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Montag, 12. August 2013

Wochenrückblick 5.8.-11.8.

(c) Frau von Saltkrokan
Wieder bei Lovelybooks eingeloggt. Aufgeregt. "Nathalie küsst" geschaut. Die Erkenntnis gehabt: Das einzige, was man im deutschen Fernsehen noch gucken kann, sind amerikanische Serien. Mal wieder die Musik ganz laut aufgedreht und mit dem ganzen Körper gespürt. Den ersten Zwetschgen-Crumble des Jahres gebacken. Urleckeren Salat gegessen. "Tsugumi" zu Ende gelesen. Den Geruch von Sommerregen eingesogen und an "English Summer Rain" von Placebo gedacht. Ein klärendes Gespräch geführt. Mit S. telefoniert. Das neue Album der Nine Inch Nails vorbestellt. Ein Päckchen bekommen. M. bekocht. Fortschritte gemacht. Ein Testabo bei watchever abgeschlossen und direkt darüber geärgert, weil es auf der Playstation 3 nicht funktionierte. "Keinohrhasen" wieder geschaut. Eine Zalando-Bestellung durchprobiert. Spaghetti Carbonara gegessen. Russischen Apfelkuchen gebacken. Sachen ausgepackt und eingeräumt und umgeräumt. Exzessiv M. und seine Chaoskrieger fotografiert. Mit "Once upon a time" angefangen. M.s Kindle ausgeliehen zwecks Kindle-Leihbücherei (Bericht folgt demnächst). Kuchen gegessen. Tee gekocht.

Sonntag, 3. März 2013

Wochenrückblick 25.02.-03.03.

Sündig tiefroten Nagellack gekauft. Ein Leistungstief beim Training durchlitten und doch durchgebissen. Bücher abgegeben. Hülsenfrüchteeintopf gegessen. Mini Cooper Cabrio gefahren. Einen Großeinkauf getätigt. "Jazz ist anders" hoch und runter gehört. Wäsche gewaschen. Aufgeräumt. Post von einer lieben Freundin bekommen. Prokrastiniert und dann doch aufgerafft. Ehrgeiz entwickelt. Mehr Gewicht beim Training aufgelegt. Geburtstagspost bekommen. Einen ersten Erfolg beim Projekt Schweinehund gefeiert. Das Vierteljahrhundert vollendet und nach zwölf Uhr nachts Geburtstagstorte gegessen. Zum Japaner eingeladen worden. Den ersten Tequila Gold meines Lebens getrunken. Sake probiert und den Rest M. hingeschoben. Jemandem gesagt, wie sehr ich ihn mag. Offene Worte geschrieben. Brunchen gewesen. Bewerbungen geschrieben.

Sonntag, 17. Februar 2013

Wochenrückblick 11.02.-17.02.

(c) Frau von Saltkrokan

Einen kleinen Nervenzusammenbruch und einen schlechten Tag gehabt. Vor Karneval geflohen. Selbstgemachte Pralinen genossen. Pizza gebacken. Die ersten Masterarbeit-Schreib-Wortfindungsschwierigkeiten gehabt. Großzügig Textmarker benutzt. Einen neuen Berlin-Reiseführer bestellt. Einen Hass auf Fremdworte bekommen. Ein langes Gespräch geführt. Gugelhupfförmchen gekauft. Eine Rose verschenkt und eine geschenkt bekommen. "Stirb langsam 5" im Kino angesehen. Urlaubspläne geschmiedet. Mit zwei lieben Freundinnen telefoniert. Koch- und Backbücher ausgeliehen. Quarkbällchen verhunzt. Viel zu wenig Sport getrieben und deswegen am Samstag aufgerafft. Marilyn Manson beim Sport gehört - yeah! Die Nebenkostenabrechnung bekommen und gefreut. Den M. mit Graupensuppe bekocht. Mit Muttern telefoniert. Notfallmuffins gebacken, weil keine Nerven und Muße für Hefeteig.

Sonntag, 6. Januar 2013

Wochenrückblick 31.12.-06.01.

