Posts mit dem Label Freunde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Freunde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 17. Februar 2014

[Leben in Cafés // 12 Monate - 12 Cafés] Der "Schwan" in der Düsseldorfer Altstadt

(c) Frau von Saltkrokan
Es gibt nur wenige Cafés, die bisher zur ganz großen Liebe in meinem Leben geworden sind. Dazu gehören die alte Version des "Alex" in Saarbrücken (als es noch ein wenig schäbig war und bevor es franchisemäßig zu seelenlosem Einheitsbrei wurde) und das "moccachili", ebenfalls in Saarbrücken. In Düsseldorf waren es eindeutig die "löffelbar", direkt bei mir um die Ecke, und der "Schwan" in der Altstadt. Hierbei fällt mir übrigens auf, dass es meistens jene Cafés auf die Große-Liebe-Liste schaffen, die nicht nur ganz spießig-klassisch Kaffee und Kuchen anbieten, sondern in denen man vom Frühstück über das Mittagessen bis hin zum Abendessen und Feierabendbier alles bekommen kann. Zufall?

Der "Schwan" ist von einem Zwillingspärchen gegründet worden und hat inzwischen drei weitere Ableger (in Düsseldorf-Derendorf, Düsseldorf-Pempelfort und in Neuss), aber meine ganz große Liebe ist der in der Altstadt. Hier habe ich schon viele schöne Stunden verbracht, habe mich mit Freundinnen getroffen, geschlemmt, getrunken und gequatscht. Immer wenn es einen Treffpunkt zu verabreden gab oder wenn Besuch aus der Ferne in der Stadt weilte, wählte ich den "Schwan" aus. Hier habe ich alleine bei einem Buch und einem Kaffee gesessen oder aus der Ferne auf den Geburtstag meines Vaters angestoßen. Hier war ich mit M. bei unserem ersten Date ein Bier trinken. Kurz: Der "Schwan" ist fast ein zweites Wohnzimmer für mich und genau das macht die Große-Liebe-Cafés aus, dass man sich pudelwohl dort fühlt und Geschichten mit ihnen verbindet. 
Daher war es absolut klar, dass wir hier etwas trinken gehen müssen, als feststand, dass wir für ein paar Tage in meine alte Wahlheimat fahren. Ich freute mich irrsinnig darauf!

Normalerweise würde ich um die Uhrzeit, zu der wir dort waren, ja eher einen Tee oder einen Kaffee bestellen, aber weil ich das gute Düsseldorfer Altbier so vermisst hatte, musste das her. 
Bezahlt haben wir für eine Cola 2,90 € und ein Alt 1,95 €.

Der Service war schnell, aber nicht übermäßig aufmerksam.
Ich hatte im "Schwan" immer ein, zwei Lieblingskellner, die auch zuverlässig und nett sind, alle anderen erscheinen mir immer wieder ein bisschen schluderig und unaufmerksam.

(c) Frau von Saltkrokan

Vom Konzept her ist der "Schwan" von sich aus schon als zweites Wohnzimmer angelegt. Früher war er nicht ganz so "stylisch", sondern noch ein bisschen gemütlicher, wenn auch düsterer. Heute hängen an den Wänden auch Familienfotos von Kerstin Rapp-Schwan, der Inhaberin, die die Cafés/Restaurants inzwischen mit ihrem Mann leitet. Auf der Speisekarte finden sich auf Gerichte von Oma Käthe, der Großmutter der Inhaberin.
Sein Wappentier, eine Ente, verdankt der "Schwan" übrigens einer netten Familien-Geschichte: In einem Tanzlokal spricht in den 60ern ein junger Mann eine junge Frau an, mit den Worten "Gestatten, mein Name ist Schwan!". Die junge Frau erwidert kess "Und mein Name ist Ente!" und denkt sich, dass der Mann sie wohl veräppeln wolle. Später heirateten die beiden und bekamen Zwillinge - die Inhaberin und ihren Bruder. Eine nette Geschichte, die auch auf den Speisekarten zu finden ist, und die ich jedem Besucher zu lesen gebe.


Den "Schwan" kann ich wirklich jedem empfehlen. Egal ob ihr euch mit Freunden, euren Date, den Eltern oder Schwiegereltern treffen wollt, ob ihr frühstücken, ordentlich satt werden oder nur ein Bierchen trinken wollt, hier seid ihr richtig. Zugegeben, für ein Geschäftsessen ist es vielleicht nicht ganz schick genug, aber man kann ja nicht alles haben ;-) Die Preise sind vollkommen in Ordnung, vor allem für die Altstadt. Ein Alt kostet z.B. nur fünf Cent mehr als bei der Brauerei Schlüssel auf der Bolkerstraße (nämlich 1,95 €), ein Espresso 1,95 €, ein Salat je nach Beilage 8-10 €, warme Speisen 8-12 €.

Leider ist der "Schwan" allerdings so gar nicht Vegetarier- oder gar Veganer-freundlich. Heißgetränke gibt es nur mit Kuhmilch, das Essen ist gutbürgerlich und sehr fleischlastig. Auf der Wochenkarte findet sich allerdings meistens ein vegetarisches Gericht und auf der Standardkarte zwei oder drei. Aber eben nur vegetarische. Fleischessern kann ich das Essen uneingeschränkt empfehlen, besonders die Schnitzel, Burger und Flammkuchen sind sehr lecker (Und ja, das sage ich als Veganerin, aber immerhin habe ich dort auch schon das ein oder andere Stück Fleisch zwischen die Zähne bekommen, als ich es noch gegessen habe!). Auch die Salate sind sehr lecker und riesengroß. Wenn ihr anschließend noch Platz habt, dann probiert das warme Schokoküchlein mit flüssigem Kern - himmlisch!
Wer mutig ist, kann ein Überraschungsessen bestellen, das unter dem Motto "Gegessen wird, was auf den Tisch kommt!" angepriesen wird. Für alle Frühstücks- und Brunchfans ist das Frühstücksbuffet am Wochenende sicherlich ein Fest; inzwischen ist es leider etwas teurer geworden, nämlich 11,95 € (früher 10,95 €). M. und ich hatten einmal das Vergnügen in Derendorf und haben dort mehrere Stunden nur mit Essen verbracht - es lohnt sich also!
An Getränken müsst ihr unbedingt die hausgemachte Limonade (die, glaube ich, auch vegan sein dürfte) und im Winter die Lebkuchenschokolade, falls auf der Sonderkarte vorhanden, probieren. Und wenn ihr Altbier nicht kennen solltet, ist dieses natürlich sowieso Pflicht in Düsseldorf!

