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Sonntag, 15. September 2013

Wochenrückblick 9.9.-15.9.

(c) Frau von Saltkrokan
Meinen neuen Hausarzt kennen gelernt. Gelacht. Eine Zeitung probeabonniert. Mit einer Freundin "von früher" gechattet. Ein Abo bei der BVG abgeschlossen. Berlinerin geworden. Bei der Stadtbücherei angemeldet. Mit Muttern telefoniert. Aus der Kirche ausgetreten (endlich, nach elf Jahren des Nachdenkens!). Bei Denn's eingekauft und die aktuelle "Schrot & Korn" mitgenommen. Kuchen gebacken und fast verhunzt. Einen Schal für M. angeschlagen. Heißhunger auf Pellkartoffeln gehabt. Einen Umschlag von Lovefilm aus dem Briefkasten gefischt. Spazieren gegangen und durchgeatmet. Fotografiert. Über Vegansein nachgedacht. Mit M. Kakao getrunken und Kuchen gegessen. Gelesen. U-Bahn gefahren. "Meine" Bücherei gefunden und enttäuscht festgestellt, dass sie bald für längere Zeit aufgrund von Baumaßnahmen schließt ... Kürbissuppe gekocht. Baguette in die Suppe gestippt. Den Rest Kürbissuppe eingefroren. Das Haushaltsbuch bestückt. Tee getrunken. "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" zu Ende gelesen. Einen faulen Sonntag gehabt.

Freitag, 13. September 2013

[Gedanken] Mein Weg zu einer neuen Ernährungsweise.

Im letzten Sommer befand ich mich auf dem Weg in den Veganismus. Ob ich wirklich mit Herzblut und ohne Kompromisse Veganerin geworden wäre, wage ich zu bezweifeln, allerdings verzichtete ich weitestgehend auf Joghurt und Milch und griff auf die pflanzlichen Alternativen zurück. Als ich M. kennen lernte, änderte sich das wieder ein wenig und in diesem Sommer kam es dann ganz dicke: Aus gesundheitlichen Gründen habe ich wieder Fisch gegessen, um ein paar der Nährstoffe, die ich sonst nicht kriegen würde, zu bekommen. Für viele überzeugte Veganer und Vegetarier mag das eine dumme Ausrede sein, aber ich möchte mich da gar nicht herausreden, so ist es nun mal. Ich bin nicht stolz darauf, weil ich es eigentlich "besser" weiß, aber ich habe jetzt auch gelernt, dass man manchmal nicht anders kann als Überzeugungen über Bord zu werfen - so enttäuscht man selbst dann auch von sich selbst ist. Wenn es einem nicht gut geht, dann hat man meistens nichts anderes zu tun als für sich selbst zu sorgen und für sich selbst einzutreten, ganz egoistisch. 
Fisch habe ich allerdings auch nur zuhause gegessen, wenn ich genau wusste, dass er zertifiziert ist, und nun, da es mir wieder besser geht, wird der Fisch auch wieder von der Speisekarte gestrichen. Aber eines hat mich dieses Erlebnis gelehrt: Manchmal muss man auf seinen Körper hören, wenn man urplötzlich Gelüste auf etwas bekommt, das man sonst nicht oder selten isst. Dann sind das nicht nur bloße Gelüste (so wie beispielsweise jene auf Schokolade), sondern Appelle des Körpers, dass er etwas braucht, das er nicht bekommt.

Inzwischen merke ich auch, dass ich mich immer mehr zu einer ursprünglicheren Ernährungsweise hingezogen fühle, die nichts zu tun hat mit vegetarischen/veganen Ersatzprodukten und die einfach "naturvegetarisch" bzw. "-vegan" ist. Pflanzliche Nahrung bekommt mir immer noch am besten, allerdings habe ich auch oft genug ein großes Bedürfnis nach Quark oder Joghurt und diesem Verlangen möchte ich in Zukunft mehr nachgeben.
Als wir diese Woche in einem asiatischen Supermarkt waren und ich nach meinen liebsten Instantnudeln gesucht hatte, las ich E-Nummer über E-Nummer und es war mir zuwider. Wieso immer dieses künstliche? Wieso wissen die Menschen schlichte Pellkartoffeln mit Quark nicht mehr zu schätzen? Und wieso müssen sie im November Erdbeeren essen und wieso essen sie keinen Rettich mehr, nur weil er nicht so schön aussieht? Ich möchte saisonal und regional essen, so gut es eben geht. Möchte gutes Essen essen, Essen, das meinem Körper gut tut und der Umwelt so wenig wie möglich schadet. Und ja, irgendwann kommt man in ein Alter, in dem Fast Food nicht mehr so leicht verdaulich ist und man Nahrung als das begreift was es ist: Etwas, das den Körper nähren und nicht kaputt machen sollte.

