Traniert und neue Geräte ausprobiert. Bewegungsdrang verspürt. Genervt von der Arbeitsplätze-Situation in der Stadtbücherei gewesen. Eierkoch-Becher gekauft. Cola auf dem Teppich verschüttet. M.s Mama besucht. Literweise meine neue Lieblingsdroge, Chai Tee, konsumiert. Viel gelacht. Ein neues Buch angefangen, um meine finanzielle Bildung aufzubessern. Ein Leistungshoch beim Training gehabt und vor Erschöpfung ein Mittagsschläfchen gehalten. Essen gewesen und göttlichen Nachtisch auf der Zunge zergehen lassen. Die vierte Staffel von "True Blood" angefangen. Erste Erfolge beim Projekt Schweinehund verzeichnet. Vegetarischen Nussbraten gebacken.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Der Schweinehund und sein dicker Hintern

(c) Frau von Saltkrokan
Mein Schweinehund hat einen dicken Hintern. Er ist so dick, dass er schon zum Fenster hinaus hängt und letzte Woche konnte ich ihn fast nicht aus der Wohnung bewegen. Montag letzte Woche waren wir im Fitnessstudio, es wäre mein zweites Probetraining gewesen, aber ich merkte schon nach dem Aufstehen, dass mein Kreislauf verrückt spielte und nach ein paar Minuten auf dem Crosstrainer war es klar: Heute würde nichts gehen. Ich zog mich also wieder um und fuhr früher nach Hause, vollkommen deprimiert und demotiviert. Da wir dann für drei Tage nicht daheim waren, war eh nichts mit Training und freitags waren wir beide zu faul und gönnten uns einen freien Tag. Samstagmorgen hatte mich die Motivation wieder und ich merkte zum ersten Mal, dass ich den Sport brauche. Und ich habe es genossen, mich zu bewegen, zu trainieren. Erst mal habe ich es nicht übertrieben und am Tag danach wurde ich mit ausbleibendem Muskelkater belohnt. Leider rächte sich die Faulheit der Woche aber auf der Waage, ein paar Gramm waren wieder drauf. Gestern sind wir dann wieder zusammen trainieren gegangen - nachdem ich wegen Knieschmerzen am Montag aussetzen musste. So langsam wird es immer besser und nachdem M. mir ein paar weitere Geräte gezeigt hatte, habe ich Muskeln in meinen Armen gespürt, von denen ich nicht einmal wusste!

Sonntag, 17. Februar 2013

Wochenrückblick 11.02.-17.02.

(c) Frau von Saltkrokan

Einen kleinen Nervenzusammenbruch und einen schlechten Tag gehabt. Vor Karneval geflohen. Selbstgemachte Pralinen genossen. Pizza gebacken. Die ersten Masterarbeit-Schreib-Wortfindungsschwierigkeiten gehabt. Großzügig Textmarker benutzt. Einen neuen Berlin-Reiseführer bestellt. Einen Hass auf Fremdworte bekommen. Ein langes Gespräch geführt. Gugelhupfförmchen gekauft. Eine Rose verschenkt und eine geschenkt bekommen. "Stirb langsam 5" im Kino angesehen. Urlaubspläne geschmiedet. Mit zwei lieben Freundinnen telefoniert. Koch- und Backbücher ausgeliehen. Quarkbällchen verhunzt. Viel zu wenig Sport getrieben und deswegen am Samstag aufgerafft. Marilyn Manson beim Sport gehört - yeah! Die Nebenkostenabrechnung bekommen und gefreut. Den M. mit Graupensuppe bekocht. Mit Muttern telefoniert. Notfallmuffins gebacken, weil keine Nerven und Muße für Hefeteig.

Montag, 28. Januar 2013

Das Kuchengelage - oder: "Dann sollen sie eben Kuchen essen!"