(c) Frau von Saltkrokan

Ab der ersten Januarwoche möchte ich den Wochenrückblick gerne weniger vorgefasst abhandeln, sondern freier und mit mehr Worten.

Mich bis über beide Ohren in den Hund einer lieben Freundin verliebt und festgestellt, dass ich trotz Liebe zu Katzen einfach ein Hundemensch bin. Heimgefahren und gedacht: "Das ist das Ende eines Lebensabschnittes." Das tolle neue Buch von Alexandra Reinwarth gelesen. In eine viel zu leere Wohnung heimgekommen. Eben diese Wohnung umgeräumt und ausgemistet, bis nur noch gefühlt die Hälfte meines Besitzes darin war. Eine lange ernste Email geschrieben und abgeschickt. Endlich mal wieder "Vom Winde verweht" geschaut, in Blu-ray-Qualität, bäm! Zugtickets für einen Spottpreis gebucht und auf die Reise gefreut. Zum ersten Mal eine Fitness-Zeitschrift gekauft und sogar gemocht. Gedacht, dass es vielleicht ja doch noch was werden kann mit der eigenen Fitness. Immer noch krank gewesen und Schwindelgefühle von den Hustentropfen bekommen. Stunden gezählt. Mich darüber gefreut, dass meine liebste Wienerin endlich wieder bloggt. Ein Notizbuch zum Erinnerungsbuch erklärt und direkt eingeweiht. Exzessiv mit der liebsten Wienerin gechattet. Eine Antwort auf die lange ernste Email erhalten und mit diesem Kapitel abgeschlossen. "Augenbling" von Seeed hoch und runter gehört und dazu durch die Wohnung getanzt. Einen neuen Header für den Blog gestaltet bekommen. Kribbeln im Bauch gehabt vor Vorfreude und Salz in den Augen vor Freude.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Wochenrückblick 24.12.-30.12.

(c) Frau von Saltkrokan

[GESEHEN] "Mulan" und "Pocahontas".
[GEHÖRT] Florence And The Machine.
[GELESEN] "Unsere schönste Trennung", ein Weihnachtsgeschenk.
[GEGESSEN] Raclette und an Heiligabend leckeren Nussbraten.
[GETRUNKEN] Matcha Latte.
[GEDACHT] Blödes Internet. Blödes französisches Netz.
[GEFREUT] über tolle Geschenke, u.a. eine Starbucks-Tasse von meiner Heimatstadt :)
[GEÄRGERT] Immer noch krank ...
[GELERNT] Ich bremse auch für Tauben.
[GEWÜNSCHT] dass endlich der 6. Januar ist ...
[GEPLANT] Ein Wiedersehen.
[GEKAUFT] Einiges an Klamotten.
[GEKLICKT] Die Amazon eBook-Gratis-Tage.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Wochenrückblick 17.12.-23.12.

(c) Frau von Saltkrokan
[GESEHEN] Züge von innen.
[GEHÖRT] Das Black Album von Metallica. Yeah!
[GELESEN] Den ersten Band von "Shades of Grey".
[GEGESSEN] Nach ewigen Zeiten mal wieder weiße Schokolade.
[GETRUNKEN] Tee, Tee, nochmals Tee. Wegen Halsschmerzen.
[GEDACHT] Endlich, endlich ist es vorbei.
[GEFREUT] darüber, dass ich die ganze Welt umarmen könnte.
[GEÄRGERT] Krank geworden :-(
[GELERNT] dass auch ich bei einer Erkältung sterben kann wie ein Mann ...
[GEWÜNSCHT] Mehr Zeit bis Weihnachten.
[GEPLANT] Das neue Jahr in Gedanken.
[GEKAUFT] Ein letztes Weihnachtsgeschenk und Sportutensilien.
[GEKLICKT] Von einer ganz besonderen Hochzeit geschwärmt.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Wochenrückblick 10.12.-16.12.

(c) Frau von Saltkrokan

Der Wochenrückblick kommt diesmal mit arger Verspätung, da ich bis heute für mehrere Tage mein Notebook nicht bei mir hatte.