Montag, 13. Mai 2013

[Immer schon mal] Vegan leben: Die erste Woche

Da es in der letzten Woche etwas drunter und drüber ging, konnte ich euch gar nicht so auf dem Laufenden halten wie ich es gerne getan hätte (und deswegen gibt es auch keinen normalen Wochenrückblick). Daher kommt meine erste (von zweien) vegane Woche hier kompakt und in aller Schnelle zusammengefasst:
Das Wichtigste für alle besorgten Verwandten und Freunde zuerst: Ich lebe noch und bin nicht an Mangelerscheinungen gestorben. Manchmal rumpelt es ganz schön im Magen, das mag durch die nun ausschließlich pflanzliche Kost so sein oder auch durch den Stress, weiß der Himmel. Vermissen tue ich bisher auch noch nichts, obwohl ich am Samstagmorgen neben M. saß und ihm sehnsüchtig beim Rührei-Verspeisen zusah. Da ich mich im letzten Sommer eh schon mit großen Schritten in Richtung vegane Ernährung bewegt hatte, sind mir auch noch keine großen neuen Erkenntnisse gekommen, allerdings war das Brotkaufen etwas ernüchternd. M. und ich standen bei Real und wollten abgepacktes Brot bzw. Toast kaufen, weil das auch einfacher zum Kalorienzählen ist. In den ersten drei Sorten war direkt schon mal Natriumstearoyl-2-lactylat, das - man kann es sich wegen des "lactylat" denken - nicht vegan ist. Sehr schön. Dann erfuhr ich auch noch im Nachhinein, dass einer meiner Lieblingstoasts nicht einmal zu hundert Prozent vegetarisch ist (wegen des Emulgators E471), wodurch es mir nachträglich fast hochkam.
Auf große Ablehnung oder Irritiertheit bin ich bisher nicht gestoßen, meine Lieblingsmenschen sind eh inzwischen einiges an Verrücktheiten von mir gewohnt und auf viele Fremde bin ich nicht gestoßen (Sieht man von der Geburtstagsparty eines Kumpels von M. ab und da hatte ich mein eigenes Essen sozusagen dabei und fiel wegen des Buffets nicht groß auf). Interessant war die Erkenntnis, dass sich viele Menschen immer noch nicht mit dem befassen, was sie essen und oftmals nicht wissen, welche Lebensmittel was enthalten (dass z.B. Mayonnaise Eier enthält und damit nicht vegan ist). Das finde ich insofern erschreckend als dass es für wirklich alle Menschen von Interesse ist - egal ob sie sich nun vegan, vegetarisch, omnivor oder koscher ernähren. Ein wenig Hilflosigkeit begegnete mir bei M.s Mutter, der Schwiegermama in spe, die sich Gedanken machte wie sie mich denn nun satt kriegen sollte und nachfragte, ob sie Sojamilch und Artverwandtes besorgen sollte, wo mir Umstände bereiten doch immer so unangenehm ist ... Allerdings war auch sie sehr neugierig und fragte nach statt mich für verrückt zu halten, was solche Experimente immer sehr viel leichter macht.

Nun aber zum interessanten Teil des Blogposts, den Bildern von meinem Essen. Ich habe nicht sämtliches festgehalten, sondern nur die jeweilige warme Hauptmahlzeit, da ich mich am Ende doch dagegen entschied, jeden Tag darüber zu bloggen - vielleicht mache ich das, falls Interesse besteht, in der zweiten Woche ausführlicher.

(c) Frau von Saltkrokan
Am ersten Tag ging es ganz und gar nicht vorbildlich zu, weil ich keine Lust hatte groß zu kochen, weswegen halbfertiges auf den Tisch kam: Marokkanische Gemüseburger von Alnatura, Basmatireis und indisches Curry (auch von Alnatura). Die Burger kann ich, wie die normalen Gemüseburger von Alnatura, empfehlen, vor allem für den schnellen faulen Hunger. Die Currysauce war ganz nett, aber etwas zu schwach auf der Brust und vor allem etwas zu teuer im Verhältnis gesehen.
(c) Frau von Saltkrokan
Dienstag ging es dann fast genauso weiter, etwas fertiger als wir es gewöhnt sind: Rahmspinat mit Kartoffelstampf und Gemüsestäbchen (bzw. für M. Fischstäbchen).