(c) Frau von Saltkrokan
Der M. und ich, wir haben dem Schweinehund ja den Krieg erklärt. Allerdings wollen wir nicht den Weg des Hardcore-Fastens einschlagen, dafür sind wir beide viel zu sehr Genussmenschen und noch dazu Süßmäuler. Als mein Blick am Samstag, als wir wartenderweise im Bahnhofsbuch/zeitschriftenhandel herumwanderten, an der neuen "Lecker Bakery" kleben blieb und wir kurz durchblätterten, war es um uns geschehen: Die Zeitschrift musste mit! Irgendwann kam die Idee auf, uns - analog zum Bekochen - gegenseitig mit diesen leckeren Todsünde-Rezepten zu "bebacken" und das Gerangel um die Rezepte ging los. Doch wir konnten uns einigen und die grünen Post-its sind nun die seinen, die pinkfarbenen die meinen. 

Wie das zum Projekt Schweinehund passt? Nun, ich hatte angeregt, dass man doch eventuell Süßes nun selbst zubereiten könne statt es zu kaufen. Erstens kommen wir damit wieder mehr zum backen und zweitens hat man eine gewisse Mühe und schätzt das Süße wieder mehr wert. Wir werden also ab sofort wöchentlich (? Die Regelmäßigkeit wird noch diskutiert) abwechselnd backen was das Zeug hält. Zur Auswahl stehen neunzehn Rezepte; das ungerade überhängende hat einen pinkfarbenen Post-it bekommen. Zwischendrin werden sicherlich auch mal altbekannte und heiß geliebte Rezepte oder ganz andere neue zum Zuge kommen, aber das Kuchengelage, das erhält seinen Input aus der Zeitschrift. Und nun, ganz nach (nicht) Marie Antoinette: "Dann sollen sie eben Kuchen essen!"

Sonntag, 27. Januar 2013

Wochenrückblick 21.1.-27.1.

(c) Frau von Saltkrokan

Mini Clubman gefahren - yiha! Bei Ikea neue Bettwäsche gekauft, Sofas Probe gesessen und vor Pax-Schränken geschwärmt. Sperrmüll rausgestellt. Die erste Staffel von "The Big Bang Theory" angefangen und sofort geliebt. Eine traurige Nachricht erhalten (Tod eines Verwandten). Vegan gekocht. Schwimmen gewesen. Gedanken gemacht. Beim Japaner eingekauft. Nach Ringen geschaut. Zusammen abgewaschen. Entwicklungen so akzeptiert wie sie sind. Mal wieder Subway to Sally gehört. Mich geärgert. Väterlichen Rat eingeholt. Allerlei über Tageskonten gelesen. Toten Hosen gehört. Verdammt leckere Spaghetti gegessen. Mir Sorgen gemacht. Die Zeit rasen gespürt. Mit dem Zug gefahren.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Projekt Schweinehund

Eigentlich hätte ich schon im vergangenen Jahr das Projekt Schweinehund anpacken wollen, doch dann kam das Leben dazwischen und ich wurde aus der Bahn geworfen. Nun habe ich die Kraft, den Rückhalt und den Mitsportelnden, um das Ganze wieder neu anzugehen. Ein bestimmtes Ziel habe ich (noch) nicht vor Augen, ich möchte einfach nur anfangen, von vorne beginnen und mein Leben umkrempeln. Sport in meinen Alltag integrieren, gesünder und bewusster essen und ja, auch abnehmen, aber vor allem straffer werden und fitter. Ein flacherer Bauch wäre schön, aber ein bestimmtes Zielgewicht habe ich nicht; ich schaue einfach, wohin der Weg mich führt (ganz spirituell-hippiemäßig).
Meine Zwischenziele werde ich mit euch teilen und euch auf dem Laufenden halten, was sich sonst so tut beim Projekt Schweinehund.

Freitag, 4. Januar 2013

Was geht, 2013?