P.S.: Beim Raussuchen der Adresse und ÖPNV-Verbindungen ist mir aufgefallen, dass ich mich schon so dermaßen daran gewöhnt habe, bei den meisten Berliner Adressen automatisch auch die nächste Haltestelle mit angegeben zu finden, dass es seltsam ist, wenn es mal nicht so ist ...

 

"Schwan". Mühlenstr. 2. 40213 Düsseldorf.
So.-Do. 10 – 0 Uhr. Fr. + Sa. 10 – 1 Uhr.
ÖPNV: Straßenbahnen 703, 706, 712, 715 oder (vom Hauptbahnhof aus) U-Bahnen U74, U75, U77, U78, U79 bis U Heinrich-Heine-Allee.




"12 Monate - 12 Cafés" ist eine Blogaktion von morgenrosa.

Sonntag, 16. Februar 2014

Wochenrückblick 10.2.-16.2.

(c) Frau von Saltkrokan
Kerzenschein am Arbeitsplatz. Der Hosenanzug passt noch! Apfelmus. Stricken, stricken, stricken. Vürstchen in der Kartoffelsuppe. Mit einer Freundin telefoniert und Hilfe von ihr bekommen. Ein nettes (Vorstellungs)Gespräch geführt. Das Strahlen von M.s Mama bei unserer Ankunft. Leckeres Essen im "Sattgrün". Den schönsten Valentinstag aller Zeiten mit M. und J. verbracht. Angeregte Gespräche. Die Düsseldorfer Altstadt. Der Anblick der Düsseldorfer Skyline. Mein Düsseldorfer Stammcafé "Schwan". Altbier. Stöbern bei "Jokers". Brötchen von der Bäckerei "Hinkel". Besuch von L. bekommen. Ein wunderschöner Abend bei M.s Oma. Avocado auf dem Brot <3 Nachhilfe in Sachen Mango-Aufschneiden. Atemberaubende Wolken(formationen). Ein "Mr. Tom" mit M. geteilt. Das Schlafzimmer umstrukturiert. Pizza und "The Big Bang Theory" zum Abschluss der Woche.

Samstag, 25. Januar 2014

Vegan Food Porn I

Da ich die Kategorie "Vegan Food Porn" von Romy sehr liebe, habe ich mich entschlossen, auf meinem Blog regelmäßig auch Bilder von meinem Essen zu posten. Für beunruhigte Mütter, skeptische Freunde und alle, die denken, Veganer würden nur Körner und rohe Salatblätter essen.

Reis, Wokgemüse und selbstgemachter Seitan mit Kokos-Erdnuss-Sauce.
Kartoffelklöße mit Sojageschnetzeltem und Pilzrahmsauce.
Ofenkartoffelspalten mit Salat und Ketchup.
Soja-Big Steaks mit Pilzrahmsauce und Risotto.
Karotten-Curry-Kokos-Suppe.
Selbstgemachtes Seitan-Gyros mit Ofenkartoffeln und Soja-Zaziki.
Kartoffelsalat mit Frikadellen à la Veganes Nom.
Kichererbsen-Curry à la Attila Hildmann mit Reis.
Lauchquiche à la Attila Hildmann.
Vom Lieferdienst: Gegrilltes und frittiertes Gemüse, Hummus, Couscous, Salat und Fladenbrot.
Rührkuchen mit Äpfeln, Ritter Sport Marzipan und Mandeln (von M. gebacken), mit frisch aufgeschlagener "Schlagfix".

Mittwoch, 1. Januar 2014

Mein Jahr 2013.

(c) Frau von Saltkrokan
Lange war es hier still, aber ihr kennt das ja vielleicht: Vorweihnachtsstress und so. Ab heute soll es aber wieder etwas aktiver hier werden, besonders ein paar Rezensionen wollen geschrieben werden und in Hinblick auf mein Veganwerden hat sich ein wenig getan.

Leider war die 13 nicht wie gehofft meine Glückszahl. Das Jahr 2013 meinte es insgesamt nicht gut mit mir, weswegen ich nun ganz besonders nach vorne schauen und das neue Jahr umso herzlicher begrüßen möchte. 
Von allen Negativen, das 2013 mir brachte, möchte ich gar nicht sprechen, aber von den positiven Dingen! 

Anfang des Jahres hatte ich eine besondere Erfahrung gemacht: Eine Recherchereise ins Deutsche Literaturarchiv in Marbach/Neckar, für meine Masterarbeit. Meinen Platz hatte ich schon bevor ich M. kennen lernte und meine Entscheidung kam durch ihn kurz ins Wanken: Ich wusste, ich würde ihn sehr vermissen und hatte plötzlich nur noch wenig Lust, die lange Reise nach Baden-Württemberg anzutreten, nur um mehrere Tage in einer Bibliothek zu sitzen. Doch er bestärkte mich darin, diese Erfahrung zu machen und ich habe es nicht bereut. Die Erkenntnisse für meine Masterarbeit hielten sich in Grenzen, allerdings habe ich es sehr genossen, ganz für mich allein zu sein und mich in der Arbeit vergraben zu können. Die Originalbibel von Alfred Döblin von 1928 in den Händen halten zu können, war sicherlich auch ein Highlight, das nur solch verrückte Büchernarren wie ich verstehen können!

