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Mittwoch, 2. Oktober 2013

[Unterwegs] Ein Tag in Potsdam.

Gestern waren M. und ich in Potsdam, dem Geburtsort seiner Frau Mama. Ich war bisher nur im Rahmen der Klassenfahrt nach Berlin in Sanssouci, aber nicht in der Innenstadt von Potsdam und ich muss sagen, da habe ich durchaus etwas verpasst. Zwar würde ich nicht dort wohnen wollen (dafür ist mir zu wenig los), aber für einen Tagesausflug ist es sehr nett und da wir dort die leckerste Trinkschokolade aller Zeiten kosten durften, werden wir sicherlich öfters dorthin fahren!

Die Nikolaikirche.
Das Brandenburger Tor.
Die leckerste Trinkschokolade, die ich jemals getrunken habe!
Hier gibt es die leckere Trinkschokolade.

Sonntag, 28. April 2013

Wochenrückblick 22.-28.4.

(c) Frau von Saltkrokan
Mit J. und M. im "Sattgrün" gegessen und im "Pfau" eingekauft. Bärlauch-Pesto gezaubert. Mein Fahrrad zur Reparatur gebracht und dann endlich die Fahrradsaison eröffnet. Nach Kleidern für K.s Hochzeit geschaut und mich per Whatsapp von der Braut höchstpersönlich beraten lassen. Einen neuen legeren Blazer und Feinstrumpfhosen gekauft (Ich hatte keine hautfarbenen mehr!). Und nein, kein Kleid. Die Magnolien im Hofgarten bewundert (siehe Bild). Vollkommen k.o. vom Radfahren nach Hause gekommen (peinlich, peinlich). Pläne für einen Neustart des Projekts Schweinehund geschmiedet. Lange mit K. gechattet. Die vierte Staffel von "How I Met Your Mother" weitergeschaut. Bei Zalando nach Kleidern gesurft. Mit dem Fahrrad abgelegt und eine Schürfwunde und Prellungen eingehandelt. Zum Trost einen Becher Eis von M. spendiert bekommen. Schlecht geschlafen. Im liebsten Café frühstücken gewesen. Die Tetanus-Impfung auffrischen lassen. Über das Medimops-Päckchen gefreut und über einen defekten Warmwasserboiler geärgert. Wieder bei Zalando gesurft und festgestellt: Das Kleid ist weniger kompliziert als die Schuhe. Selbstzweifel gehabt. Mal wieder über das Chaos bei der Deutschen Bahn und Selbstmörder zum Feierabendverkehr geärgert. Über den R2D2 von Lego gefreut, den M. bestellt und zusammengebaut hat - ich liebe diesen kleinen Kerl! Ein Trostpflaster von der Schwiegermama in spe erhalten. M.s beste Freundin kennen gelernt. In L.s Kleiderschrank geräubert. Zuversichtlich gewesen. M. beim Monsterverkloppen zugesehen und Subway to Sally gehört. Das Wort "Azalee" inflationär oft gehört. Im Garten gearbeitet. Urleckere Lasagne gegessen. Bei der zweiten Staffel von "Sherlock" eingeschlafen.

Sonntag, 7. April 2013

Wochenrückblick 1.-7.4.

(c) Frau von Saltkrokan
Eine Berlin-Starbucks-Tasse gekauft. Das Holocaust-Mahnmal besucht. Einen Touri-Tag verbracht. In das Nikolai-Viertel verliebt. Viel zu oft den Fernsehturm fotografiert. Eine Berliner Weiße mit Himbeergeschmack getrunken. Bei Medimops umme Ecke für wenig Geld die FSK 18-Versionen von "Blade II" und "Fight Club" erstanden (Hrhr). Krank geworden (:-/) und einen Tag zwangsweise auf der Couch verbracht. Schlecht geschlafen. Einen Babyelefanten gesehen. Und Giraffen. Und Pinguine. Und Tiger! Und Shetland-Ponys gestreichelt. (Ja, wir waren im Zoo). Leckere Bonbons gekauft. In einer sooooo tollen Buchhandlung gestöbert. Das Langenscheidt-Schwedisch-Wörterbuch für 12,95 € statt 32,99 € ergattert (Bäm!). In einem schönen Spielzeugladen gewesen. Himalaya-Salz gekauft. Tiefkühl-Spinat-Pizza mit von M. angesetztem Kräuter-Knoblauch-Öl gepimpt und süchtig danach geworden. Emails von der Uni mit Absagen zu zwei Sprachkursen bekommen (aber wenigstens zum Neugriechisch-Kurs zugelassen worden). Die ZEIT probeabonniert. Pläne für die letzten beiden Tage in Berlin gemacht. Den türkischen Markt am Maybachufer besucht und Baklava mitgenommen. Im Yellow Sunshine urleckere Veggie-Burger gegessen (auch hier: Bericht folgt!). Die dritte Staffel von "How I Met Your Mother" weitergeguckt. Die Erkältung und ihr Timing verflucht. Zum Husten auf die Couch geflüchtet. Das jüdische Museum mit einer tollen Sonderausstellung besucht. Die Ferienwohnung aufgeräumt und Koffer gepackt. Zurück ins Rheinland gefahren. Gewusst: Bald sind wir wieder da. Höchstinteressante Gespräche von Mitreisenden belauscht. Pläne für den Countdown bis zum Umzug gemacht. Das Blogdesign verändert. Einen Zweitblog eingerichtet (bisher strenggeheim, aber mehr ganz bald!).