Jaja, ich weiß, ich weiß, in meinem Jahresrückblick habe ich noch gemeint, ich wolle mir keine Vorsätze fassen, aber na ja ... Nun hat meine liebste Wienerin sich so eine schöne Liste erstellt und ich wurde schwach. Ich begann, mir Gedanken zu machen, wie mein Jahr 2013 so aussehen soll. Was will ich anpacken? Was will ich noch von der "Immer schon mal"-Liste erledigen? Ich würde das Ganze nicht als Vorsätze ansehen (schon allein deswegen nicht, weil ich eben solche ja nicht fassen wollte ;-) ), eher als ein "Was steht so an?", also eine auf 2013 bezogene "Immer schon mal"-Liste, sozusagen. Diese Vorsätze sollen mich - genauso wie die "Immer schon mal"-Liste - daran erinnern, das Jahr nicht einfach so verstreifen zu lassen, sondern aktiv zu sein und Dinge zu tun und zu erleben. Ich möchte mit ihr fixe Ideen genauso festhalten wie konkrete Pläne.
Ich werde sie regelmäßig aktualisieren, umändern, verwerfen, abhaken, wasauchimmer. Schaut doch einfach mal rein! :-)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Gläserverwertung

(c) Frau von Saltkrokan

Ganz ökologisch sieht es inzwischen in meinem Vorratsregal aus. Statt neue Gläser beim schwedischen Möbelhaus oder sonst wo zu kaufen, habe ich alte Marmeladen-/Streichcreme-/und sonstige Gläser gewaschen, die Etiketten entfernt und neu befüllt. Mit Grieß, Gemüsebrühe, Bulgur, Linsen, Dinkel und Graupen.  Ich finde das viel stylischer als Gläser, die sonst jeder hat! ;-)

Sonntag, 14. Oktober 2012

Der Konsumtod - erste Woche

Die erste Woche meines "Konsumtod"-Experiments lief schon relativ gut, obwohl ich zweimal etwas gekauft hatte, das nicht hätte sein müssen. Für die zweite Woche bin ich guter Hoffnung!

Montag
Der erste Tag meines Experiments war der finanziell sparsamste (sieht man vom Wochenende ab), weil eine liebe Freundin Gutscheine für Essen und Kino hatte und da ich so gerne schmarotze (;-)), hat sie mich eingeladen, sie zu begleiten. Erst haben wir uns so richtig schön satt gegessen und sind dann ins Kino gerollt (haha), wo ich mir nicht mal Popcorn geholt hatte (vor allem, weil ich zu vollgegessen war ...).

Dienstag
Am Dienstag waren die Jahresgebühr und Vormerkgebühren in der Stadtbücherei fällig, zusammen 19 €. Auf der Arbeit habe ich mir dann etwas zu trinken geholt (3,30 €).

Mittwoch
Mittwoch war wieder ein Arbeitstag, an dem ich mir diesmal einen Cookie geholt habe (1,80 €). Übrigens ist es sehr verheerend, dass ich im Japanviertel arbeite und mir momentan meine heiß geliebten Onigiri versagen muss ... Das macht mich traurig ... Ich muss demnächst mal wieder selbst welche machen!
Auf dem Weg nach Hause habe ich mir eine Welt Kompakt mitgenommen (0,80 €).

Donnerstag
Erster Unitag in meinem letzten Semester (ohje ...), es gab Essen in der Mensa (2,95 €) und eine Welt Kompakt (0,80 €) für die Mittagspause.


Von Freitag bis Sonntag war ich sehr brav und habe nur Lebensmittel gekauft (Die werde ich hier nicht aufzählen, da sie ja nicht unnötig sind).

Dienstag, 2. Oktober 2012

Der Konsum, der böse, mal wieder.