M. meinte, den Unterschied zur normalen Sahne im Spinat und zur normalen Milch im Stampf habe er nicht bemerkt - yiha! Dass die Gemüsestäbchen von Iglo vegan sein könnten hätte ich mir nie vorstellen können, bis J. mich darauf hinwies und ein Blick auf die Packung bewies: Tatsächlich, die sind vegan! Hallelujah!
So vorbildlich mein Start in die veganen Wochen war, so jäh endete er am Mittwoch, als wir beim Japaner essen waren. Leider ging ich davon aus, dass vegetarisch beim Japaner gleich auch vegan ist, dachte nicht daran, dass in den gebratenen Nudeln üblicherweise Ei ist und verdrängte ein wenig, dass der Sushiessig eventuell auch nicht vegan sein könnte. Meine Lektion an diesem Tag war dann auch, dass man bei solchen Aktionen vorher nachfragen sollte statt sich auf etwas zu verlassen - wieder etwas dazu gelernt ... Das schlechte Gewissen haben wir dann aber bei einem kalten Getränk bei Starbucks wieder beruhigt. Und was ich so beim Japaner gegessen habe? Unter anderem dies hier:

(c) Frau von Saltkrokan
Inside-out-rolls mit Avocado (obwohl ich Avocado sonst nichts abgewinnen kann, finde ich sie in den Sushis extrem lecker) und Inari, das sind frittierte, etwas süßlich schmeckende Tofutaschen, die mit Reis gefüllt werden.

Donnerstags wollten wir abends zu M.s Mutter fahren, da wir freitags auf einem Geburtstag in seiner Heimatstadt eingeladen waren. Daher gab es nur ein schnelles Pastagericht, mit viel Gemüse (und Parmesan für M.):
(c) Frau von Saltkrokan
Vereinfacht gesagt ist es eine Art Ratatouille auf Spaghetti. Einfach Zwiebeln, Knoblauch, Aubergine, Paprika und Frühlingszwiebeln anbraten und Tomatenmark dazu, glatt rühren und kräftig würzen. Sehr lecker und sehr glücklich machend. Den Parmesan habe ich nur ein wenig vermisst, durch die Gewürze wurde der wieder wettgemacht. Ganz besonders, da ich gerne dazu neige, die Pastasauce mit dem Parmesan so zuzukleistern bis ich nichts mehr von der Sauce schmecke, was ja eigentlich schade ist ...
Nachmittags gab es dann selbstgemachtes Rhabarberkompott von M.s Mama, mit Sojaghurt, den ich mit Vanilleextrakt verfeinert hatte.
Für die Geburtstagsparty eines Kumpels von M. hatte ich dann Couscoussalat gemacht und Rhabarbermuffins mit Streuseln gebacken. In der Eile habe ich allerdings weder von dem einen noch von dem anderen Bilder gemacht, kann aber stolz vermelden, dass der Salat in aller Munde war (im doppelten Wortsinn) und die Muffins auch sehr gut ankamen. Mir stellt sich nur die Frage, ob das auch der Fall gewesen wäre, wenn die Gäste vorher gewusst hätten, dass die Sachen vegan sind, da mit diesem Wort ja leider viel zu oft negatives verbunden wird. Dass viele Salate beispielsweise eh vegan sind, darauf kommt ja eh nie einer ...
Vor der Party hatte M. mir noch eine Portion Tortellini (von Rossmann) zubereitet (all'arrabbiata) - ich wusste ja nicht, wie groß die Auswahl auf dem Geburtstag sein würde und die ganze Zeit meinen eigenen Salat essen wollte ich auch nicht.

(c) Frau von Saltkrokan
Am Samstag gab es - herrje, schon wieder - Vollkorn-Fussili mit "Bolognese"-Sauce. Für die zweite Woche nehme ich mir daher fest vor, weniger Nudeln zu machen ... Das wird ja sonst eintönig und etwas zu leicht macht man es sich damit auch ...

Sonntag war Schlemmertag: Morgens ein zünftiges Kaiser-Frühstück mit Pancakes nach dem Rezept von Björn Moschinski, das ich schon einmal gepostet hatte.
(c) Frau von Saltkrokan
Mittags sollte es eigentlich ein Linsengericht à la Attila Hildmann geben, aber ich hatte vergessen, die Linsen einzuweichen, so dass wir schnell improvisieren mussten. Also gab es Frikadellen für M. (das letzte Fleisch für die nächsten drei Wochen im Übrigen, mehr dazu demnächst auf seinem Blog), für mich Veggie-Würstchen und Ofenkartoffeln. Außerdem habe ich mich das erste Mal an veganer Mayonnaise versucht und es klappte wunderbar und war sehr sehr lecker, das Rezept folgt demnächst!
Zum Nachtisch gab es abends Rhabarber-Apfel-Crumble, da wir noch zwei Stangen Rhabarber von den Muffins übrig hatten - und ab dieser Woche gibt es ja nicht mehr allzu viele Schlemmereien, weil wir nun Kalorien zählen.

Ich bin schon gespannt, wie die zweite Woche so werden wird und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich wieder auf ein Stück Käse freue. Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass Pasta auch ohne einen Berg von Parmesan schmeckt ...