Sonntag, 31. März 2013

Wochenrückblick 25.3.-31.3.

(c) Frau von Saltkrokan
Berge von Büchern in die Unibibliothek zurückgebracht. Die Masterarbeit beim Prüfungsamt abgegeben (Yeah! Bäm!). Koffer gepackt. Mit dem Zug gerreist und über Mitreisende amüsiert. Den Berliner Hauptbahnhof bestaunt. Mit der S- und U-Bahn gefahren. Koffer geschleppt. Die Ferienwohnung bezogen und erst mal ein Nickerchen gehalten. Einkaufen gewesen. Spaghetti Veggienera gekocht und gegessen. Lange ausgeschlafen. Pläne für die nächsten Tage gemacht. Einen neuen Hoodie gekauft. Im KaDeWe in der Feinkostabteilung geschwelgt und in der Süßigkeitenabteilung der Versuchung erlegen. Den Alex besucht (jetzt endlich "in echt"). K.o. gewesen. M.s Tante kennen gelernt. Hund zu streicheln versucht. Indisch gegessen. Berliner Weiße mit Waldmeister probiert. Über die Zukunft geredet. Einen Tisch im Knofel reserviert. Vom Bett aus den Schneeflocken zugesehen. Den Finger eingeklemmt. Das neue Veganz am Eröffnungstag besucht (Bericht folgt!). Einer lieben vegan lebenden Freundin eine kulinarische Überraschung mitgenommen. Bei Lush Badezeugs geschenkt bekommen. Veggie-Döner gegessen. An der Havel spazieren gegangen. Einen geruhsamen Ostersonntag verlebt und lecker gegessen. Scrabble gespielt. "Rapunzel - Neu verföhnt" gesehen. Hefeteig angesetzt.

Sonntag, 13. Januar 2013

Wochenrückblick 07.01.-13.01.

(c) Frau von Saltkrokan
Kisten gepackt und wieder ausgeräumt. Das erste Mal auf der neuen Matratze geschlafen. Mal wieder von Jamie Oliver geschwärmt. Bücher pünktlich zur Unibibliothek zurückgebracht und alte Mahngebühren beglichen. Ein Feierabendbierchen getrunken. Viel zu früh vom Wecker aus dem Schlaf gerissen worden. Es genossen, den Mann morgens im Bad zu hören und zu wissen, dass er da ist. Ein Buch über Berlin gelesen. Über Carsharing nachgedacht und informiert. Die Band In Flames für mich entdeckt und mit brachialer Lautstärke auf den Kopfhörern gehört. Mit den tollsten Falafeln der Welt bekocht worden. Den ersten Walzerunterricht gehabt. Karten für die Preview von "Django Unchained" reserviert - bäm! Endlich mal "The Dark Knight rises" geschaut. Auf der Arbeit nebenbei Walzer geübt ("1, 2, 3, 1, 2, 3"). Ein tolles Buch von der wundervollen Lena Gorelik ausgeliehen und direkt auf dem Nachhauseweg angefangen. Beim Carsharing registriert. Ausgegangen und beim Inder die Todsünde der Völlerei begangen. In der Altstadt Riesenrad gefahren. Ein riesiges Sonntagsfrühstück genossen. Den sündigsten Schokoladenkuchen aller Zeiten gebacken und leckere Veggie-Lasagne gegessen.