[GESEHEN] "Der Hobbit" in der Preview <3
[GEHÖRT] Disturbed.
[GELESEN] Den 1. Band von "Shades of Grey" angefangen. Rezension folgt.
[GEGESSEN] Popcorn, so soll das!
[GETRUNKEN] Tee.
[GEDACHT] An Weihnachten liegt dann sicher wieder kein Schnee ...
[GEFREUT] über ein schönes verlängertes Wochenende.
[GEÄRGERT] über chaotische Zustände.
[GELERNT] Manchmal muss man den Dingen ihren Lauf lassen.
[GEWÜNSCHT] dass es ewig so weitergeht wie gerade.
[GEPLANT] Die Weihnachtsferien. So grob ...
[GEKAUFT] Tickets fürs Ärzte-Konzert nächstes Jahr. Bäm!
[GEKLICKT] Sehr wenig gesurft.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Wochenrückblick 3.12.-9.12.

(c) Frau von Saltkrokan
[GESEHEN] Die Umbaupause des Unplugged-Konzertes der Ärzte. Herrlich!
[GEHÖRT] Unterwegs in den Ohren: Eben dieses Unplugged-Konzert.
[GELESEN] Die neue Neon.
[GEGESSEN] Ein tolles spontanes Abendessen.
[GETRUNKEN] Neuen Tee von Alnatura.
[GEDACHT] Die Zeit rast ...
[GEFREUT] Eine tolle Frau kennen gelernt und sofort gemocht :)
[GEÄRGERT] Mhm ... Mmmh ... Öh ... Über nichts ...
[GELERNT] Es gibt Menschen, die kennt man scheinbar schon ewig.
[GEWÜNSCHT] dass mein Gasboiler wieder funktioniert ... Hmpf ...
[GEPLANT] Ein Wochenende in Mönchengladbach.
[GEKAUFT] Eintrittskarten für die Pixar-Ausstellung in Bonn. 
[GEKLICKT] Hier und da auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken.

Donnerstag, 29. November 2012

Lebenszeichen.

Mal wieder eines dieser ominösen Lebenszeichen, die in kryptischen Formulierungen genau das verschweigen, um das sie kreisen. Man kann es nicht anders sagen, zur Zeit hat mich das pure Leben in seinem Griff und ich genieße es unheimlich, nicht in irgendwelchen Medien bevergraben zu sein. Das kommt mit der heißen Phase der Abschlussarbeit früh genug ... Ich komme auf Facebook nicht mehr mit, mein Google Reader zeigt mir sehr viele ungelesene Blogposts an und meine Emails erscheinen mir wie Botschaften aus einer anderen Welt. Und es ist alles gerade nicht wirklich wichtig ... [Sieht man vielleicht von Freundinnen und Freunden ab, die auch mal wieder Aufmerksamkeit haben wollen und bei denen ich mich hiermit tausendfach entschuldigen möchte, dass ich sie etwas vernachlässige.]
Da die Romantikerin mit der Realistin in mir ringt, wird dieser Zustand noch anhalten, aber irgendwann wird die Realistin - angesichts der zwickenden, zwackenden Pflichten - Recht behalten und ich werde wieder öfters Zeit finden für die Medien, die Pflichten und den ganzen Rest.
Bis dahin gibt es zur Unterhaltung meinen derzeitigen Lieblingsohrwurm:


Sonntag, 11. November 2012

Wochenrückblick 5.11.-11.11.

(c) Frau von Saltkrokan

[GESEHEN] "Skyfall" im Kino. Guter Film, aber kein wirklicher Bond.
[GEHÖRT] "Somewhat Damaged" hoch und runter. Laut. Mit Kopfhörern.
[GELESEN] Den Anfang von "Mockingjay" auf dem Kindle.
[GEGESSEN] Pizza!
[GETRUNKEN] Krefelder!
[GEDACHT] Mehr davon! (Also nicht vom Krefelder jetzt ...)
[GEFREUT] Einen schönen viel zu kurzen Abend lang die digitale Welt vergessen :)
[GEÄRGERT] Durchnässte Schuhe nach dem schönen Abend.
[GELERNT] dass "Butterblume" auf Englisch "buttercup" heißt.
[GEWÜNSCHT] Mehr davon!
[GEPLANT] Wieder mehr gute Musik hören. Das macht glücklich.
[GEKAUFT] Eine andere Hülle für den Kindle.
[GEKLICKT] Nichts besonderes.