Dienstag, 12. Februar 2013

Sesam-Leinsamen-Brot - oder: Mein erstes selbstgebackenes Brot

(c) Frau von Saltkrokan
Natürlich habe ich schon mal Brot selbst gebacken, aber bisher beschränkten sich meine Ausflüge in diese Selbstmach-Gefilde auf Fertigbackmischungen, von denen ich jetzt weiß: Kann man machen, ist aber letzten Endes genauso widernatürlich wie diese Fertig-Nudel-Beutel, die man nur noch fünf Minuten mit Wasser aufkochen muss.
Aber so richtiges Brot selbst backen, das wollte ich schon immer mal, aber es erschien mir immer so mühsam und langwierig. Das richtige Rezept für dieses Vorhaben habe ich dann aber drüben bei Arne gefunden, den ich sehr gerne lese und der immer tolle Rezepte bloggt.
Unter Zuhilfenahme starker Männerarme habe ich nicht mal eine Küchenmaschine gebraucht (An dieser Stelle gebe ich offen zu: Ich hätte es auch selbst gekonnt, habe aber liebend gerne Hilfe angenommen, weil der Muskelkater mir immer noch die Arme schwer machte). 
Langwierig ist das Brotbacken aber auch mit diesem tollen Rezept, insgesamt hat man praktisch den ganzen Tag damit zu tun. Für die Wartezeiten kann ich eine heiß geliebte Serie auf DVD empfehlen, in unserem Falle die zweite Staffel von "True Blood".

(c) Frau von Saltkrokan
Für zwei kleine Brote à ca. 440 g braucht ihr:
Für den Vorteig: 
100 g Weizenmehl (ich hatte nur Type 405 da, ging prima)
65 g Wasser
2 g frische Hefe
2 g Salz

Für den Teig:
445 g Weizenmehl
310 g Wasser
9 g Salz
4 g frische Hefe
5 g Agavendicksaft
den Vorteig (aka Pâte Fermentée)
25 g Sesam
25 g Leinsamen





Die Zutaten für den Vorteig gut miteinander vermischen und abgedeckt für eine Stunde stehen lassen. Anschließend ca. acht Stunden ab damit in den Kühlschrank (Da ich das Brot für Sonntagmorgen fertig backen wollte, kam der Vorteig über Tag in den Kühlschrank, über Nacht bietet sich ansonsten natürlich an).
Für den "Hauptteig" Mehl und Wasser verkneten und ca. eine Viertelstunde stehen lassen. Hefe, Agavendicksaft, Salz und den Vorteig dazugeben und mit der Küchenmaschine vom Mann ein paar Minuten lang durchkneten lassen.
Zum Schluss nach und nach Sesam und Leinsamen in den Teig einkneten. Den Teig abgedeckt für eine Dreiviertelstunde an einem warmen Ort gehen lassen, dann einmal falten (Dazu den Teig erst flach drücken und zusammenfalten), und anschließend wieder eine Dreiviertelstunde gehen lassen.
Teig in zwei Teile teilen, in die gewünschte Form formen und eine Viertelstunde ruhen lassen. Die Oberfläche mit etwas Wasser befeuchten und mit Sesam und Leinsam bestreuen. Noch mal für eine Stunde gehen lassen. (Hier fällt mir auf: Das habe ich mir gespart, weil ich es überlesen hatte, das Brot schmeckt dennoch wunderbar).
Ofen auf 220°C vorheizen und die Brote vierzig Minuten lang backen und dabei den Duft genießen - herrlich!

Dienstag, 8. Januar 2013

[WIP] "Jeder liebt ein Mädchen, das strickt" - oder: Loop für M.

(c) Frau von Saltkrokan
"Jeder liebt ein Mädchen, das strickt" lautet die Aufschrift einer Postkarte, die ich mir letztens gekauft habe und getreu diesem Motto habe ich mich an einen Schal für den Freund gemacht. Ich werde ihn übrigens ab sofort einfach "M." nennen - das ist zwar bei Alexandra Reinwarth geklaut, die ihren Lebensgefährten "L." nennt, aber sie möge mir das Plagiat verzeihen.
Ich stricke M. nun also einen Schal - einen Rundschal, um genau zu sein, einen sogenannten "Loop". Der Einfachheit halber ganz normal geradeaus, am Ende wird dann zusammengenäht. Da das Muster zwar schön aber auf Dauer langweilig ist, habe ich mich spontan dazu entschlossen, mehrere Muster abzuwechseln. Leider ist nun der Teil, den ich nur einfach rechts gestrickt habe, breiter als der Musterteil. Ich hoffe aber, dass sich das gibt, wenn ich wieder ein zweites Muster anfange. Das Foto zeigt übrigens erst mal nur den ersten Musterteil, vom Rest habe ich aufgrund akuter Dunkelheit kein gescheites Foto hinbekommen.
Die Wolle hat Muttern hier bestellt, es handelt sich um eine sehr dünne Wolle aus hundert Prozent Alpaca, die sehr ergiebig ist. Mit dünner Wolle habe ich es ja nicht so, dicke Wolle befriedigt mich beim Stricken mehr, so dass ich stundenlang stricken könnte, eben auch, weil man schnell Ergebnisse sieht. Bei dünner Wolle komme ich immer irgendwann an einen Punkt, wo ich die Nerven verliere und das Strickzeug ruhen lassen muss. Mal sehen, wie es dieses Mal sein wird ...