Wieder einmal ist es soweit: Ich halte inne, stelle mich und mein Verhalten in Frage. Mein Konsumverhalten ist mal wieder so wie ich es nicht möchte, unreflektiert, spontan, übermäßig. Ich shoppe nicht jede Woche Tonnen von Klamotten oder Bücher oder wasweißich, aber ich überlege dennoch zu wenig. Manchmal gehe ich irgendwo vorbei, hole mir da ein Brötchen, da einen Kaffee, hier eine Zeitung, die ich dann wieder nicht lese. Damit soll jetzt Schluss sein. Als ich diese Woche bei Starbucks war und mir (nach 12) einen Kaffee zum regulären Preis holte (eben ohne die tolle Geburtstagsaktion), musste ich mir insgeheim an die geistige Stirn fassen und mich fragen, was mich da geritten hat. Natürlich, man kann sich ja mal was gönnen, aber in Maßen. In letzter Zeit war das Maß voll ...
Vier Wochen lang will ich nun Rechenschaft über mein Konsumverhalten ablegen. Vier Wochen lang halte ich jedes Brötchen, jeden Kaffee, jegliche Sonderausgaben hier auf meinem Blog fest. Das soll mich unter Druck setzen (so absurd das ja eigentlich ist ...), mich zwingen, mehr nachzudenken und mir auf die Finger zu klopfen, wenn ich mal wieder im Vorbeilaufen vier Euro für einen Kaffee ausgeben will ... Vom 8. Oktober bis zum 4. November werdet ihr also einen tiefen Einblick in mein Leben erhalten - freut euch drauf oder klickt "Salz nach Belieben" erst wieder ab dem 5. November an ;-)

Donnerstag, 30. August 2012

Schwimmen, schwimmen, einfach schwimmen

Der Sport und ich, wir sind nicht gerade Freunde. Ab und an haben wir uns mal im Leben getroffen und es hat gepasst - und jedes Mal war es der Schwimmsport, mit dem es gepasst hat. Das Wasser, das mich trägt, bei dem die Bewegungen so mühelos funktionieren, das war schon immer mein Ding.
Schwimmen gelernt habe ich (so sagt es meine Mutter jedenfalls immer) im Meer, in Familienurlauben, schön mit Schwimmflügelchen an den Armen. Das erste Mal ohne Hilfsmittel geschwommen bin ich dann im örtlichen Freibad, allerdings mehr durch Zufall und aus Versehen, weil ich meinem Cousin hinterhergerannt und ins Wasser gesprungen bin, bevor meine Mutter mir die Schwimmflügel anziehen konnte. 
Im Wasser zu sein habe ich schon immer gemocht und ich mag es bis heute. Mit dem "richtigen" Schwimmen habe ich in Teenagerjahren angefangen, sprich: Bahnen ziehen. Es gab einen glorreichen Sommer, in dem ich mit meiner damals besten Freundin fast jeden Tag schwimmen ging. Mein Bauch war niemals mehr so durchtrainiert und Sonnenbrand hatte ich mehrere Wochen lang chronisch.
In der Oberstufe beging ich den fatalen Fehler, Schwimmen als eine von drei Sportarten für den Sportunterricht zu wählen. Ich dachte, es wäre ideal für mich, weil ich doch so gerne schwimme, aber da musste man auf Zeit schwimmen und Staffeln und vom Drei-Meter-Brett springen und solchen Kram ... Igitt ... Während der Abizeit ging ich dann privat schwimmen, nur für mich. Irgendwann wurde ich süchtig danach und einmal im Leben spürte ich am eigenen Leib, wie toll Sport sein kann. Wenn man sonntagabends schon danach giert, montags wieder ins Wasser zu können, weil man beim Abendessen zu sehr zugeschlagen hat.
Schwimmen hat für mich nichts mit Leistung zu tun, es ist wie Meditation für mich. Allerdings mag ich sinnloses Plantschen auch nicht, ich fahre zum Schwimmbad, schwimme eine Stunde und gehe dann wieder. Und bin trotzdem glücklich. Ich tauche dann im wahrsten Sinne des Wortes ab, eine Stunde lang bin ich vom Erdboden verschluckt und niemand kann mich erreichen, niemand kann mich nerven, höchstens die Mitschwimmenden. Ich schwimme auch nicht sehr schnell oder gut, aber dieser Moment, wenn ich mit dem Kopf aus dem Wasser komme, kurz die Augen aufschlage, um mich zu orientieren. Es kleben Wassertropfen an den Wimpern, kurz Luft holen und wieder untertauchen. Das ist wie ein Mantra. Inzwischen schwimme ich auf Zeit, aber eher "Eine Stunde durchschwimmen" als "Eine halbe Stunde pro Kilometer", früher habe ich Bahnen gezählt. Dann ging es mit jedem Atemzug "2, 2, 2, 2, 2", damit ich mir die Bahn merken konnte. Jetzt ist es noch entspannter. Klar, das Herz muss auch auf Touren kommen, aber ich treffe mich ja erst seit kurzem wieder mit meinem alten Freund, dem Wasser. Aber ich glaube, es könnte etwas Ernstes werden ... Ich halte euch auf dem Laufenden!