Nach dem Aufenthalt in Marbach war Ackern angesagt: Die härtesten Monate kamen nun erst, ich lebte praktisch in der Bibliothek, in die ich mich zum Arbeiten zurück zog. M. trat mir immer wieder in den Hintern und hielt mich vom Sockenbügeln ab. Ende März war es dann endlich geschafft und ich hielt nach mehreren Formatierungsunfällen und einem zwischenzeitlichen Stottern des Druckers endlich meine fertige Masterarbeit in Händen - und hätte fast drauf geheult, wenn M. mich nicht ermahnt hätte.

Den Urlaub in Berlin über Ostern hatten wir uns dann beide wirklich verdient und die Vorfreude auf unseren Umzug stieg. Ich war das erste und letzte Mal 2004 in Berlin und es hatte sich so manches geändert: Beispielsweise war der Hauptbahnhof nun fertig. Es schien alles so unwirklich. Hier sollte ich bald wohnen? Ich konnte es kaum glauben. Doch nun wohnen wir schon seit September hier in der Wohnung von M.s Tante und wir fühlen uns beide sehr wohl, sowohl in der Wohnung als auch in der Stadt. Unser Kiez ist wunderschön und auch der Rest Berlins wird immer mehr erkundet und erobert. Dass ich hier eine zweite Familie habe, ist umso schöner und ich bin sehr dankbar dafür, dass wir einen entspannteren Neuanfang wagen können als wenn wir direkt eine eigene Wohnung hätten suchen müssen. DER Stress kommt dann 2014!
Berlin ist gerade jetzt, wo ich den Schritt zum Vegansein getan habe, ein Paradies. Ich würde nie wieder aufs Land ziehen wollen und in den nächsten Jahren auch nicht von hier weg, dafür gefällt es mir hier viel zu gut.

Das Schönste an 2013 waren wieder einmal meine Freunde und meine Familie, zu der nun auch M.s Familie gehört. Sie haben mich durch Hochs und Tiefs begleitet und ich habe wieder einmal festgestellt, wer meine wahren Freunde sind. Diese wahren Freunde sind wieder etwas weniger geworden, aber dafür sind sie umso wichtiger und wertvoller. Die, die beim Umzug ihre Hilfe angeboten haben. Die, die sich erkundigt haben, wie es mir geht und es auch wirklich wissen wollten. Die, die einfach nur da waren, ohne Fragen zu stellen. Die, die alle zwei Wochen aus Spanien Karten geschickt haben. Die, mit denen ich über mein Veganwerden reden konnte ohne dass sie auf Abstand gegangen sind. Die, die sich für mich gefreut haben, ganz ehrlich und ohne Neid. 
Ich habe mich gefreut, endlich einmal wieder H. zu sehen, nach viel zu langer Zeit, und mal wieder für viel zu kurze Zeit. Mit J. haben M. und ich schöne Zeiten verbracht, sowohl noch in Düsseldorf als auch nachher bei ihrem Besuch in Berlin. S. und C. sind noch mehr zu unseren gemeinsamen Freunden geworden und stets Ansprechpartner in Warhammer-Fragen. Eine Freundin von M. ist auch zu meiner Freundin geworden. 
Und es ist fest eingeplant, dass wir unsere Freunde besuchen oder sie uns besuchen, wann immer die Möglichkeit dafür besteht. 

Das Verhältnis zu meiner Mutti ist inniger denn je, da auch sie kein gutes Jahr hatte und wir enger zusammen gerückt sind. Bei ihr weiß ich: Sie ist immer für mich da, komme was wolle und was auch immer ich mir wieder für abstruse neue Ernährungsweisen aussuche. Auch zu meiner Cousine und Onkel und Tante väterlicherseits habe ich nun wieder ein bisschen mehr Kontakt, was ich sehr schön finde und weiterhin pflegen möchte.
M.s Familie hat mich so herzlich in ihrer Mitte aufgenommen, dass ich mich sofort als Mitglied der Familie gefühlt habe. Auch sie waren mir Stütze und Inspiration, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.

Am dankbarsten bin ich natürlich für M., der so vieles für mich ist und mit dem ich alle Hürden nehmen kann, die das Leben uns stellt. Und alles andere, was ich ihm noch sagen würde, weiß er schon.


Vom neuen Jahr 2014 wünsche ich mir nicht viel, denn ich bin genügsamer geworden, habe ich das Gefühl. Ich wünsche mir keine Reichtümer mehr, aber dafür Gesundheit und Zeit mit meinen Freunden und der Familie und dass ich meinen Weg gehen kann, voller Elan und mit Mut in meinem Herzen. Für alles andere gibt es auch dieses Mal wieder ein "Was geht?", das regelmäßig aktualisiert wird.

Sonntag, 17. November 2013

Wochenrückblick 11.11.-17.11.

(c) Frau von Saltkrokan
Mit S., C. und M. wegen des Berlin-Besuchs von S. und C. gechattet. "Iron Man 3" mit M. geguckt. Mich doch wieder mit der Bürokratie meiner Alma Mater herumgeschlagen (grrr). Währenddessen ein PB&J-Sandwich verdrückt, um die Nerven zu beruhigen. Mich nach Führungen durch die Staatsbibliothek erkundigt. Einen Brief geschrieben. Ideen für Heiligabend gesammelt. Zur Bibliothek gefahren und dicke Wälzer geschleppt. Über den übervollen "Starbucks" geärgert. Wirsing gekauft. Auf den veganen Tag am Mittwoch gefreut. Über eine Rechnung plus Mahngebühren geärgert. Millimeterpapier gekauft. M. von der Uni abgeholt. J. vom Busbahnhof abgeholt. Bei Starbucks eine Soya-Schokolade getrunken. Mit J. und M. die Reichstagskuppel besichtigt. Vegane Pizza mit viel Knoblauch-Kräuter-Öl verdrückt. Lange und angeregt mit J. und M. diskutiert. Bei "Käthe Wohlfahrt" geschwärmt und Weihnachtsschmuck gekauft. Zusammen mit J. durch den Samstagsandrang im KaDeWe gekämpft. Lecker vegan im "Yoyo Foodworld" gegessen. Einen großen Brunch zubereitet. Zum erstem Mal Rührtofu gemacht und für gut befunden. J. verabschiedet (:-/). Mit Wärmflasche am Notebook gesessen. Über das Dasein als Flexiganerin nachgedacht.

