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Samstag, 25. Januar 2014

Vegan Food Porn I

Da ich die Kategorie "Vegan Food Porn" von Romy sehr liebe, habe ich mich entschlossen, auf meinem Blog regelmäßig auch Bilder von meinem Essen zu posten. Für beunruhigte Mütter, skeptische Freunde und alle, die denken, Veganer würden nur Körner und rohe Salatblätter essen.

Reis, Wokgemüse und selbstgemachter Seitan mit Kokos-Erdnuss-Sauce.
Kartoffelklöße mit Sojageschnetzeltem und Pilzrahmsauce.
Ofenkartoffelspalten mit Salat und Ketchup.
Soja-Big Steaks mit Pilzrahmsauce und Risotto.
Karotten-Curry-Kokos-Suppe.
Selbstgemachtes Seitan-Gyros mit Ofenkartoffeln und Soja-Zaziki.
Kartoffelsalat mit Frikadellen à la Veganes Nom.
Kichererbsen-Curry à la Attila Hildmann mit Reis.
Lauchquiche à la Attila Hildmann.
Vom Lieferdienst: Gegrilltes und frittiertes Gemüse, Hummus, Couscous, Salat und Fladenbrot.
Rührkuchen mit Äpfeln, Ritter Sport Marzipan und Mandeln (von M. gebacken), mit frisch aufgeschlagener "Schlagfix".

Sonntag, 17. November 2013

Wochenrückblick 11.11.-17.11.

(c) Frau von Saltkrokan
Mit S., C. und M. wegen des Berlin-Besuchs von S. und C. gechattet. "Iron Man 3" mit M. geguckt. Mich doch wieder mit der Bürokratie meiner Alma Mater herumgeschlagen (grrr). Währenddessen ein PB&J-Sandwich verdrückt, um die Nerven zu beruhigen. Mich nach Führungen durch die Staatsbibliothek erkundigt. Einen Brief geschrieben. Ideen für Heiligabend gesammelt. Zur Bibliothek gefahren und dicke Wälzer geschleppt. Über den übervollen "Starbucks" geärgert. Wirsing gekauft. Auf den veganen Tag am Mittwoch gefreut. Über eine Rechnung plus Mahngebühren geärgert. Millimeterpapier gekauft. M. von der Uni abgeholt. J. vom Busbahnhof abgeholt. Bei Starbucks eine Soya-Schokolade getrunken. Mit J. und M. die Reichstagskuppel besichtigt. Vegane Pizza mit viel Knoblauch-Kräuter-Öl verdrückt. Lange und angeregt mit J. und M. diskutiert. Bei "Käthe Wohlfahrt" geschwärmt und Weihnachtsschmuck gekauft. Zusammen mit J. durch den Samstagsandrang im KaDeWe gekämpft. Lecker vegan im "Yoyo Foodworld" gegessen. Einen großen Brunch zubereitet. Zum erstem Mal Rührtofu gemacht und für gut befunden. J. verabschiedet (:-/). Mit Wärmflasche am Notebook gesessen. Über das Dasein als Flexiganerin nachgedacht.

Mittwoch, 13. November 2013

[Vegan Wednesday] 13.11.2013

Während der "Vegan Wednesday" schon in die 65. Runde geht, ist es für mich erst das dritte Mal. Bei den beiden vergangenen Malen hatte ich mir fest vorgenommen, regelmäßig teilzunehmen, habe es aber irgendwie nie geschafft. Als meine liebe Freundin S. mir vorschlug, zusammen einen veganen Tag einzulegen, war ich natürlich sofort mit dabei - und schlug meinerseits vor, den Tag auf mittwochs zu legen. Deswegen bin ich jetzt wieder dabei, in der Hoffnung, dass es nicht nochmal Wochen bis zum nächsten Mal dauert! 
S. und ich hatten und außerdem als Bedingung für den heutigen Tag gesetzt, dass wir etwas mit Wirsing machen, passend zur Jahreszeit.
Leider sind die Bilder nicht so gut geworden (Ich brauche endlich ein Handy mit einer besseren Kamera ...).

Morgens zwei Brote, eins mit veganem Mett und eins mit veganer Schokocreme, die es bei "Netto" gibt und die urlecker ist. Dazu eine Banane und eine Tasse Tee, mit Agavendicksaft gesüßt.
Unterwegs hatte ich mir nur schnell eine Laugenbrezel und einen Tee geholt, weil der eigentlich geplante Cafébesuch ins Wasser fiel.
Zuhause gab es dann schnell ein Brot mit Oliven-Pastete von Alnatura, weil ich so einen Kohldampf hatte.

Zum Abendessen gab es Wirsing-Kartoffel-Durcheinander-Gemüse, ein Lieblingsessen aus Kindertagen, mit Sojamilch.
Als süßes Leckerli habe ich mir noch einen Soja-Kakao gemacht und ein Stückchen Marzipan-Schokolade von Rittersport gegessen.