Dienstag, 30. Oktober 2012

Gläserverwertung

(c) Frau von Saltkrokan

Ganz ökologisch sieht es inzwischen in meinem Vorratsregal aus. Statt neue Gläser beim schwedischen Möbelhaus oder sonst wo zu kaufen, habe ich alte Marmeladen-/Streichcreme-/und sonstige Gläser gewaschen, die Etiketten entfernt und neu befüllt. Mit Grieß, Gemüsebrühe, Bulgur, Linsen, Dinkel und Graupen.  Ich finde das viel stylischer als Gläser, die sonst jeder hat! ;-)

Sonntag, 28. Oktober 2012

Wochenrückblick 22.10.-28.10.

(c) Frau von Saltkrokan

[GESEHEN] Bunte Blätter überall. Ach, wie ich den Herbst liebe! 
[GEHÖRT] Den zweiten Teil der "Tribute von Panem".
[GELESEN] "Der Ball" von Irène Némirovsky.
[GEGESSEN] Vegetarischen Dürüm.
[GETRUNKEN] Winterkräutertee von Alnatura.
[GEDACHT] Viel zu viel. Anstrengend so was.
[GEFREUT] Es ist wieder kälter! Zeit, um spazieren zu gehen :)
[GEÄRGERT] Über den Tod des Konsumtods ...
[GELERNT] Das biologische Alter sagt wirklich gar nichts aus.
[GEWÜNSCHT] dass der Tag ein paar Stunden mehr hat.
[GEPLANT] Nächste Woche Besuch aus der Heimat.
[GEKAUFT] Das erste Weihnachtsgeschenk.

Freitag, 12. Oktober 2012

[Rezension] Colin Beavan: "Alles öko!"



Aufbau Verlag - Taschenbuch, 256 Seiten - ISBN: 978-3-7466-7100-0 - 9,99 €


Eigentlich ist das, was Colin Beavan hier angeht, ein grundlegendes Problem unserer Zeit: Unser Konsumverhalten, das weitreichende Konsequenzen hat, muss auf den Prüfstand. Besonders in Amerika – und das ist leider nicht nur Klischee – ist das Konsumverhalten maßlos und sehr verpackungslastig. Wer zur Kaste der Erfolgreichen gehören will, kocht eben nicht selbst, sondern holt sich seinen Lunch bei irgendeinem Imbiss. Beavan wird sich der Absurdität dieser Tatsache anhand seiner Frau Michelle bewusst: Da sie keine lange Mittagspause machen will, weil sie eine Beförderung erstrebt, holt sie sich irgendwo ein Takeaway, das sie an jedem Arbeitstag fünfzehn Dollar kostet. Dabei braucht sie die Beförderung im Grunde vor allem für dieses Essen, das sie jedes Jahr mehrere Tausend Dollar kostet. Colin Beavan reflektiert auch darüber, dass die ganze Schufterei, um Dinge kaufen zu können, die nur kurzfristig glücklich machen, nicht so viel wert ist wie Familie, Freunde und Partnerschaft. Ohnehin mache materieller Konsum nicht glücklich.

Zu all diesen Erkenntnissen gelangt Beavan, als er einen Blick in die Müllsäcke der Familie wirft. Ja, den Müll. Dort sieht er nämlich vor allem Verpackungsmaterial, To-Go-Becher, Behälter von diversen Lieferdiensten, Windeln seiner Tochter, aber keine frischen Sachen, keine „normalen“ Haushaltsabfälle wie Kartoffelschalen. Ich fand das – ebenso wie er selbst – erschreckend, weil gerade eine Familie mit einem kleinen Kind doch darauf achten sollte, dass gesundes Essen auf den Tisch kommt. Diese Erkenntnis kommt Beavan leider gar nicht, denn er als Vater sollte seiner Tochter doch ein Vorbild sein? Doch die besser gestellten Amerikaner sind wohl auch nicht gefeit vor dem berüchtigten Brett vor dem Kopf, aber Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der beste Weg zur Besserung und Beavan tut genau das. Er stellt alles in Frage, selbst normale alltägliche Dinge, und das ist jener Schritt, der so mühsam und beängstigend erscheint, wenn man so ein Projekt beginnt. Die ausgetretenen Pfade zu verlassen ist nicht leicht, aber etwas so zu tun, weil man es schon immer so getan hat und weil alle es so tun, ist vielleicht bequem, aber ganz sicher nicht richtig.
In den kommenden Wochen und Monaten steigert Beavan seine Bemühungen und von manchen Dingen sagt er selbst, dass sie vielleicht etwas extrem waren. Beispielsweise, den Strom vollständig abzustellen (bzw. soweit es eben ging). Oder seine Frau anzufahren, weil sie sich eine Zeitung gekauft hatte. Sowieso scheint Beavans Frau Michelle – aufgewachsen in einer Millionärsfamilie – größere Probleme mit dem Projekt zu haben als ihr Mann und man empfindet sie anfangs als sehr unsympathisch, weil ihr Mode wichtiger zu sein scheint als Klimawandel und der Untergang der Erde. Doch mit der Zeit wird sie so manches Mal sogar die treibende Kraft und im Gegensatz zu ihrem Mann tritt sie vehement dafür ein, dass der Fernseher abgeschafft wird. Dadurch haben sie plötzlich mehr Zeit, vor allem für ihre Tochter Isabella, das Familienleben dreht sich jetzt vor allem um die Menschen in dieser Familie und nicht mehr nur um die Mattscheibe. Sie leben jetzt bewusster und haben sogar öfters Besuch von Freunden, der zeigt, dass Colin und Michelle für andere keine kauzigen Sonderlinge sind, sondern dass andere interessiert an dem sind, was sie machen. Auch die Zuschriften, die Colin über seinen Blog erhält, sind fast nur positiv – ein Zeichen dafür, dass die Zeit für Menschen wie ihn gekommen ist.