Sonntag, 9. September 2012

Wochenrückblick 3.9.-9.9.

(c) Frau von Saltkrokan
[GESEHEN] "Game of Thrones" und sofort süchtig geworden.
[GEHÖRT] Ein Alltime-Favourite-Album, "Eat me, drink me" von Marilyn Manson.
[GELESEN] "Still" von Susan Cain, sehr erhellend.
[GEGESSEN] Oft vegan. U.a. im "Sattgrün".
[GETRUNKEN] Ein Krefelder - auf das Wohl meines Papas, der Geburtstag hatte.
[GEDACHT] dass Omas einfach der Knaller sind.
[GEFREUT] Ab heute für ein paar Tage in die Heimat!
[GEÄRGERT] weil Fortuna den Tagesticketverkauf noch nicht freigegeben hat.
[GELERNT] dass ich nicht egozentrisch oder sonst was bin, sondern einfach anders (siehe [Gelesen]).

[GEWÜNSCHT] Weniger Gedankenchaos.
[GEPLANT] Ein Treffen mit einer Freundin aus Grundschulzeiten.
[GEKAUFT] Gari für meinen Papi :D (Weil hier billiger als in der Provinz)
[GEKLICKT] Vegan Wednesday

Samstag, 8. September 2012

[Alltime-Favourite] "Eat Me, Drink Me"

Man hat sich schon durchaus sehr überrascht gezeigt, wenn ich von meiner Vorliebe für etwas härtere Musik erzählt habe - wobei ich mich frage, wieso ... Ob ich wirklich so unschuldig aussehe?! Und falls ja, was hat das mit meinem Musikgeschmack zu tun?
Eine dieser Vorlieben gilt seit Jahren Marilyn Manson, von dem ich eine einigermaßen hohe Meinung habe, zumindest von ihm als Künstler. Denn ich denke, dass so ein Künstler sein muss: Eigen, etwas exzentrisch und kritisch. Marilyn Manson fällt auf und auch wenn seine Art manchmal sehr übertrieben scheint, trifft er anscheinend gerade in den Vereinigten Staaten einen Nerv damit: Sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht (oder hasst ihn sogar). In den letzten Jahren ist er - so empfinde ich es zumindest - etwas salonfähiger geworden, was sicherlich viel mit seinem Imagewechsel zu tun hat, immerhin kleidet er sich jetzt schon fast normal, aber auch mit seiner Ehe mit Dita von Teese, die ihn auf die roten Teppiche gebracht hat. 
Für mich entdeckt habe ich Marilyn Manson mit unschuldigen zwölf Jahren, als "The Fight Song" bei MTV gespielt wurde. [Ihr erinnert euch, ich war auch als Teenie schon in anderen musikalischen Gefilden als Gleichaltrige unterwegs.] Ich kaufte mir die Single und dann lieh ich mir das Album aus, "Holy Wood (In The Shadow Of The Valley Of Death)". Und war begeistert und bin es bis heute, denn hey, wer schreibt heutzutage noch richtig gute Konzeptalben? "Holy Wood" ist bis heute neben "Eat Me, Drink Me" eines meiner Lieblingsalben, die ich ohne Unterbrechung von Anfang bis Ende durchhören kann. "Eat Me, Drink Me" kam heraus als ich Abitur machte und ich genoss es, mit dem Auto an der Schule vorzufahren während aus den Boxen in voller Lautstärke Marilyn Manson dröhnte (Man muss seine Andersartigkeit ja pflegen ...).
Es ist übrigens nicht so leicht, die Band Marilyn Manson und den Musiker Marilyn Manson zu unterscheiden, denn die eine lebt vom anderen. Ganz ähnlich wie bei den Nine Inch Nails, die eigentlich genau genommen fest nur aus Trent Reznor bestehen.