Fotos (c) Frau von Saltkrokan

Dienstag, 11. Juni 2013

Spinatstrudel à la liebste Wienerin

(c) Frau von Saltkrokan
Die liebste Wienerin hat vor einigen Wochen ein Rezept auf ihrem Blog gepostet, das wir unbedingt nachkochen wollten: Spinatstrudel! M. und ich sind begeisterte Spinat-Esser, von Kindesbeinen an (Soll ja gerüchteweise nicht so üblich sein bei Kindern) und da war das Rezept Pflicht.

Wir haben das Rezept - natürlich - mal wieder etwas umgeändert. Für einen großen Strudel für zwei gute ausgehungerte Esser braucht ihr:

1 Rolle Blätterteig (oder Filoteig)
500g TK-Blattspinat
200g Feta
3 Tomaten
2-3 Zehen Knoblauch (je nachdem, ob man noch das Haus verlässt)
1 halbe Zwiebel
2 Handvoll Pinienkerne
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer
Olivenöl

Den Spinat auftauen (Oder so wie ich, weil ich das mal wieder vergessen hatte, in der Mikrowelle im Schnellverfahren). Den Knoblauch und die halbe Zwiebel hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Die gewürfelten und entkernten Tomaten dazugeben und kurz mitbraten. Beiseite stellen.
Den Spinat gut ausdrücken, damit er trocken genug ist und den Feta zerbröselt dazu geben und beides miteinander vermengen. Mit den Tomaten vermischen und kräftig mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel (nur eine Prise) und Cayennepfeffer abschmecken).
(Die liebste Wienerin gibt noch Eier dazu, die ich schlicht vergessen hatte, und ohne die es auch super funktioniert).
Die Pinienkerne können nun entweder direkt in die Masse rein oder auf dem Blätterteig verteilt werden, klappt beides gut.
Die Masse auf den Blätterteig geben und den Blätterteig einschlagen/rollen. Kann dann sofort in den Ofen (so wie bei mir) oder noch mit Olivenöl und Ei bestrichen werden (so wie im Originalrezept).
Ab in den vorgeheizten Ofen und bei 180-200 Grad goldbraun backen (Dauerte in meinem Ultralangsam-Ofen ca. zwanzig Minuten/eine halbe Stunde)

Freitag, 7. Juni 2013

[Immer schon mal] Eis selbst machen: Schokoladeneis mit Fleur de Sel

(c) Frau von Saltkrokan
Das Projekt, Eis selbst zu machen, konnte vor zwei Wochen starten: Eine Eismaschine zog bei uns ein. Es handelt sich hierbei erst einmal um ein günstiges Modell vom Discounter, immerhin sind wir Anfänger und wollten nicht sofort Unsummen für ein Gerät ausgeben, das dann am Ende im Schrank vor sich hin dümpelt.
Das erste selbstgemachte Eis (Erdnussbutter mit Schokostückchen und Erdnüssen) war allerdings leider ein Reinfall, weil es fast nichts von Eis hatte, mehr von einer Creme und auch nicht süß genug war, aber wir geben ja nicht auf! Das zweite Eis (Erdbeer-Joghurt) machte ich, als M. auf der Arbeit war, und ich muss sagen, es war gar nicht so leicht, ihm es nicht sofort wegzuessen! Sehr cremig, sehr lecker und durch die Sahne auch nicht "zu" leicht. Wenn man Eis in der Eismaschine macht, muss die Grundmasse einigermaßen Fett haben, jedenfalls habe ich aufgrund von Rezeptrecherche den Eindruck, dass die meisten Rezepte irgendetwas beinhalten, dass Fett beisteuert - meistens Sahne. 

Nun aber zum titelgebenden Eis: Als das Erdbeereis aufgegessen war (Ich schwöre, ich habe es nicht alleine verputzt!), musste sofort Nachschub her und es traf sich wunderbar, dass am Tag vorher das Ben&Jerry's-Kochbuch per Post bei uns eintrudelte. Das einfachste Eis, für das wir auch noch alle Zutaten da hatten, war Schokoladeneis und so versuchte ich mich leicht abgewandelt daran:

ca. 100 g Zartbitterschokolade
(Soja)Milch nach Gefühl
2 Eier
Zucker nach Gefühl
200 ml Schlagsahne
Vanille-Extrakt
1 Prise Fleur de Sel

Die Zartbitterschokolade in einem Topf schmelzen (Gerne auch im Wasserbad, da mir das aber immer zu viel dreckiges Geschirr gibt, schmelze ich die Schokolade auf der untersten Stufe). Wenn die Schokolade geschmolzen ist, nach und nach Milch hinzugeben und rühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Anschließend zwei Eier aufschlagen und mit dem Zucker (Ich schätze, bei mir waren es ca. 100 bis 150 g) schaumig rühren. Die Sahne und den Vanille-Extrakt hinzuführen und die Schokoladenmasse unterrühren.
Zum Schluss die Prise Fleur de Sel hinzufügen.
Die Masse dann laut Bedienungsanleitung der Eismaschine behandeln, bei unserer muss man die Eisgrundmasse beispielsweise ca. vier Stunden kühl stellen. Nach dieser Zeit die Masse zügig in die bereits eingeschaltete und arbeitende Eismaschine füllen und so lange rühren lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (Hier waren es ca. dreißig Minuten).