Colin Beavans Projekt ist kein Allheilmittel, aber es steckt an. Man beginnt selbst sich (wieder?) zu hinterfragen und sieht sich seine Umwelt genauer an. Die angeblichen Errungenschaften der Zivilisation sind plötzlich gar nicht mehr so erstrebenswert und vor allem nicht selbstverständlich. Man muss nicht gleich den Strom abschalten oder vollkommen auf Plastik und Papier verzichten, aber man sollte sparsamer mit diesen Ressourcen umgehen und Alternativen ausprobieren, wenn es möglich ist. Und sich mal öfters aufs Fahrrad schwingen statt das Auto zu nehmen oder selbst kochen statt Fertiggerichte zu kaufen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern spart auch Geld – ein Aspekt, den Beavan leider vollkommen außen vor lässt.


Fazit:
Nicht nur ein inspirierendes und lehrreiches, sondern auch ein unterhaltsames Buch. Nach der Lektüre beginnt man, die Welt mit anderen Augen zu sehen und möchte am liebsten gleich ein eigenes „No Impact“-Projekt starten. Das "Ich alleine kann ja eh nichts erreichen" zählt nicht mehr! Und im Geiste dieses Buches habe ich es direkt an eine Freundin weiterverschenkt.


4 von 5 Punkten

Freitag, 21. September 2012

Karma Komba Shampoo Bar von Lush

(c) Frau von Saltkrokan

Früher, wenn ich in der Altstadt an der örtlichen Lush-Filiale vorbeilief, dachte ich nur "Boah, das ist ja furchtbar, wie stark das da riecht!". Dann stieß ich auf diversen Blogs immer öfters auf den Namen Lush und traute mich endlich mal in den Laden rein. Und dachte jetzt "Wieso bin ich nicht früher hier rein?". Lush ist leider nicht ganz billig, sonst würde ich dort öfters einkaufen - mein Studentenbudget lässt leider nur ab und an besondere Sachen zu. 
Meine Mutter hatte sich mal den "New" Shampoo Bar geholt und ich konnte ihn testen. Der Shampoo Bar ist super und die Haare "quietschen" nach dem Waschen, das hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Shampoo.
Mir selbst habe ich jetzt den "Karma Komba" Shampoo Bar geholt und bin von ihm ebenso begeistert. Auf den ersten Blick sind die 8,50 € eine Menge Geld, aber der Shampoo Bar ersetzt - laut Lush - ca. 2 bis 3 Flaschen flüssiges Shampoo und da ich nach dem Waschen wirklich das Gefühl habe, dass die Haare sauber sind und ich nicht nur Shampoo reingeschmiert habe, ist er mir das Geld wert. Zudem ist er vegan und Lush gefällt mir als Unternehmen sehr gut, so gut, dass ich solch ein Unternehmen unterstützen möchte. Der Shampoo Bar schäumt außerdem ziemlich gut, man muss nur ein paarmal über die Haare reiben. Die "Quietsch"-Effekt war nicht so stark wie bei dem "New" Shampoo Bar, aber dennoch spürbar. Riechen tut er auch gut - und wenn er noch unbenutzt in der Dusche liegt, dient er als Raumduft *hihi*
Ich halte euch mal auf dem Laufenden, wie lange der Shampoo Bar hält!

Donnerstag, 16. August 2012

[WIP] Meine erste Mütze ist fertig!