Montag, 11. November 2013

Wochenrückblick 4.11.-10.11.

(c) Frau von Saltkrokan
Den DHL-Boten vom Fenster aus gestalked, weil er mein neues Notebook dabei haben könnte. Von M. aufgeklärt worden, dass das Notebook mit Hermes kommt (D'oh). An der Suche nach einem Restaurant für den Jahrestag verzweifelt. Das neue Notebook in Empfang genommen und sofort geliebt, ihm einen Namen gegeben (Bela) und in Betrieb genommen. "Ally McBeal" bestellt (weil: Die gesamte Serie für insgesamt lächerliche dreißig Euro). Die Bestellung von "Ally McBeal" wieder storniert (weil noch zu viele andere Staffeln ungesehen zuhause herumstehen und ich wieder vernünftig geworden bin.) Unfassbar guten Matcha Cheese Cake gegessen (Und zwar hier). Zum Alexanderplatz gelaufen. Mal wieder festgestellt: In Berlin gibt es wirklich sehr gute Straßenmusiker. Seit langem mal wieder ein gutes Stück in einem Buch gelesen. Beim Chinesen bestellt. Mit Muttern und Schwiegermuttern telefoniert. Die weltbesten Rühreier gemacht bekommen. Beim Lesen eingeschlafen. "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" geguckt und Ben & Jerry's Cookie Dough gegessen. Pläne für den Jahrestag gemacht. Pancakes zum Frühstück gemacht. Mich zum hoffentlich letzten Mal mit der Uni-Bürokratie herumgeärgert. Ein Buch verschenkt. Eine neue Schmuserolle auf den Wunschzettel gesetzt. Zum Alex gefahren. In der Bahn gelesen und innerlich über den älteren Herrn gelächelt, der versucht hat, den Titel meines Buches zu lesen. Die neue "Deli" gekauft. "Iron Man 3" in der Steelbook-Edition und "Ich, einfach unverbesserlich 2" für Schnäppchenpreise erstanden. Mal wieder vegan gegessen. Matcha Latte getrunken und Kekse gegessen. Mit einer Freundin telefoniert. "Get Lucky" von Daft Punk gehört. Mit S. geskyped. Den Besuch von J. geplant. "Ich, einfach unverbesserlich 2" geschaut und lauthals gelacht. Einen Theaterbesuch an Weihnachten geplant. Mit dem Nudelauflauf auf Kriegsfuß gestanden. Früh ins Bett gegangen und gelesen.

Montag, 12. August 2013

Wochenrückblick 5.8.-11.8.

(c) Frau von Saltkrokan
Wieder bei Lovelybooks eingeloggt. Aufgeregt. "Nathalie küsst" geschaut. Die Erkenntnis gehabt: Das einzige, was man im deutschen Fernsehen noch gucken kann, sind amerikanische Serien. Mal wieder die Musik ganz laut aufgedreht und mit dem ganzen Körper gespürt. Den ersten Zwetschgen-Crumble des Jahres gebacken. Urleckeren Salat gegessen. "Tsugumi" zu Ende gelesen. Den Geruch von Sommerregen eingesogen und an "English Summer Rain" von Placebo gedacht. Ein klärendes Gespräch geführt. Mit S. telefoniert. Das neue Album der Nine Inch Nails vorbestellt. Ein Päckchen bekommen. M. bekocht. Fortschritte gemacht. Ein Testabo bei watchever abgeschlossen und direkt darüber geärgert, weil es auf der Playstation 3 nicht funktionierte. "Keinohrhasen" wieder geschaut. Eine Zalando-Bestellung durchprobiert. Spaghetti Carbonara gegessen. Russischen Apfelkuchen gebacken. Sachen ausgepackt und eingeräumt und umgeräumt. Exzessiv M. und seine Chaoskrieger fotografiert. Mit "Once upon a time" angefangen. M.s Kindle ausgeliehen zwecks Kindle-Leihbücherei (Bericht folgt demnächst). Kuchen gegessen. Tee gekocht.

Sonntag, 30. Juni 2013

Wochenrückblick 24.6.-30.6.