Wie viel Eis am Ende dabei herauskam, kann ich leider nicht sagen, es war in jedem Fall deutlich weniger als beim Erdbeereis.
Bis jetzt bin ich mit der Eismaschine ganz zufrieden, allerdings friert noch immer ein großer Teil der Eismasse an den Innenwänden fest, so dass das Eis dort sehr fest wird, während es innen bereits cremig genug ist. Das müssen wir noch üben, denke ich. Besonders toll ist natürlich, dass man sein Eis so machen möchte, wie man will und nicht das nehmen muss, was der Supermarkt hergibt.
Vom Geschmack her erinnerte das Eis eher an Mousse au chocolat denn an handelsübliches Schokoladeneis und ich glaube, mit dem Fleur de Sel hätte ich ruhig noch etwas mutiger sein können. Aber dennoch sehr lecker und empfehlenswert!

Als nächstes möchte ich ein Sorbet ausprobieren - ich halte euch auf dem Laufenden - und bin euch bis dahin für Rezepttipps sehr dankbar!


Sonntag, 2. Juni 2013

Wochenrückblick 27.5.-2.6.

(c) Frau von Saltkrokan
Den Wocheneinkauf nach Hause geschleppt. M.s Mutti zu Besuch gehabt. Lecker Spargel-Flammkuchen gegessen. Die ersten Espressobohnen meines Lebens gekauft. Die Bohnen gemahlen. Espresso im Espressokocher gekocht. Einen Extra Shot Espresso im Kaffee geordert. Mit dem ICE nach Amsterdam gefahren. Katze in einem Souvenirshop gestreichelt. Fast vierhundert Fotos gemacht. Im Rotlichtviertel Amsterdams leichte Mädchen geguckt. Katze in einem Café gerubbelt und geknuddelt. Im "Seks Museum" gewesen. Bei einer Grachtenfahrt mitgemacht und den Wind um die Nase wehen lassen. Eine Starbucks-Tasse von Amsterdam gekauft. Mit dem ICE nach Hause gefahren und noch eine Portion gebratene Nudeln vom Hauptbahnhof mitgenommen. Vor den Regenwolken ins Haus geflüchtet. Muffins gebacken. Eis selbst gemacht (Ja, das Projekt Schweinehund ist kurzzeitig ausgesetzt ...). Einen neuen Drucker bestellt. Bücher ausgeliehen. Mit J. und ihrer Schwester getroffen und Theaterkarten gekauft. Das Ben&Jerry's-Kochbuch aus dem Briefkasten gefischt. Mit Muttern telefoniert. Prokrastiniert. Pancakes gebacken. Die Sonne bestaunt. Die Woche geplant. Nicht mehr prokrastiniert. Ein Eis gegessen. M. ins Kino geschickt, damit er einen Horrorfilm gucken kann (:D).

Montag, 20. Mai 2013

[Immer schon mal] Vegan leben - die zweite Woche

Meine Lieben, heute ist nun auch die zweite Woche meines Experiments, vegan zu leben, vorbei. Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Experiment wird nicht sang- und klanglos verschwinden, sondern hat seine Spuren hinterlassen. Letztes Jahr hatte ich ja einmal beim Vegan Wednesday mitgemacht und ab dieser Woche möchte ich das nun regelmäßig machen; Mittwoch wird also mein veganer Tag in der Woche!
Aber auch sonst habe ich einiges mitgenommen für mich selbst: Wirklich schmerzlich vermisst habe ich nicht viel oder nicht wirklich etwas. Irgendwann stellte ich fest, dass Parmesan in Massen die Pastasauce eher verhunzt, dass Scheibenkäse nicht das höchste der käsigen Genüsse ist und dass eine Pizza auch ohne dicke Käseschicht auskommen kann. Die Pfannkuchen klappen mit Sojamehl genauso gut wie mit Eiern, so dass wir hier wohl auch in Zukunft öfters zur pflanzlichen Alternative greifen werden. Allerdings habe ich nach M.s Milch/Schokocreme (ihr wisst schon, die gestrudelte) gegiert, ebenso vermisse ich sein Rührei (er macht ein gigantisch leckeres Rührei) und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich jetzt doch ein wenig auf ein Stück Camembert freue (das französische Blut in mir giert danach).
Doch die zwei kurzen Wochen haben mich sensibilisiert und ich werde versuchen, in Zukunft vor allem unveganen Fertigprodukten aus dem Weg zu gehen. Das bringt es mit sich, dass ich auch Kalorien einspare, wenn ich nicht einfach mal so im Vorbeigehen irgendwo etwas zu essen kaufen kann. Und es macht mich gesünder, weil ich weniger Zusatzstoffe zu mir nehmen werde/möchte. Abgenommen habe ich auch schon ein bisschen - ob das nun allerdings am Kalorienzählen oder am Vegansein liegt, keine Ahnung!