(c) Frau von Saltkrokan
Schon lange gab es kein "WIP" mehr von mir, weil ich einfach nicht die Muße dazu hatte und meine Projekte mir nicht sehr aufregend erschienen. A propos aufregend: Für dieses Jahr hatte ich mir fest vorgenommen, etwas anderes als einen Schal stricken zu lernen. Schals zu stricken macht mir zwar Spaß, aber selbst wenn man anspruchsvollere Muster nimmt, ist es auf Dauer irgendwann auch mal langweilig. Seit ich letzten August mit Stricken begonnen habe, habe ich sieben oder acht Schals gestrickt - und irgendwann reicht das auch mal ... 
Das Erste, was ich jetzt in Angriff genommen hatte, war eine Mütze und das tolle ist, dass es wirklich überhaupt nicht lange dauert bis man sie fertig gestrickt hat! Gestern Abend hatte ich dann keine Ruhe und habe sie beendet, wobei ich mit dem Abschluss ein wenig überfordert war. Insgesamt hat es aber Spaß gemacht, mal etwas Neues zu lernen und mich etwas weiter zu entwickeln. Übrigens habe ich wohl einen typischen Anfängerfehler gemacht: Die Maschen zwischen den Nadeln waren viel zu breit gezogen - hat eine der Strickerinnen unter euch einen Tipp, wie man das am besten vermeiden kann?

Übrigens: Letzte Woche habe ich mich endlich bei Ravelry angemeldet und am Dienstag war ich zum ersten Mal beim Stricktreff der ortsansässigen Ravelry-Gruppe mit dabei und es war toll! Besonders, den Anderen beim Stricken zuzusehen, die alle schon viel länger stricken als ich. Ich werde auf jeden Fall öfters hingehen, weil alle auch sehr nett waren und mir direkt bei einem Projekt geholfen haben. Verraten wird davon erst einmal nichts, weil es ein Geheimprojekt ist.

Entschuldigt die schlechten Bilder, aber leider war es mir nicht möglich, die Mütze nett zu fotografieren ... Das muss ich wohl noch genauso üben wie das Stricken selbst ...

Mittwoch, 11. April 2012

Heeeefezopf, ich hab nen Heeeeefezopf!


Hefezopf, so ein Osterding, das ich aber das ganze Jahr über essen kann. Ich finde, ein guter Hefezopf braucht eigentlich sonst nichts, man kann ihn wie Kuchen essen. Höchstens bisschen Margarine (ich esse ja keine Butter) drauf und ich bin im siebten Himmel. Da brauche ich dann auch keinen Kuchen oder sonst was.

Das Rezept habe ich aus der "köstlich vegetarisch" (Ausgabe 2/2012), habe aber nur die gute Hälfte von den Zutaten genommen, Pi mal Daumen:
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Dinkelvollkornmehl
1 Päckchen Trockenhefe
ca. 150 ml lauwarme Milch
ca. 50 g Margarine
2 Eier
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz

für die Glasur:
1 Eigelb
1 Prise Zucker
2 EL Hagelzucker

Das Mehl in eine Schüsselgeben, die Hefe dazu und mit der lauwarmen Milch verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Margarine, Eier, Zucker, Vanillinzucker, Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. 
Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich die Masse verdoppelt hat. 

Für die Glasur 1 Eigelb mit einer Prise Salz und dem Zucker verquirlen. 
Den Teig noch mal gut durchkneten und in drei gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einer Rolle formen und die drei Rollen zu einem Zopf flechten. Die Enden gut zusammendrücken. (Das nochmalige Gehenlassen hatte ich vergessen - und es hat trotzdem gut geklappt). Auf das mit Backpapier belegte Backblech legen, mit dem Eigelb bestreichen und den Hagelzucker drüberstreuen. 
Goldbraun backen und genießen!

Samstag, 3. März 2012

Selbstgemacht: Mett ohne Tier

Bevor ich auf Fleisch verzichtete, habe ich ab und an auch gerne mal Mett gegessen oder rohe Bratwurst auf einem Brötchen, das machen wir in unserer Familie. Die Bratwurst wird dann wie z.B. Leberwurst auf das Brötchen gestrichen. Mettbrötchen gab es in meiner Wahlheimat dann auch, Bratwurst eher weniger.
Ich habe selten Gelüste nach diesen Sachen von "früher", von "v.v." - vor vegetarisch, aber als ich bei vegan guerilla ein Rezept für veganes Mett entdeckte, musste ich es unbedingt probieren. Vor allem, weil viele Kommentare verkündeten, es schmecke täuschend echt. Und tatsächlich: Sogar als ich es noch nicht habe durchziehen lassen, schmeckte es so sehr wie Mett, dass ich es fast wieder reflexartig ausgespuckt hätte. Ich finde das faszinierend, dass man aus so wenigen und billigen Zutaten so etwas leckeres zaubern kann, das viel gesünder ist als die Fleischvariante. Man muss natürlich Mett mögen (falls man so etwas früher gegessen hat), ansonsten auf Zwiebeln und Herzhaftes stehen.