Donnerstag, 16. August 2012

[WIP] Meine erste Mütze ist fertig!

(c) Frau von Saltkrokan
Schon lange gab es kein "WIP" mehr von mir, weil ich einfach nicht die Muße dazu hatte und meine Projekte mir nicht sehr aufregend erschienen. A propos aufregend: Für dieses Jahr hatte ich mir fest vorgenommen, etwas anderes als einen Schal stricken zu lernen. Schals zu stricken macht mir zwar Spaß, aber selbst wenn man anspruchsvollere Muster nimmt, ist es auf Dauer irgendwann auch mal langweilig. Seit ich letzten August mit Stricken begonnen habe, habe ich sieben oder acht Schals gestrickt - und irgendwann reicht das auch mal ... 
Das Erste, was ich jetzt in Angriff genommen hatte, war eine Mütze und das tolle ist, dass es wirklich überhaupt nicht lange dauert bis man sie fertig gestrickt hat! Gestern Abend hatte ich dann keine Ruhe und habe sie beendet, wobei ich mit dem Abschluss ein wenig überfordert war. Insgesamt hat es aber Spaß gemacht, mal etwas Neues zu lernen und mich etwas weiter zu entwickeln. Übrigens habe ich wohl einen typischen Anfängerfehler gemacht: Die Maschen zwischen den Nadeln waren viel zu breit gezogen - hat eine der Strickerinnen unter euch einen Tipp, wie man das am besten vermeiden kann?

Übrigens: Letzte Woche habe ich mich endlich bei Ravelry angemeldet und am Dienstag war ich zum ersten Mal beim Stricktreff der ortsansässigen Ravelry-Gruppe mit dabei und es war toll! Besonders, den Anderen beim Stricken zuzusehen, die alle schon viel länger stricken als ich. Ich werde auf jeden Fall öfters hingehen, weil alle auch sehr nett waren und mir direkt bei einem Projekt geholfen haben. Verraten wird davon erst einmal nichts, weil es ein Geheimprojekt ist.

Entschuldigt die schlechten Bilder, aber leider war es mir nicht möglich, die Mütze nett zu fotografieren ... Das muss ich wohl noch genauso üben wie das Stricken selbst ...

Montag, 16. Juli 2012

Befreit sein

Nächstes Wochenende kommt mich meine beste Freundin besuchen. Da sie mit dem Auto kommt und ich mit ihr zusammen runterfahre, muss ich es ausnutzen und ihr das Auto vollpacken ;-) Also habe ich gestern ausgemistet, nicht nur Sachen, die ich wegtun will, auch Sachen, die ich behalten will, aber zur Zeit nicht brauche und bei meinen Eltern lagern möchte (Wörterbücher oder meine englischen "Harry Potter" beispielsweise). Ich wusste gar nicht, dass ich noch so viel Kram habe. Und es war mir ein Rätsel, wie der ganze Kram in eine so kleine Bude wie meine passt. Aber anscheinend war es ja irgendwie möglich ... Das Ergebnis: Vier blaue Müllsäcke mit Klamotten (einer davon mit Schuhen), ein großer Bücherkarton, drei große Taschen mit Kram. Dazu kommen noch drei kleinere Kisten, die von der letzten Ausmistaktion im Keller standen. So viel passt sicherlich nicht ins Auto, aber immer, wenn jetzt Besuch aus der Heimat kommt, muss der/diejenige etwas mitnehmen ... Und es tut so gut, wenn die Wohnung nur noch halb so viel Kram beherbergt wie vorher! Nie wieder horte ich so viel Zeug, das nur ungenutzt herumliegt. Kleinen Kram, den man mal süß fand oder irgendwelche Sachen für die Küche, die man nur zweimal benutzt hat. Oder Winterpullover, die man heiß und innig geliebt, aber seit mindestens drei Jahren nicht mehr getragen hatte, weil man nicht mehr reinpasste ...
In Zukunft will ich strenger auswählen, regelmäßiger aussortieren und mehr verzichten. Denn Besitz alleine macht wirklich nicht glücklich, im Gegenteil: Mich belastet es, wenn mein Schrank aus allen Nähten platzt, weil ich alles reinstopfe ...