Nun aber möchte ich Bilder sprechen lassen:
(c) Frau von Saltkrokan
Montags gab es endlich das Linsengemüse, das eigentlich schon für die Woche davor geplant gewesen war. Inspiriert von Attila Hildmanns "Vegan for Fit" und außerdem eine gute Gelegenheit, endlich die Tellerlinsen zu verkochen, die noch vom Winter im Vorratsregal vor sich hin dümpelten.
(c) Frau von Saltkrokan
Dienstag war mein Highlight der Woche: Es gab die Soja-Rinderfilets, die wir in Berlin im "Veganz" gekauft hatten. M. zauberte noch eine Sauce dazu, als Beilage gab es Reis. Ich kann die Filets nur empfehlen, allerdings muss ich Leuten, die Fleisch nicht mögen oder Ersatzprodukten skeptisch gegenüberstehen, vehement davon abraten, da es wirklich sehr fleischig schmeckt. Das nächste Mal müssen wir es nur länger marinieren, damit es würziger wird. Ein absolutes Nachkaufprodukt!
(c) Frau von Saltkrokan
Die Tomatensuppe am Mittwoch rief dann weniger Begeisterung hervor. Ich bin mir bis jetzt noch nicht sicher, ob ich sie nun gut oder schlecht fand, sagen wir, sie ist so lala. Sie erinnerte mich eher an flüssige Tomatensauce denn an Suppe. Vielleicht fehlten einfach ein paar Gewürze und das Tomatenmark, das wir leider nicht mehr da hatten. Das Rezept hatte ich aus "Ab jetzt vegan!", ein tolles Kochbuch, das sicher noch öfters zum Einsatz kommen wird. Die Focaccia, die ich dazu buk und die von einem Rezept aus der neuen  "Deli" inspiriert war, wird allerdings auf jeden Fall noch einmal nachgebacken.
(c) Frau von Saltkrokan
Ein zweites Highlight gab es am Donnerstag: Vegane Pizza (bzw. in M.s Falle vegetarisch, mit Mozzarella). Inspiriert mal wieder von Attila Hildmann, allerdings sparte ich mir die Cashew-Creme obendrauf. Die Pizza war urlecker, auch ohne Käse, und ich kann sie mir außerdem sehr gut noch mit (halb)getrockneten Tomaten vorstellen. Da wir noch Tiefkühlspinat da hatten, kam der zum Einsatz, mit frischem Spinat ist das sicherlich noch einmal ein ganz anderes Geschmackserlebnis. Von der Sauce (in die wir übrigens fünf Knoblauchzehen hauten) machten wir direkt zu viel, damit wir am nächsten Tag eine schnelle Pasta mit Gemüseresten (Champignons und Zucchini) zaubern konnten. 
(c) Frau von Saltkrokan
Samstags gab es etwas, das viele von euch in der Form sicherlich nicht kennen: Schnittlauch-Pfannkuchen mit Kopfsalat. In meiner Familie essen wir die Pfannkuchen mit dem Salat gefüllt und aufgerollt. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas seltsam, ist aber sehr sehr lecker und besonders im Sommer ein tolles, schnelles Gericht, das mit wenigen Zutaten auskommt. Die zwei Eier in den Pfannkuchen ersetzte ich durch Sojamehl, das im Verhältnis 1:2 mit kaltem Wasser angerührt wird. Zum ersten Mal schaffte ich es auch, die richtige Konsistenz zu erreichen, die Masse muss nämlich schön cremig sein, zu wässrig schadet sie dem Teig mehr. Dem Pfannkuchenteig hat man weder vom Geschmack her noch vom Backverhalten her angemerkt, dass die Eier "fehlen" und da Sojamehl länger und unkomplizierter haltbar und im Vergleich zu Eiern viel billiger ist, werden wir beim Backen nun auch öfters Sojamehl benutzen - M. fand das Ganze nämlich auch super.
(c) Frau von Saltkrokan
Ausgerechnet sonntags, am großen Finaltag, habe ich kein Bild vom Essen gemacht, aber es gab auch nichts Besonderes: Schnelles Wokgemüse mit Reis und Erdnusssauce.
Abends eine große Schüssel Salat und zum Nachtisch Himbeersorbet, das wir fix aus Tiefkühlhimbeeren, etwas Zucker (und in meinem Fall noch Agavendicksaft) herstellten.