(c) Frau von Saltkrokan
Mit dem Zug gefahren. Versucht, im Zug zu schlafen - wurde leider nichts. Von Mutti am Gleis begrüßt worden und ihr M. vorgestellt. M. meinem Vater und meiner Omi vorgestellt. Geärgert. Dibbelabbes mit Apfelmus gegessen. Mit M. meine Kinderbilder geguckt. Bücher aussortiert und umgeräumt. Bei Ikea gefrühstückt und Stoff für Kissenbezüge gekauft. Beim liebsten Teedealer Tee gekauft und gequatscht. M. Saarbrücken gezeigt (so bisschen zumindest). Im "Baker Street" warmen Kakao getrunken und Guinesskuchen gegessen - passend zum sommerlichen Wetter (Hust!). Einen grünen Tee beim liebsten Tea Shop geholt. Bei Amazon stapelweise Bücher eingetauscht. Beim Italiener Abendessen bestellt. Überfressen. Je. und Ka. getroffen und Baguette mit ihnen und M. gegessen. Von Ka. ein Geschenk bekommen. Ka. mit den Worten "Hochzeit" und "Kinder" geschockt und ihr Gesicht genossen. Mit den Ärzten auf voller Lautstärke zum elterlichen Haus zurückgefahren. Von Papa zum Bahnhof gebracht worden. Wieder mit dem Zug gefahren, diesmal ein bisschen geschlafen. Viel gelesen (Das Geschenk von Ka.). Einen wundervollen französischen Film gesehen. Erdbeeren und Kirschen gekauft. Shortbread gebacken. Kontakt mit M.s amerikanischer Gastfamilie aufgenommen. Beim Bürgeramt Kopien beglaubigen lassen und unfassbar unverschämte zwanzig Euro dafür bezahlt. J. ihren bestellten Tee übergeben. Den kränkelnden M. gehätschelt. H.s Auslandssemester-Blog gelesen. Den Kopf zerbrochen. Angst gehabt. Pläne gemacht. Adressen notiert. Gedanken gemacht. Suppe gekocht - hält den Magen bei dem Wetter warm ... Listen erstellt. "How I Met Your Mother" weitergeguckt. Mit S. und C. telefoniert, Balsam für die Seele.

Sonntag, 23. Juni 2013

Wochenrückblick 17.6.-23.6.

(c) Frau von Saltkrokan

An der letzten Seminararbeit meines Lebens geschrieben. Den USB-Stick mit dem Live-Mitschnitt vom Ärzte-Konzert per Post bekommen (yeah!). Zuversichtlicher gewesen. M. für die erneute Formatier-Hilfe dankbar gewesen. Die letzte Seminararbeit meines Lebens abgegeben. Boxershorts gekauft (Für mich! Zum Schlafen!). DVDs und Blu-rays gekauft. Eis gegessen. Geschwitzt. Eine neue Serie on demand angefangen. M.s Mama besucht. Ein tolles Geschenk bekommen. Bis in die Nacht geredet. Sofas umgestellt. Ein Nachmittagsschläfchen gehalten. Cocktails getrunken (Böse!). M. mit meiner Angetrunkenheit amüsiert. Dauernd etwas vergessen. Restkartoffeln verarbeitet. Mit J. und M. Kafkas "Proceß" im Theater gesehen und in der Pause gegangen. Lieber Bierchen getrunken. Und Kakao mit Sahne! Mit M.s Omi telefoniert. Berge an Geschirr gespült. Die Neuverfilmung von "Anna Karenina" angesehen. Koffer gepackt.

Sonntag, 9. Juni 2013

Wochenrückblick 3.6.-9.6.

(c) Frau von Saltkrokan

To Do-Listen abgehakt. Stifte gekauft. Von M. mit "Nenya" überrascht worden. Die Note von der Masterarbeit per Post bekommen (1,3!) und vor Freude geweint. Zur Belohnung "Die Kunst der Scheibenwelt" bestellt. Mit dem Makler telefoniert. Schick für K.s Hochzeit gemacht und seit Jahren mal wieder ein Kleid getragen. Geschwitzt. K. als Braut bewundert. Eine Trauung auf Altgriechisch miterlebt. Etwas Wunderschönes gesagt bekommen. Leider nicht auf K.s Hochzeit getanzt, aber dafür leckeres Tiramisu gegessen. Die Füße wund gelaufen. Die liebste Wienerin, meine Freundin H., nach zwei viel zu langen Jahren wieder getroffen und ihr M. vorgestellt. Viel gelacht und gelästert. Den M. geärgert. Einen riesigen Berg Salat vertilgt. Viel zu viel Kaffee getrunken. Zotterschoki und Lesezeichen geschenkt bekommen <3 Nach Wien eingeladen worden. H. zum Bahnhof zurückgebracht und verabschiedet - auf hoffentlich ganz bald! Enttäuscht und verletzt gewesen. Die zweite Staffel "Game of Thrones" geschaut. Frust-Nudeln gegessen.

Sonntag, 2. Juni 2013

Wochenrückblick 27.5.-2.6.

(c) Frau von Saltkrokan
Den Wocheneinkauf nach Hause geschleppt. M.s Mutti zu Besuch gehabt. Lecker Spargel-Flammkuchen gegessen. Die ersten Espressobohnen meines Lebens gekauft. Die Bohnen gemahlen. Espresso im Espressokocher gekocht. Einen Extra Shot Espresso im Kaffee geordert. Mit dem ICE nach Amsterdam gefahren. Katze in einem Souvenirshop gestreichelt. Fast vierhundert Fotos gemacht. Im Rotlichtviertel Amsterdams leichte Mädchen geguckt. Katze in einem Café gerubbelt und geknuddelt. Im "Seks Museum" gewesen. Bei einer Grachtenfahrt mitgemacht und den Wind um die Nase wehen lassen. Eine Starbucks-Tasse von Amsterdam gekauft. Mit dem ICE nach Hause gefahren und noch eine Portion gebratene Nudeln vom Hauptbahnhof mitgenommen. Vor den Regenwolken ins Haus geflüchtet. Muffins gebacken. Eis selbst gemacht (Ja, das Projekt Schweinehund ist kurzzeitig ausgesetzt ...). Einen neuen Drucker bestellt. Bücher ausgeliehen. Mit J. und ihrer Schwester getroffen und Theaterkarten gekauft. Das Ben&Jerry's-Kochbuch aus dem Briefkasten gefischt. Mit Muttern telefoniert. Prokrastiniert. Pancakes gebacken. Die Sonne bestaunt. Die Woche geplant. Nicht mehr prokrastiniert. Ein Eis gegessen. M. ins Kino geschickt, damit er einen Horrorfilm gucken kann (:D).

Freitag, 31. Mai 2013

Was ich an Düsseldorf vermissen werde.