Samstag, 14. Juli 2012

Filmprojekt 02: Mona Lisas Lächeln

(c) Frau von Saltkrokan

Ich mag Julia Roberts nicht. Ich finde, sie ist als Schauspielerin maßlos überschätzt und ihre Rollen sind selten das, was ich mir gerne ansehe. Sieht man von "Mona Lisas Lächeln" ab ... Ich liebe liebe liebe diesen Film, er erzählt von einer Zeit, von der ich jedes Mal denke, dass ich froh bin, nicht in sie hinein geboren zu sein. Die spießigen 50er. Julia Roberts spielt die Hochschullehrerin Katherine Watson, die aus Kalifornien ans Wellesley-College nach New England kommt. Dort geht es sehr konservativ zu, sie empfindet das College als Wartestation für zukünftige Ehefrauen und Mütter. Bald gilt sie dort als Feindbild, als jemand, der die Studentinnen aufwiegelt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht, ihren Studentinnen ein Leben jenseits von Kochtopf und Babyfläschchen vorzuleben.
Neben Julia Roberts spielen zwei meiner Lieblingsschauspielerinnen, Kirsten Dunst und Julia Stiles, und Maggie Gyllenhaal ist auch sehr wundervoll. "Mona Lisas Lächeln" ist ein Film, den ich eher seltener sehe, auf den ich aber regelmäßig Lust bekomme, so dass ich denke, dass ich ihn behalten werde.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Filmprojekt 01: Die wilden Hühner

(c) Frau von Saltkrokan

Teil 1 meines Filmprojekts widmet sich direkt dreien meiner Lieblingsfilme: "Die wilden Hühner", "Die wilden Hühner und die Liebe" und "Die wilden Hühner und das Leben". Und ich stehe dazu. So. Ich bin seit Anfang an ein wildes Huhn, ich habe die Bücher verschlungen und als Erwachsene noch mal gelesen - und eben auch die Filme gesehen. Vor ein paar Tagen habe ich mir die ersten beiden Teile noch mal angesehen und wieder einmal gedacht: Wieso habe ich den dritten Teil eigentlich nicht? Ich finde den zwar nicht so gut wie die beiden ersten, aber dennoch denke ich oftmals, dass ich ihn jetzt gerne auch noch schauen würde. Und prompt habe ich ihn beim Onlineversand meines Vertrauens bestellt.
Meine Lieblingshühner sind übrigens Frieda und Trude. Am wenigsten mag ich Wilma und Melanie (weil erstere so kindisch ist und immer den Bandentagen hinterhertrauert und letztere, weil sie meist nicht mehr als die hübsche Zicke ist). Sprotte mag ich mal, mal mag ich sie nicht so. Aber auf jeden Fall werden meine Kinder später auch wilde Hühner, das ist fest beschlossen!
Ihr könnt euch also denken, dass diese Filme nicht das Aussortier-Schicksal erleiden. Sie dürfen bleiben.

Übrigens wäre ich immer schwer dafür gewesen, dass "Die wilden Hühner und das Glück der Erde" auch verfilmt und nicht nur kurz erwähnt wird. Die wilden Hühner auf dem Reiterhof - mein liebstes Buch der ganzen Reihe!