Über die ganze Woche verteilt gab es außerdem veganes Mett aufs Brot, um die Fleischgelüste meines Omnivoren zu befriedigen, der seltsamerweise bisher eben solche Gelüste noch nicht hat und den es vielmehr nach Sushi gelüstet (mit Fisch natürlich, weswegen er mein selbstgemachtes veganes Sushi bisher verschmäht).
Was sonst noch aufs Brot kam? Alsan, vegetarischer Aufstrich von Alnatura, Erdnussbutter, Marmelade und Pflaumenaufstrich.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Oh, heiß geliebter Spargel!

(c) Frau von Saltkrokan
Als Kind mochte ich Spargel nicht, er war mir immer viel zu holzig und wurde dann mehr und mehr im Mund (Kennt ihr das Gefühl?). Mein Vater hingegen ist großer Spargel-Fan und irgendwann tastete ich mich heran, indem ich ihm die Spargelköpfe klaute, die sind ja sehr viel zarter als die Endstücke.
Letztes Jahr habe ich dann zum ersten Mal Spargel selbst gemacht, allerdings grünen, den ich auch jetzt wo ich Spargel mag, dem weißen vorziehe. Gestern haben M. und ich dann Spargel im Ofen gebacken und mit Semmelbrösel-Butter (nach dem Rezept seiner Familie) und Kartoffeln gegessen.

Den Spargel macht ihr so, mal wieder alles sehr ungefähr:
Pro Person 500 g Spargel schälen und die Enden großzügig abschneiden (Den grünen muss man nicht so extrem schälen, je nachdem, sogar gar nicht).
Dann in Auflaufformen legen, mit einer guten Prise Salz und einem Teelöffel braunem Zucker bestreuen und ein paar Butterflocken darauf geben. Etwas Wasser in die Formen geben und die Formen mit Alufolie abdecken. Bei ca. 200 Grad so lange backen lassen bis der Spargel weich ist.

Für die Semmelbrösel-Butter etwas Butter Pi mal Daumen in einer Pfanne zerlassen und ca. zwei bis drei Semmelbrösel dazugeben, damit die Masse etwas dickflüssig wird.

Die Butter über den Spargel geben und schmecken lassen!

Sonntag, 28. April 2013

Wochenrückblick 22.-28.4.

(c) Frau von Saltkrokan
Mit J. und M. im "Sattgrün" gegessen und im "Pfau" eingekauft. Bärlauch-Pesto gezaubert. Mein Fahrrad zur Reparatur gebracht und dann endlich die Fahrradsaison eröffnet. Nach Kleidern für K.s Hochzeit geschaut und mich per Whatsapp von der Braut höchstpersönlich beraten lassen. Einen neuen legeren Blazer und Feinstrumpfhosen gekauft (Ich hatte keine hautfarbenen mehr!). Und nein, kein Kleid. Die Magnolien im Hofgarten bewundert (siehe Bild). Vollkommen k.o. vom Radfahren nach Hause gekommen (peinlich, peinlich). Pläne für einen Neustart des Projekts Schweinehund geschmiedet. Lange mit K. gechattet. Die vierte Staffel von "How I Met Your Mother" weitergeschaut. Bei Zalando nach Kleidern gesurft. Mit dem Fahrrad abgelegt und eine Schürfwunde und Prellungen eingehandelt. Zum Trost einen Becher Eis von M. spendiert bekommen. Schlecht geschlafen. Im liebsten Café frühstücken gewesen. Die Tetanus-Impfung auffrischen lassen. Über das Medimops-Päckchen gefreut und über einen defekten Warmwasserboiler geärgert. Wieder bei Zalando gesurft und festgestellt: Das Kleid ist weniger kompliziert als die Schuhe. Selbstzweifel gehabt. Mal wieder über das Chaos bei der Deutschen Bahn und Selbstmörder zum Feierabendverkehr geärgert. Über den R2D2 von Lego gefreut, den M. bestellt und zusammengebaut hat - ich liebe diesen kleinen Kerl! Ein Trostpflaster von der Schwiegermama in spe erhalten. M.s beste Freundin kennen gelernt. In L.s Kleiderschrank geräubert. Zuversichtlich gewesen. M. beim Monsterverkloppen zugesehen und Subway to Sally gehört. Das Wort "Azalee" inflationär oft gehört. Im Garten gearbeitet. Urleckere Lasagne gegessen. Bei der zweiten Staffel von "Sherlock" eingeschlafen.