Seit ein paar Tagen läuft "Eat Me, Drink Me" also wieder rauf und runter in meinem Player. Es ist das vielleicht zugänglichste Album von Marilyn Manson, weil es kein Konzeptalbum und zudem sehr persönlich ist. Mit diesem Album verarbeitet er die Scheidung von Dita von Teese und feiert gleichzeitig seine neue Beziehung zu Evan Rachel Wood (die inzwischen auch in die Brüche gegangen ist). 
Es ist schwierig zu sagen, welche Songs ich am liebsten höre, es kommt auch immer ganz auf die Stimmung an. Die erste Singleauskoppelung "Heart-Shaped Glasses (When The Heart Guides The Hand)" kennt man vielleicht sogar aus dem Radio und anfangs hat mir der Song gar nicht gefallen, weil er so poplastig war, so sehr Mainstream, inzwischen finde ich ihn sogar ganz gut. Nur der Remix auf dem Album ist wirklich wirklich grottenschlecht - was soll so ein Schund auf einem Album? "Heart-Shaped Glasses" tanzbar, fertig verpackt für die Disko ...
Weitere tolle Songs sind "The Red Carpet Grave", "Evidence", "Are You The Rabbit?" und "Eat Me, Drink Me". Besonders der titelgebende Song ist textlich sehr stark und erinnert an ältere Songs von Marilyn Manson. Und nun, wieso ich Marilyn Manson so schätze: Ich denke, er ist sehr gebildet (Hier zeigt sich mal wieder, dass man immer hinter die Fassade blicken sollte) und das zeigt sich bei "Eat Me, Drink Me" in besonderer Weise, denn die Literaturliebhaber unter euch haben es sich sicherlich schon gedacht, hier spielt "Alice im Wunderland" eine wichtige Rolle. Da freut sich das Literaturwissenschaftlerinnen-Herz! Intermedialität in ihrer schönsten Form! Solche Kniffe unterscheiden in meinen Augen "normale" 0815-Musiker von richtigen Künstlern. Denn ein Lied über Liebe kann jeder schreiben, aber Bezug auf Kunst und Literatur nehmen, das tun nicht so viele. "Alice im Wunderland" hat schon viele Künstler inspiriert, Manson ist also bei weitem nicht der erste, aber es macht immer wieder Spaß, solche Bezüge zu entdecken.

Sonntag, 26. August 2012

Wochenrückblick KW 34

(c) Frau von Saltkrokan

Schon über einen Monat gab es keinen Wochenrückblick mehr ... Jetzt aber!

[GESEHEN] "Merida" - im Kino. Toll! Toll! Toll!
[GEHÖRT] Schwyzerdütsch aus dem Munde einer Kundin. Schwer verständlich ...
[GELESEN] Viel Zeitung. Viel zu wenig Bücher.
[GEGESSEN] Veggie-Schnitzel!
[GETRUNKEN] Seit ewigen Zeiten mal wieder Cocktails!
[GEDACHT] Zum Glück ist es nicht mehr so heiß!
[GEFREUT] Über eine 1,3 in einer "Die-wird-wohl-nie-fertig"-Hausarbeit.
[GEÄRGERT] dass ich keine Spülmaschine habe.
[GELERNT] dass jeder sein Päckchen zu tragen hat.
[GEWÜNSCHT] Mehr Disziplin.
[GEPLANT] Mehr Sport.
[GEKAUFT] "Der Stadtneurotiker" und "Hannah und ihre Schwestern".
[GEKLICKT] Speisekarten auf der Suche nach dem perfekten Frühstück.

Sonntag, 5. August 2012

Ohrwurm


Zur Zeit absoluter Ohrwurm, seit Erscheinen immer wieder. Auch wenn sich mir der Zusammenhang zwischen Video und Lied nicht so erschließt ...

Samstag, 7. Juli 2012

Music was my first love?