(c) Frau von Saltkrokan
In den letzten Tagen kam bei mir immer häufiger der Gedanke auf, was ich an Düsseldorf vermissen würde, wenn ich nicht mehr hier wohne. Immerhin sind es nur noch zweieinhalb Monate, dann ziehen wir hoch ... 
In Düsseldorf bin ich erwachsen geworden. Hier habe ich studiert, gute fünf Jahre lang. Hier habe ich Freundinnen kennen gelernt, die mich hoffentlich mein Leben lang begleiten werden. Ich habe hier eine Familie gehabt und wieder verloren. Ich habe mich in dieser Stadt so sehr verändert wie vielleicht noch nie zuvor in meinem Leben. In Düsseldorf habe ich Neues entdeckt und schätzen gelernt. Und ich habe M. hier kennen gelernt. Düsseldorf wird mir daher immer etwas bedeuten und ich bin dankbar, dass ich hierher ziehen und meine Erfahrungen machen konnte.
Da ich ein ziemlicher Gewohnheitsmensch bin, ist es für mich nicht gerade einfach, verpflanzt zu werden. Als ich nach Düsseldorf zog, hat es fast zwei Jahre gedauert bis ich mich wirklich heimisch fühlte. Ich habe allerdings die Hoffnung, dass es mit Berlin nicht ganz so lange dauern wird und ich sage mir auch immer wieder, dass die schönen Dinge, die mir an Düsseldorf fehlen werden, durch andere schöne Dinge ersetzt werden (können) - also immer positiv denken! Bis dahin würde ich euch aber gerne an ein wenig Schwelgerei teilhaben lassen, vollkommen parteiisch und subjektiv. Vielleicht sogar mit ein wenig Pathos und Schmalz.
Übrigens, in den nächsten Tagen folgen dann auch noch die dazugehörigen Listen, was ich an Düsseldorf nicht vermissen werde und worauf ich mich in Berlin freue.

Die Stadtbüchereien. Als ich hierher zog, dachte ich noch, wie blöd die Stadtbüchereien sind. So ganz anders als die in meiner Heimatstadt. Dann fand ich allerdings heraus, dass es fünfzehn Standorte gibt, die über die gesamte Stadt verteilt sind, dass man DVDs, die teils brandneu sind, kostenlos ausleihen kann und dass man aus den sogenannten Zweigstellen etwas bestellen kann, auch kostenlos. Erwerbsvorschläge wurden so gut wie immer angenommen und umgesetzt und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Stadtbüchereien (besonders die am Hauptbahnhof, die in Derendorf und die in Bilk) mein zweites Zuhause sind.

Die Rheinuferpromenade und den Medienhafen. Beide Orte sind beliebte Ziele im Frühling und Sommer. An der Rheinuferpromenade findet im Sommer die Büchermeile statt: Entlang des Rheins sind Stände aufgebaut, an denen gebrauchte Bücher verkauft werden. Ihr könnt euch denken, dass ich fast jedes Mal da bin, und sei es nur zum Stöbern! Ansonsten schätze ich die Rheinuferpromenade und den Medienhafen als Kurzurlaubsziele. Wenn man ein paar Stunden dort war, fühlt man sich als sei man im Urlaub gewesen, ganz besonders im Sommer, wenn vom Rhein her eine frische Prise weht.

Den Zoopark. Dieser Park liegt bei mir direkt um die Ecke und er ist eine regelrechte Ruheoase, direkt an einer großen lauten Hauptstraße. Wenn es draußen schön ist, gehe ich hier gerne spazieren oder sitze auf einer Wiese und lasse die Seele baumeln. Aber auch im Winter, wenn der See zugefroren ist, lohnt sich ein Spaziergang. Einmal liefen mehrere Leute sogar Schlittschuh auf dem See - und missachteten die Verbotsschilder. Und die armen Enten mussten sich eine winzige Ecke teilen, die nicht zugefroren war!
Übrigens, einen Zoo gibt es schon lange nicht mehr in Düsseldorf (nur noch den Aquazoo, und der liegt ganz woanders). Das sogenannte Zooviertel (oder auch Düsseltal) heißt nur noch so, weil dort bis 1945 der Zoo war. Besucher verwirrt das regelmäßig ...

Die Rethelstraße. "Meine" Einkaufsstraße direkt um die Ecke. Erst als ich schon länger hier wohnte und auch mal in einem Schreib- und Spielwarenladen auf der Rethelstraße arbeitete, erfuhr ich, dass diese Straße eine beliebte Adresse ist - durchaus auch bei den Besserverdienenden ... Ich mag sie vor allem, weil sie alles bietet, was ich brauche, um meine Besorgungen zu machen, ganz besonders, seit hier vor kurzem ein DM aufgemacht hat ;-)

Die Enten- und Gänseküken am Uniteich. Ihr denkt jetzt "Die hat sie doch nicht mehr alle"?. Vielleicht. Ein bisschen. Aber wenn ihr im Frühling die neuen Küken sehen würdet, würdet ihr auch dahinschmelzen. Die Küken watscheln gerne auch mal an der Unibibliothek vorbei, wo dann alle möglichen Leute stehen bleiben und sie fotografieren und angucken - da werden alle wieder zum Kind. Außerdem sind die Küken ein untrügliches Zeichen dafür, dass es bald Sommer wird.

Den "Schwan". Wo wir schon mal bei Geflügel sind ... Mein absolutes Stammcafé, zumeist dasjenige in der Altstadt am Burgplatz, mit Blick gen Rhein. Seit ich Vegetarierin bin, finde ich leider nicht mehr so viel zu essen auf der Karte, aber die hausgemachte Limonade und das warme Schokoküchlein sind immer noch unschlagbar lecker und für meine Freundin K. und mich ist es die Adresse für Mädelstreffen. Vor kurzem haben sie jetzt auch eine Filiale in der Nähe meines Viertels aufgemacht - jetzt wo ich bald wegziehe ... Tzes ...