Dienstag, 12. Februar 2013

Sesam-Leinsamen-Brot - oder: Mein erstes selbstgebackenes Brot

(c) Frau von Saltkrokan
Natürlich habe ich schon mal Brot selbst gebacken, aber bisher beschränkten sich meine Ausflüge in diese Selbstmach-Gefilde auf Fertigbackmischungen, von denen ich jetzt weiß: Kann man machen, ist aber letzten Endes genauso widernatürlich wie diese Fertig-Nudel-Beutel, die man nur noch fünf Minuten mit Wasser aufkochen muss.
Aber so richtiges Brot selbst backen, das wollte ich schon immer mal, aber es erschien mir immer so mühsam und langwierig. Das richtige Rezept für dieses Vorhaben habe ich dann aber drüben bei Arne gefunden, den ich sehr gerne lese und der immer tolle Rezepte bloggt.
Unter Zuhilfenahme starker Männerarme habe ich nicht mal eine Küchenmaschine gebraucht (An dieser Stelle gebe ich offen zu: Ich hätte es auch selbst gekonnt, habe aber liebend gerne Hilfe angenommen, weil der Muskelkater mir immer noch die Arme schwer machte). 
Langwierig ist das Brotbacken aber auch mit diesem tollen Rezept, insgesamt hat man praktisch den ganzen Tag damit zu tun. Für die Wartezeiten kann ich eine heiß geliebte Serie auf DVD empfehlen, in unserem Falle die zweite Staffel von "True Blood".

(c) Frau von Saltkrokan
Für zwei kleine Brote à ca. 440 g braucht ihr:
Für den Vorteig: 
100 g Weizenmehl (ich hatte nur Type 405 da, ging prima)
65 g Wasser
2 g frische Hefe
2 g Salz

Für den Teig:
445 g Weizenmehl
310 g Wasser
9 g Salz
4 g frische Hefe
5 g Agavendicksaft
den Vorteig (aka Pâte Fermentée)
25 g Sesam
25 g Leinsamen





Die Zutaten für den Vorteig gut miteinander vermischen und abgedeckt für eine Stunde stehen lassen. Anschließend ca. acht Stunden ab damit in den Kühlschrank (Da ich das Brot für Sonntagmorgen fertig backen wollte, kam der Vorteig über Tag in den Kühlschrank, über Nacht bietet sich ansonsten natürlich an).
Für den "Hauptteig" Mehl und Wasser verkneten und ca. eine Viertelstunde stehen lassen. Hefe, Agavendicksaft, Salz und den Vorteig dazugeben und mit der Küchenmaschine vom Mann ein paar Minuten lang durchkneten lassen.
Zum Schluss nach und nach Sesam und Leinsamen in den Teig einkneten. Den Teig abgedeckt für eine Dreiviertelstunde an einem warmen Ort gehen lassen, dann einmal falten (Dazu den Teig erst flach drücken und zusammenfalten), und anschließend wieder eine Dreiviertelstunde gehen lassen.
Teig in zwei Teile teilen, in die gewünschte Form formen und eine Viertelstunde ruhen lassen. Die Oberfläche mit etwas Wasser befeuchten und mit Sesam und Leinsam bestreuen. Noch mal für eine Stunde gehen lassen. (Hier fällt mir auf: Das habe ich mir gespart, weil ich es überlesen hatte, das Brot schmeckt dennoch wunderbar).
Ofen auf 220°C vorheizen und die Brote vierzig Minuten lang backen und dabei den Duft genießen - herrlich!

Montag, 28. Januar 2013

Das Kuchengelage - oder: "Dann sollen sie eben Kuchen essen!"

(c) Frau von Saltkrokan
Der M. und ich, wir haben dem Schweinehund ja den Krieg erklärt. Allerdings wollen wir nicht den Weg des Hardcore-Fastens einschlagen, dafür sind wir beide viel zu sehr Genussmenschen und noch dazu Süßmäuler. Als mein Blick am Samstag, als wir wartenderweise im Bahnhofsbuch/zeitschriftenhandel herumwanderten, an der neuen "Lecker Bakery" kleben blieb und wir kurz durchblätterten, war es um uns geschehen: Die Zeitschrift musste mit! Irgendwann kam die Idee auf, uns - analog zum Bekochen - gegenseitig mit diesen leckeren Todsünde-Rezepten zu "bebacken" und das Gerangel um die Rezepte ging los. Doch wir konnten uns einigen und die grünen Post-its sind nun die seinen, die pinkfarbenen die meinen. 

Wie das zum Projekt Schweinehund passt? Nun, ich hatte angeregt, dass man doch eventuell Süßes nun selbst zubereiten könne statt es zu kaufen. Erstens kommen wir damit wieder mehr zum backen und zweitens hat man eine gewisse Mühe und schätzt das Süße wieder mehr wert. Wir werden also ab sofort wöchentlich (? Die Regelmäßigkeit wird noch diskutiert) abwechselnd backen was das Zeug hält. Zur Auswahl stehen neunzehn Rezepte; das ungerade überhängende hat einen pinkfarbenen Post-it bekommen. Zwischendrin werden sicherlich auch mal altbekannte und heiß geliebte Rezepte oder ganz andere neue zum Zuge kommen, aber das Kuchengelage, das erhält seinen Input aus der Zeitschrift. Und nun, ganz nach (nicht) Marie Antoinette: "Dann sollen sie eben Kuchen essen!"