Mittwoch, 26. September 2012

Jade Imbiss in Düsseldorf

Schon so oft habe ich vom Jade Imbiss auf diversen Blogs gelesen, so oft habe ich die Lieferdienst-Seite angeklickt - und nie habe ich es dorthin geschafft. Bis gestern. Gestern war ich mit einer Freundin dort (die Veganerin ist) und wir gehen sicherlich nochmal hin! Liefern lassen ist leider recht teuer, da der Mindestbestellwert bei sechzehn Euro liegt, da heran zu kommen ist für eine Person nicht so einfach ;-) Der etwas weitere Weg lohnt sich aber durchaus, denn der Jade Imbiss ist für vegetarisch und vegan lebende Liebhaber von asiatischem Essen nahezu ein Paradies, weil man sich hier keine Gedanken machen muss und die Speisekarte sehr umfangreich ist. Lediglich Veganer müssen bei manchen Gerichten vorher sagen, dass sie das Gericht ohne Ei möchten, was aber in all solchen Fällen extra gekennzeichnet ist.
Von außen wirkt das Jade sehr unscheinbar und man vermutet erst gar nicht, dass sich drinnen ein so tolles Konzept verbirgt. Auch innen passt der Imbiss irgendwie nicht so wirklich zum Essen - er hat eher das Ambiente einer Eckkneipe oder eines Stehimbisses, es gibt drei Tische mit Hockern. Der Mann, der uns bedient hat, war sehr freundlich. Auf das Essen mussten wir leider ein bisschen länger warten, aber das lohnt sich genauso wie der längere Anfahrtsweg. Während wir da waren, kamen ungefähr zehn weitere Gäste, die meisten haben sich ihr Essen zum Mitnehmen bestellt. Das "Jade" scheint also keine Randerscheinung, sondern gut besucht zu sein.
Als Vorspeise hatte ich die Dampfknödel mit Gemüsefüllung und meine Freundin den Saté-Spieß mit Erdnusssauce. Für Vegetarier oder Veganer, die - wie meine Freundin - Fleischersatzprodukte sonst nicht essen, ist der Spieß sicher ungewohnt, da er recht "fleischig" schmeckt. Ich denke, Fleischessenden könnte man ihn getrost unterjubeln ohne dass sie einen Unterschied bemerken würden. Die Dampfknödel sahen farblich sehr ungewöhnlich aus und erinnerten mich auch wegen der Füllung am Mochis. Die Füllung war dann auch nicht so wie ich es erwartet hatte, das Gemüse war wohl eher püriert worden und schmeckte süßlich (und nein, ich hatte nicht aus Versehen die Nachspeise bestellt), aber gut. Die Reisnudelrollen, die ich eigentlich hatte bestellen wollen, gab es an dem Tag leider nicht - ein Grund mehr, nochmal zu kommen!
Als Hauptgericht hatte meine Freundin gebratene Nudeln mit verschiedenen "Veggies" (so heißen die "Fleischersatzprodukte" im "Jade") und ich hatte die Kung-Pao-Ente mit Frikadelle. Die "Ente" sah ziemlich realistisch aus, dennoch konnten sich meine Ängste, dass ich es mit Mock Duck zu tun bekommen würde, nicht bestätigen. Die "Ente" hatte eine knusprige "Haut", die ganz und gar nicht wabbelig war und - natürlich - ohne die für Enten typische dicke Fettschicht. Sie schmeckte auch sehr ähnlich zum tierischen Pendant, da ich aber erst seit zwei Jahren Vegetarierin bin, konnte ich den Unterschied noch schmecken (was irgendwie ja doch beruhigt ;-) ). Die Sauce war sehr lecker, leicht scharf abgeschmeckt und das Gemüse sehr frisch und al dente. Sogar Cashew-Kerne und Morcheln waren drin, ich liebe beides wirklich sehr!
Von den Nudeln meiner Freundin habe ich nichts probiert, nur ein Stückchen des Veggie-Schinkens, der nicht so mein Fall war. Die Portion war aber, wie meine, sehr groß und wir hielten uns danach die Bäuche. Nicht mal die obligatorische gebackene Banane hätte ich noch runterbekommen - im "Jade" natürlich mit Agavendicksaft statt mit Honig.

Übrigens: Wer nicht so auf diesen ganzen Ersatzkram steht, bekommt im "Jade" auch Gerichte nur mit Gemüse. Die Preise sind vergleichbar mit anderen asiatischen (v.a. chinesischen) Lieferdiensten, mein Gericht kostete beispielsweise sieben Euro, die Dampfknödel 2,50 €.

Wir haben beide beschlossen, auf jeden Fall noch mal zum "Jade" zu fahren. Also eine klare Empfehlung - nicht nur für Vegetarier oder Veganer!




Bilder (c) Frau von Saltkrokan