Das "Sattgrün". Ein tolles vegan-vegetarisches Restaurant, in dem es regionale und saisonale Küche gibt, in Büffetform. Leider sind diese Art Restaurants in Düsseldorf noch recht rar gesät ... Dort gehe ich gerne mit meiner Freundin J. essen, die sich dort als Veganerin nicht dauernd Gedanken machen muss. Wenn ihr mal ins "Sattgrün" kommt, müsst ihr unbedingt den Crumble probieren, der ist einfach göttlich!

Das Japanviertel. Die große Besonderheit Düsseldorfs, denn hier lebt die größte japanische Gemeinde Deutschlands und diese prägt das Stadtbild ungemein. Nicht nur im Japanviertel, sondern auch im Nordpark mit dem japanischen Garten und mit dem Eko-Haus und dem buddhistischen Tempel und japanischen Kindergarten in Oberkassel. Im Japanviertel bin ich allerdings häufiger. Hier kaufe ich meine Sojasauce, Noriblätter oder Sushireis, wir gehen gerne im Okinii essen und bei Waraku oder Maruyasu kaufe ich meine Onigiri to go. Die beiden japanischen Bäckereien sind auch ganz toll, weil es hier Sachen gibt, die für den deutschen Gaumen eher befremdlich sind. In der Woche vor dem Japantag (der gewöhnlich im Mai oder Juni stattfindet) lohnt es sich, in den Supermärkten vorbei zu schauen, weil diese dann ihr Sortiment aufstocken.

Die 706. "Meine" Straßenbahn, mit der ich am häufigsten fahre. Sie bringt mich (teils) zur Uni und in die Altstadt. Sie ist die kurioseste Straßenbahn in Düsseldorf, weil sie seltsam im Rund fährt, so wie keine Bahn sonst. Wichtig ist in Düsseldorf übrigens, dass man zur Straßenbahn niemals "S-Bahn" sagt, denn das sind die Züge, die Düsseldorf mit anderen Städten verbinden.

Meinen Postboten. Das klingt jetzt ein wenig seltsam und zweideutig ("Wenn der Postbote zweimal klingelt", haha), aber mein Postbote ist so eine rheinische Frohnatur, ein netter älterer Herr, der meinen Namen kennt, auch wenn ich ihm auf der Straße begegne. Er kramt mir dann gerne auch mal meine "Zeit" oder den "Spiegel" aus seinem Postwagen und er schleppte eine ganze zeitlang kiloweise Bücher für mich durch die Gegend, als ich meine Tauschticket-Phase hatte.
Neben meinem Postboten werde ich auch noch weitere Menschen "vermissen", mit denen ich hier regelmäßig zu tun habe. Beispielsweise diverse Ärzte (in Berlin neue zu finden, das wird mein Albtraum!) oder Supermarktkassiererinnen.

Den kürzeren Weg nach Mönchengladbach und Saarbrücken. Düsseldorf liegt wesentlich näher an M.s und meiner Heimatstadt als Berlin, das ist klar. Nach Mönchengladbach können wir mal eben rüberfahren und auch wenn Saarbrücken wiederum ein gutes Stück weiter ist, ist es noch näher als von Berlin aus. Der weitere Weg und der Einstieg ins Berufsleben bedeuten, dass wir (v.a. ich) unsere Familien noch seltener sehen werden, aber ich denke, das werden wir auch noch schaukeln.


Und natürlich werde ich auch meine Freundin J. vermissen, die uns aber hoffentlich mal in Berlin besuchen kommt!

Sonntag, 28. April 2013

Wochenrückblick 22.-28.4.

(c) Frau von Saltkrokan
Mit J. und M. im "Sattgrün" gegessen und im "Pfau" eingekauft. Bärlauch-Pesto gezaubert. Mein Fahrrad zur Reparatur gebracht und dann endlich die Fahrradsaison eröffnet. Nach Kleidern für K.s Hochzeit geschaut und mich per Whatsapp von der Braut höchstpersönlich beraten lassen. Einen neuen legeren Blazer und Feinstrumpfhosen gekauft (Ich hatte keine hautfarbenen mehr!). Und nein, kein Kleid. Die Magnolien im Hofgarten bewundert (siehe Bild). Vollkommen k.o. vom Radfahren nach Hause gekommen (peinlich, peinlich). Pläne für einen Neustart des Projekts Schweinehund geschmiedet. Lange mit K. gechattet. Die vierte Staffel von "How I Met Your Mother" weitergeschaut. Bei Zalando nach Kleidern gesurft. Mit dem Fahrrad abgelegt und eine Schürfwunde und Prellungen eingehandelt. Zum Trost einen Becher Eis von M. spendiert bekommen. Schlecht geschlafen. Im liebsten Café frühstücken gewesen. Die Tetanus-Impfung auffrischen lassen. Über das Medimops-Päckchen gefreut und über einen defekten Warmwasserboiler geärgert. Wieder bei Zalando gesurft und festgestellt: Das Kleid ist weniger kompliziert als die Schuhe. Selbstzweifel gehabt. Mal wieder über das Chaos bei der Deutschen Bahn und Selbstmörder zum Feierabendverkehr geärgert. Über den R2D2 von Lego gefreut, den M. bestellt und zusammengebaut hat - ich liebe diesen kleinen Kerl! Ein Trostpflaster von der Schwiegermama in spe erhalten. M.s beste Freundin kennen gelernt. In L.s Kleiderschrank geräubert. Zuversichtlich gewesen. M. beim Monsterverkloppen zugesehen und Subway to Sally gehört. Das Wort "Azalee" inflationär oft gehört. Im Garten gearbeitet. Urleckere Lasagne gegessen. Bei der zweiten Staffel von "Sherlock" eingeschlafen.