Sonntag, 28. Oktober 2012

Wochenrückblick 22.10.-28.10.

(c) Frau von Saltkrokan

[GESEHEN] Bunte Blätter überall. Ach, wie ich den Herbst liebe! 
[GEHÖRT] Den zweiten Teil der "Tribute von Panem".
[GELESEN] "Der Ball" von Irène Némirovsky.
[GEGESSEN] Vegetarischen Dürüm.
[GETRUNKEN] Winterkräutertee von Alnatura.
[GEDACHT] Viel zu viel. Anstrengend so was.
[GEFREUT] Es ist wieder kälter! Zeit, um spazieren zu gehen :)
[GEÄRGERT] Über den Tod des Konsumtods ...
[GELERNT] Das biologische Alter sagt wirklich gar nichts aus.
[GEWÜNSCHT] dass der Tag ein paar Stunden mehr hat.
[GEPLANT] Nächste Woche Besuch aus der Heimat.
[GEKAUFT] Das erste Weihnachtsgeschenk.

Dienstag, 18. September 2012

Kürbis-Curry

(c) Frau von Saltkrokan

Eigentlich bin ich nicht so wild auf Kürbis wie so manche/r Food-Blogger/in (jedenfalls habe ich so den Eindruck). Ich finde Kürbis ganz lecker, aber es ist bei weitem nicht mein Lieblingsgemüse. Dennoch muss ich einfach regelmäßig Kürbis essen, ich versuche immer neue Rezepte. Dieses habe ich in der letzten (?) Ausgabe der "köstlich vegetarisch" entdeckt und ein wenig abgewandelt.

Die Mengenangaben sind mal wieder sehr Pi mal Daumen, für zwei Portionen:

1/2 Hokkaido-Kürbis
1 rote und 1 gelbe Paprika
2 Handvoll Staudensellerie
1 Knoblauchzehe
Paprika, edelsüß
Chiliflocken
1 Prise Zimt
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

dazu Reis

Das Gemüse in Würfel schneiden, den Knoblauch hacken und in einer Pfanne anbraten, das Gemüse dazu, mit den Gewürzen abschmecken. Mit Wasser ablöschen und weich kochen. 

Montag, 3. September 2012

Kulinarisches Fundstück: Süße Kokoschips

(c) Frau von Saltkrokan

Von der Veggie World habe ich mir etwas urleckeres mitgenommen: Süße Kokoschips. Sie schmecken leicht nach Kokos, angenehm süß und haben eine Menge Kalorien ;-) Immerhin 492 auf 100g, aber die ganze Dose hat 125g und nach ein paar Fingerchen voll hat man schon genug. Man kann sie für Desserts verwenden, außerdem zum Salat und im Müsli - aber ich finde, dafür schmecken sie viel zu lecker, pur essen ist doch viel toller.
Die Kokoschips gab es zum Messepreis, erhältlich sind sie - laut Dame am Stand - wohl vor allem erst über die Herstellerseite, nach und nach sollen sie aber auch in Bioläden Einzug erhalten.
Sehr lecker war auch der Kokosblütensirup, den meine vegane Freundin, die mit auf der Messe war, mitgenommen hat und der kaum nach Kokos geschmeckt hat. Ideal als Honigersatz für Veganer.




P.S.: Ich mache mit diesem Beitrag keine Werbung, weil ich Geld vom Hersteller bekommen habe, sondern weil ich das Produkt toll finde.

Donnerstag, 23. August 2012

Frühstücken wie ein Kaiser: Vegane Blaubeer-Pancakes

(c) Frau von Saltkrokan

Wie ihr wisst, mag ich Pancakes sehr gern. Inzwischen mache ich sie mir regelmäßig, wenn ich morgens nirgends hin muss und Zeit habe fürs Frühstück. Wahres Soul Food! In Björn Moschinskis Kochbuch bin ich über ein veganes Rezept gestolpert, bisher habe ich immer noch Eier reingetan. Das Rezept ist super, auch wenn die Pancakes nicht ganz so fluffig werden. Als besonderes Schmankerl habe ich noch Heidel/Blaubeeren reingetan.

Für drei große Pancakes braucht ihr:
100 g Mehl
3/4 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillinzucker 
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanillepuddingpulver
ca. 70 g Sojajoghurt
ca. 70 ml Sojamilch

Ich denke, wie das Zubereiten geht, wisst ihr selbst ;-) Wie immer erst die trockenen Zutaten, dann die nassen. Am besten funktioniert das Backen, wenn der Teig zähflüssig ist, sonst verläuft der Teig zu viel und die Pancakes werden übergroß (Das Problem habe ich oft).