Noch nie habe ich in meinem Blog über Musik geschrieben (oder?). Dabei war sie früher einmal sehr wichtig für mich und ist es irgendwie auch heute noch, obwohl nicht mehr so wichtig wie zum Beispiel Literatur.
Als Teenager war ich verrückt nach Musik. Ich habe alle möglichen Phasen durchlaufen, in denen ich alles, aber auch wirklich alles von einer bestimmten Band gehört habe, das ich in die Finger bekommen habe. Als ich noch keinen CD-Player hatte (zum mitnehmen), geschweige denn einen MP3-Player (jaaaa, Kinder, so alt ist die Oma schon!), habe ich Tage damit verbracht, CDs auf Kassetten zu überspielen. Ich hatte eine Beatles-Phase, genauso wie eine Rolling-Stones-Phase (und bin bei den Stones geblieben), habe Platten meiner Eltern gehört, hatte MTV praktisch rund um die Uhr an, jedes Jahr die "Night with Nirvana" geschaut. Mit meinem Vater habe ich Stunden in der CD-Abteilung eines bekannten Elektronikladens verbracht. Ich wurde in der Abizeit von meinem damals besten Kumpel regelmäßig mit zig Gigabytes an neuem Stoff versorgt ("Die musst du unbedingt hören! Und die auch noch! Und die erst!"), meist mit abgedrehtem Zeug, das niemand kannte und das keiner von unseren Klassenkameraden gehört hätte. Schon als Kind habe ich im Familienauto gesessen und laut "Die Zehn Gebote" von den Toten Hosen mitgesungen (und bis heute kann ich die biblischen Zehn Gebote dank dieses Liedes aufzählen). Genetisch vorbelastet durch meinen Vater, der früher im Jugendheim Platten aufgelegt hat und später in mein Zimmer rief: "Klingt gut, was du da hörst!" - musikalische Rebellion war also nahezu unmöglich ... Nur bei den Nine Inch Nails und Marilyn Manson und so "abgedrehten" Sachen wie Sigur Rós hat er nicht mitgemacht. Aber bis heute ist er mir der liebste Begleiter für Konzerte. Runterkommen kann ich am besten mit Metal oder anderer Musik, die "wütend" klingt - sogenannte "Entspannungsmusik" macht mich ganz kribbelig. Wenn ich ein neues Album gekauft hatte, hörte ich es tagelang hoch und runter, bis es mir auf die Nerven ging. Erst die Lieder, an denen ich hängen blieb, immer wieder, dann das ganze Album.

Und heute?
Heute höre ich am liebsten "meine" Bands, die immer funktionieren, die ich immer hören kann. Die Toten Hosen, die Stones, Kent (eine wunder-wunder-volle Band aus Schweden!), Queen. Fernab dessen gibt es Bands und Künstler, die ich nicht immer hören kann, die aber dennoch einen festen Platz in der Riege meiner Lieblingsbands haben: Marilyn Manson, Nirvana, Nine Inch Nails, Gossip, Johnny Cash (ja!), Subway to Sally, Genesis, Pink Floyd, Depeche Mode, Placebo.
Ihr merkt, wo ich so unterwegs bin: Rock, mit viel Gitarren. Manchmal auch gerne etwas härter. Dieses ganze HipHop-/Blackbeat-Zeug käme mir nie auf die Festplatte, ebenso Elektro. Was Musik angeht bin ich sehr sehr intolerant. Obwohl ich, wenn ich in Stimmung bin, auch gerne mal Edith Piaf höre (die meine Mutter ebenso liebt), Adele oder Loreena McKennitt. Und auch Herbert Grönemeyer. 
Es muss aber "echte" Musik sein, handgemacht, mit guten Texten. Nichts Plattes, das zum tausendsten Mal die gleichen Worte benutzt, zum tausendsten Mal die Liebe und den Herzschmerz besingt und bei dem ich das Gefühl habe, dass der/diejenige, der/die es singt, es von einem Songwriter vorgesetzt bekam. "Partymusik" à la "Ballermann Hits" würde wahrscheinlich in meiner Version der Hölle gespielt werden ...

Manchmal frage ich mich, wieso das alles nachgelassen hat, wieso ich nur noch so wenig Musik höre, mich nur noch selten auf unbekanntes Terrain einlasse. Manchmal fehlt es mir auch so ein bisschen ...
Vielleicht schreibe ich ab jetzt auch mal ab und an über Musik. Denn bevor ich lesen lernte, bevor ich Zugang zur Literatur fand, war die Musik schon da und sie wird immer wichtig sein. Pathos Ende.