Ihr braucht:
Naturreiswaffeln (ich habe zum probieren nur 4 Stück genommen)
Wasser nach Gefühl zum Zermatschen
eine halbe Zwiebel
einen guten Esslöffel Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Die Naturreiswaffeln zerbröseln und mit Wasser zermatschen. Ich habe nach und nach Wasser dazugegeben, weil ich es nicht abgemessen und weniger Waffeln als im Originalrezept genommen habe. 
Die halbe Zwiebel klein hacken und dazu geben, ebenso das Tomatenmark und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Alles schön vermischen. 

Montag, 3. Oktober 2011

Mein ökologischer Fußabdruck

Schon öfters habe ich auf meinem Blog geschrieben, ich wolle aus dem Konsum ausbrechen. Damit geht auch ein ökologisches Leben einher - und jeden, der ein solches führt, bewundere ich zutiefst. Mir persönlich fällt das nämlich oftmals schwer. Leider ... Um mal zu gucken, wie sehr, habe ich sowohl in Deutschland den ökologischen Fußabdruck als auch in Österreich errechnen lassen und ich bin schwer enttäuscht. Mein Fußabdruck ist zwar in beiden Ländern geringer als der Durchschnitt des Landes, aber immer noch recht schlecht.

In Deutschland 3,66 Hektar (deutscher Durchschnitt ist 5,1) und in Österreich 3,9 (Durchschnitt hier 4,9). 

Vor allem beim Thema "Wohnen" schneide ich schlecht ab und auch wenn das nach einer Ausrede klingt: Dafür kann ich nicht sehr viel. Natürlich hätte ich in ein neues Haus ziehen können statt in einen unsanierten Altbau, aber das kann man sich nicht immer so genau aussuchen in der Stadt - leider. In den persönlicheren Bereichen wie Essen, Konsum und Fortbewegung schneide ich hingegen schon sehr viel besser ab, kann aber selbst da etwas verbessern und das will ich auch.

Bei manchen Punkten habe ich mich geärgert: 
1. Nur weil ich Fisch esse, heißt das nicht, dass ich automatisch den "bösen" Fisch esse und nicht auf nachhaltigen Fang achte.
2. Unter Konsum fällt für mich ein bisschen mehr als "Welches Fahrzeug haben Sie?", die grobe Beschreibung meiner Wohnungsausstattung ("für die Größe der Wohnung üblich") und wie viel Müll ich fabriziere. Und wenn ich nicht mit dem Auto fahre, kann ich eben auch kein Car Sharing machen ... Das ist bei der österreichischen Version etwas dürftig ...
3. Im vierten Stock ohne Balkon kann ich kein Gemüse anbauen, danke für diesen dämlichen Tipp ...

Ich lerne aus diesem Test vor allem, dass solche Tests für die grobe Orientierung ja ganz nett sind, aber eben nur grob. Manche Fragen sind wirklich recht allgemein gehalten und können eben auch nicht auf individuelles Verhalten eingehen, manche Dinge werden z.B. auch ganz ausgespart, wie Verpackungsmüll oder solche Sachen. Da ich auch noch in einem Mietshaus wohne, kann ich wenig Einfluss auf die Energieeffizienz nehmen, die das Haus an sich betrifft. Beim nächsten Umzug würde ich da mehr drauf achten und größeren Wert auf einen Vermieter legen, der auch mal was am Haus machen will, statt nur die Miete zu kassieren. Hätte ich ein eigenes Haus wäre alles noch mal ganz anders. Meine Eltern haben inzwischen eine Photovoltaik-Anlage, so etwas hat es mir schwer angetan.

Für mich selbst kann ich jedoch mehrere Dinge ändern bzw. mehr darauf achten:
  • weniger wegwerfen, genauer planen beim Essen
  • weniger Milchprodukte essen (Milch verbrauche ich kaum noch, Käse esse ich aber noch oft)
  •  Tee kochen statt gekauftes Wasser trinken
  • "Konsumgüter" verstärkt gebraucht kaufen
  • wieder auf Flohmärkte gehen
  • Papier sparsamer verwenden
  • die Steckdosenleiste, an der das Notebook hängt, in Zukunft auch ausschalten
  • weiterhin selten baden (im Winter wollte ich es eigentlich wieder einführen, einmal die Woche zu baden)
  • nicht nur reden, sondern TUN


Habt ihr einen Tipp für mich, wie ich standhaft bleiben kann? Oftmals falle ich noch in alte Verhaltensweisen zurück, konsumiere für meinen Geschmack viel zu viel und ärgere mich dann über mich selbst.



Wer übrigens selbst seinen Fußabdruck errechnen lassen will, kann auf die folgenden Links klicken:

http://www.footprint-deutschland.de/
http://www.mein-fussabdruck.at/