Montag, 22. April 2013

Fern-Freundschaften

(c) Frau von Saltkrokan

Weil die vergangene Woche recht ereignislos verlief, möchte ich den Wochenrückblick dieses Mal gerne ausfallen lassen, aber über etwas schreiben, das seinen Ursprung in den Ereignissen der letzten Woche hat. 
Die vergangene Woche war geprägt von Treffen mit Freundinnen. Diese Treffen laufen bei mir meistens etwas hektisch und immer viel zu kurz ab, da die meisten meiner Freundinnen und Freunde über halb Deutschland und Österreich verstreut sind. Früher wohnten - durch die Schule bedingt - die meisten meiner Freundinnen/Freunde höchstens mal zwei Orte entfernt. Durch das Studium und durch das Internet ist das nun anders: Meine liebste Wienerin habe ich beispielsweise in einem Literaturforum kennen gelernt, meine Freundin S. aus Grundschultagen wohnt in H., ich sehe sie aber oft, wenn ich in meiner Heimatstadt bin. Wiederum eine andere Freundin (K., auf deren Hochzeit ich Walzer tanzen möchte) kenne ich aus dem Studium, beruflich bedingt zog sie aber weg und so kam es irgendwann so, dass ich nur noch eine Freundin "vor Ort" habe (J., die vegan lebt) und das sogar direkt um die Ecke. Letzte Woche habe ich K. in Köln getroffen, für eine kostbare Stunde lang, weil sie auf dem Sprung von einem Vorstellungsgespräch nach Hause war. Diese Treffen sind natürlich viel zu kurz und viel zu selten, aber umso wertvoller und umso mehr freue ich (freuen wir) uns, dass wir uns mal wiedersehen, denn Telefonate können persönliche Treffen einfach nicht ersetzen ... Meine Freundin S. hat mir sonntags endlich ihren Freund vorgestellt, als wir uns - wieder - in Köln getroffen haben. 
Der Umzug nach Berlin bringt es nun mit sich, dass sich wieder vieles verschieben wird, die Entfernungen werden noch größer, neue Freunde kommen (hoffentlich) hinzu. Aber da Berlin um einiges attraktiver ist als Düsseldorf, hoffe ich doch, dass wir oft Hotel werden spielen dürfen ;-)

Ich möchte künftig die Namen meiner Freundinnen und Freunde hier nennen und nicht mehr nur "ein/e liebe/r Freundin/Freund" sagen. Da ich ihre Anonymität wahren will, werde ich ihre Namen allerdings - so wie M.'s - abkürzen. (M. möge mir verzeihen, dass er jetzt nicht mehr so exklusiv ist.) Diese Freundinnen und Freunde sind mir einfach zu wichtig als dass ich sie nur "eine Freundin" nennen kann und als ich den letzten Wochenrückblick verfassen wollte, stellte ich fest, wie lächerlich diese Bezeichnung ist, wenn sie gehäuft auftritt und wie austauschbar meine Freundinnen und Freunde dadurch werden - und das sind sie absolut nicht.


P.S.: Falls eine meiner lieben Freundinnen/Freunde etwas dagegen haben sollte, bei der Initiale genannt zu werden, kann sie/er mich gerne anschreiben.

Sonntag, 14. April 2013

Wochenrückblick 8.-14.4.

(c) Frau von Saltkrokan
Vom Föhn hinterhältig angegriffen worden (Er fiel vom Schrank und auf meinen Fuß, autsch. Hatte ein bisschen was von diesem hier). Aus Versehen Tomaten aus Marokko gekauft - argh. Zum ersten Mal mit Sonnenbrille aus dem Haus. Mit M., der Schwiegermama und Schwiegeroma bei Heinemann dinniert und urleckere Torte gegessen. Bei Hinkel Brot gekauft. Ein neues Hardcover für 2,99 € ergattert, weil es das letzte Exemplar bei "Jokers" war (Yeah!). Gefühlt die halbe Stadtbücherei ausgeliehen. Die Koffer ausgepackt und aufgeräumt. Ein paar Tage bei M.s Mutter verbracht. Einen tollen Outlet der Mayerschen Buchhandlung besucht - und einen Stapel Bücher für einen Spottpreis gekauft. Lecker gekocht. Zum Neugriechisch-Kurs gegangen und griechische Buchstaben gemalt. Mit einer lieben Freundin gequatscht. Vormerkungen aus der Stadtbücherei abgeholt (Nun bin ich die nächsten Wochen über versorgt). Mit Muttern telefoniert. Ein Kino-Date verabredet. "Die Sims 2" gespielt. Mit einer Freundin verabredet. "Nachtzug nach Lissabon" im Kino gesehen.

Sonntag, 3. März 2013

Wochenrückblick 25.02.-03.03.

Sündig tiefroten Nagellack gekauft. Ein Leistungstief beim Training durchlitten und doch durchgebissen. Bücher abgegeben. Hülsenfrüchteeintopf gegessen. Mini Cooper Cabrio gefahren. Einen Großeinkauf getätigt. "Jazz ist anders" hoch und runter gehört. Wäsche gewaschen. Aufgeräumt. Post von einer lieben Freundin bekommen. Prokrastiniert und dann doch aufgerafft. Ehrgeiz entwickelt. Mehr Gewicht beim Training aufgelegt. Geburtstagspost bekommen. Einen ersten Erfolg beim Projekt Schweinehund gefeiert. Das Vierteljahrhundert vollendet und nach zwölf Uhr nachts Geburtstagstorte gegessen. Zum Japaner eingeladen worden. Den ersten Tequila Gold meines Lebens getrunken. Sake probiert und den Rest M. hingeschoben. Jemandem gesagt, wie sehr ich ihn mag. Offene Worte geschrieben. Brunchen gewesen. Bewerbungen geschrieben.