Übrigens: Das Kochbuch von Björn Moschinski fand ich eher enttäuschend, weil er oft mit Convenience-Produkten arbeitet und die haben meiner Meinung nach in einem Kochbuch nichts zu suchen, vor allem nicht in dieser Häufigkeit ...

Dienstag, 1. Mai 2012

Rucolafladen mit Tomate und Mozzarella


Wieder einmal habe ich zum Goldenen GU "Vegetarisch!" gegriffen und mich inspirieren lassen. Alle, die das Kochbuch besitzen, können Seite 167 aufschlagen und sich das Originalrezept anschauen, für alle anderen gibt es hier meine Variante:

Für einen Fladen (ca. halbes Backblech):
75 g Weizenmehl
100 g Vollkornweizenmehl
1/2 TL Trockenhefe
150 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz, 1 Prise Zucker

2 gute Hände Rucola
1 Knoblauchzehe
1 Tomate
1 Kugel Mozzarella
Salz, Pfeffer
ein Schuss Olivenöl zum Anbraten

Mit Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Zucker einen Hefeteig kneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich verdoppelt hat.
Den Rucola waschen und mit dem klein gewürfelten Knoblauch anbraten bis der Rucola zusammengefallen ist. Die Tomate und den Mozzarella in Scheiben schneiden.
Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech zu einem Fladen ausrollen. Den gebratenen Salat auf dem Fladen verteilen, Tomate darauflegen, zum Schluss den Mozzarella. Im Ofen bei ca. 200°C backen bis der Mozzarella verlaufen und goldgelb geworden ist.


Da ich zwei Portionen gebacken habe (der Herzallerliebste bekam seine Portion in einer anderen Variante), kann die Angabe für das Mehl ein bisschen zu tief gegriffen sein, ne nachdem ob man den Fladen dünner/dicker oder größer/kleiner mag. Einfach mal ausprobieren! Vegan geht das Ganze auch, den Mozzarella kann man ja einfach weglassen und/oder auf vegane Alternativen zurückgreifen. Auch wer es nicht so käsig mag, kann nur eine halbe Kugel nehmen Mozzarella. Im Originalrezept waren noch Pinienkerne mit dabei, das stelle ich mir auch sehr lecker vor.
Das Rezept ist vor allem etwas für Leute, die Spinat mögen, denn von der Konsistenz schmeckt der Rucola so wie Spinat, nur sehr viel nussiger und aromatischer. Wie Rucola eben ;-)
Der Fladen ist für mich sofort zum Soul Food aufgestiegen, besonders der Knoblauch gab dem Ganzen den richtigen Pfiff.

Samstag, 28. April 2012

Soul Food: Makkaroni mit roten Linsen in Zitronen(soja)sahne


Pasta fernab der Standardsaucen wie Tomatensauce finde ich immer sehr spannend. Ich liebe Pasta, sie ist wahres Soul Food für mich. Dieses Rezept habe ich in der aktuellen "Lecker" entdeckt und ich wusste sofort, dass ich es mal ausprobieren muss. Natürlich habe ich es mal wieder ein bisschen verändert, so dass es sogar vegan war. Wird garantiert wieder gekocht!

Für eine Person braucht man Pi mal Daumen:
100 g Makkaroni
1 Schalotte
40 g Linsen
Olivenöl
75 ml Sojamilch
100 ml Sojasahne
1 unbehandelte Zitrone
2 EL TK-Kräutermischung
Salz, Pfeffer

Die Zitronenschale grob abreiben, die Zitrone auspressen. Die Schalotte schälen und klein hacken. Die Makkaroni in Salzwasser kochen, abgießen und zur Seite stellen.
Im selben Topf einen Schuss Olivenöl erhitzen, die Schalotte anschwitzen. Die Linsen dazugeben und kurz mitdünsten. Mit der Sojamilch und der Sojasahne ablöschen und ein paar Minuten lang köcheln lassen. Den Zitronenabrieb und -saft dazugeben, ebenso die Kräuter. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Im Originalrezept kommen "normale" Milch und Sahne rein, außerdem eine "normale" Zwiebel und statt der Tiefkühl-Kräuter Zitronenmelisse, die man meiner Meinung nach aber getrost weglassen kann. Man muss die Zitrone (die im Original mit einem Zestenschäler abgezogen wird) auch nicht abreiben, der Saft reicht schon aus, damit die Sauce zitronig wird.
Man kann auch nur Sojamilch nehmen, wenn man gerade keine Sahne da hat. Die Linsen nehmen sehr viel Flüssigkeit auf und die Sauce wird automatisch sämig.