Dienstag, 3. Juli 2012

Die Immer-schon-Mal-Liste

(c) Frau von Saltkrokan

Gerade lesen irgendwie mal wieder mehrere Blogger/innen das gleiche Buch: "Sachen machen" von Isabel Bogdan. Erst dachte ich, es sei ein ähnliches Buch wie "Hab ich selbst gemacht" von Susanne Klingner, aber es geht wohl eher in die Teilnehmen-Ecke, also solche Sachen wie Yoga, Boot fahren etc. Die Auswahl fand ich anhand des Inhaltsverzeichnisses einigermaßen unspektakulär. Dennoch fiel mir wieder etwas ein: Eine liebe Freundin von mir (meine liebste Wienerin) hat mal mit einer Freundin eine "Before 30"-Liste erstellt, mit allen möglichen Sachen, die sie machen wollen, bevor sie dreißig werden. Das Zweite, was mir in den Sinn kam, war Mirkas "101 Dinge in 1001 Tagen"-Liste (von der ich auch ein paar Punkte übernommen habe).
Und dann dachte ich: Das wollte ich auch schon immer mal, aber ich war immer zu feige. Das wäre dann so etwas, das mich eines Tages daran erinnert, was ich alles nicht gemacht habe (Ihr erinnert euch, das halb leere Glas?). Da aber einige Veränderungen hinter mir und einige vor mir liegen, will ich es wagen und mir jetzt auch so eine Liste machen. Die einzelnen Punkte müssen nicht realistisch sein und ich muss auch nicht alles stumpf abarbeiten. Diese Liste soll mich auch an meine Herzenswünsche erinnern. An jene Sachen, die mir mal durch den Kopf gegangen sind, die mich nicht mehr los lassen. 
Diese Liste werde ich auch ins Menü stellen und ständig überarbeiten und erweitern.

01. Einmal im Leben nach Neuseeland, Japan, Schweden und Island.
02. Wieder mit dem Reiten anfangen.
03. Eine Bibliothek besitzen.
04. Eine Rundreise mit dem Auto oder Motorrad machen.
05. Auf dem Flohmarkt Sachen verkaufen.
06. Silvester in Paris feiern.
07. Einen Pullover stricken.
08. Aus der Kirche austreten.
09. Einen eigenen Garten haben.
10. Oder Gemüse auf dem Balkon anpflanzen.
11. Hühner halten.
12. Einen Tag lang im Café sitzen.
13. Pilates und Yoga ausprobieren.
14. Endlich ein Tattoo stechen lassen.
15. Eine krasse Typveränderung.
16. Abnehmen.
17. In Berlin leben.
18. Die Bibel lesen.
19. Selbst Marmelade kochen.
20. Einen eBook-Reader anschaffen.
21. Für längere Zeit vegan leben.
22. Ferien am Meer machen.
23. Zum Pferderennen gehen und wetten.
24. In die Oper und/oder ins Ballett gehen.
25. Einen ganzen Tag im Museum verbringen.
26. Tauchen.
27. In einen Tabledance-Club gehen.
28. Selbst vegane Würstchen machen.
29. Alle Romane von John Irving lesen (3/13).
30. Per Interrail reisen.
31. Eine Katze haben.
32. Und/oder einen Hund.
33. Türkisch/Polnisch/Niederländisch/Japanisch/Isländisch lernen.
34. An einem Auto oder Motorrad schrauben.
35. Eine Schiffsreise unternehmen.

...


Donnerstag, 28. Juni 2012

Filmprojekt

Für die nächsten Wochen habe ich mir ein Projekt ausgedacht: Ich möchte alle meine DVDs anschauen. Das klingt vielleicht nicht so außergewöhnlich oder originell, aber wie das oft so ist: Die DVDs liegen meist nur (so wie bei mir) in Kästen herum, nur bestimmte (die in den Regalen) schaue ich immer wieder. Ansonsten leihe ich neue aus oder kaufe sie und vergesse die alten. Dabei habe ich viele tolle Filme! Manche habe ich mal spontan gekauft, aber die meisten sind sozusagen "Lieblingsfilme", je nachdem ältere oder neuere.
Ich hatte schon einmal mehrere aussortiert, aber dennoch sind noch viele übrig. Filme, die ich jetzt schaue und bei denen ich merke, dass ich sie nicht mehr so mag, will ich aussortieren - endgültig. Daran will ich euch auch teilhaben lassen und euch jeden Film vorstellen und euch erzählen, ob er bleiben darf oder gehen muss.