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Sonntag, 24. März 2013

Wochenrückblick 18.3.-24.3.

(c) Frau von Saltkrokan
Zum Einsiedlerkrebs mutiert. Das erste Mal seit drei Monaten beim Friseur gewesen. Pfannkuchen gegessen. Auf Berlin und damit das Ende des Masterarbeits-Marathons gefreut. Festgestellt: Alleine schlafen ist ein Arschloch. Im Endspurt-Exil wie verrückt geackert. Über das Prüfungsamt geärgert. Vergeblich auf den Frühling gehofft. Pizza bestellt statt gekocht. Ein Paket von Muttern erhalten - und einen Überraschungs-Lindt-Häschen vorgefunden. Bücher ausgepackt. Das Lindt-Häschen geschlachtet. Auf Berlin gefreut. M. zwischendrin Korrektur lesen lassen. Wiedersehen gefeiert. Ostergeschenke ausgepackt und unheimlich gefreut. Eier tanzen lassen und ein Häschen ins Regal gesetzt. Tränen der Rührung in den Augen gehabt. Auf den letzten Drücker noch ein Buch ausgeliehen. Mit einem geliehenen Auto nach Hause gefahren. Indisch gegessen. M. ein Geburtstagspaket zur Post bringen lassen. Tausende Worte getippt. Einer lieben Freundin zum Geburtstag gratuliert. Vollkommen erschöpft gewesen. Pancakes gegessen. Bekocht worden. Die Masterarbeit zu Ende geschrieben und ausgedruckt, damit sie am Montag zum Binden und zum Prüfungsamt kann (Yiha!). Auf Berlin gefreut.

Dienstag, 26. Februar 2013

Carsharing

(c) Frau von Saltkrokan
Ich fahre leidenschaftlich gerne Auto und Motorrad, wobei ich zugeben muss, dass ich was das Motorradfahren angeht mit den Jahren etwas eingerostet bin, weil ich sehr selten fahre. Nun lebe ich seit über fünf Jahren als Studentin in einer Großstadt, in der es nahezu an Wahnsinn grenzt, wenn man ausschließlich mit dem Auto von A nach B fährt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das viel angenehmer und meist auch schneller (Mit dem Auto muss man nun mal einen Parkplatz suchen und das dauert oft länger als die eigentliche Fahrt …). Mit dem Studentenausweis kann ich zudem in ganz NRW mit dem Nahverkehr fahren und ich plane auch weiterhin auf ein Auto zu verzichten, wenn ich es nicht zwingend brauche (beispielsweise wegen des Berufs). Obwohl ich gerne Auto fahre. Einfach weil es Unsummen verschlingt und man sich ständig darum kümmern muss. Da ich in meiner Heimatstadt fast ständig auf ein Auto angewiesen bin, genieße ich es inzwischen umso mehr, dass ich hier keines brauche.
Ab und an ist ein Auto aber dann doch praktisch, beispielsweise wenn man große Lasten transportieren muss oder wenn man zu Ikea fahren will (Das schwedische Möbelhaus liegt üblicherweise ja etwas außerhalb an der Autobahn). Als M. nun aus seiner Wohnung auszog, kam die Überlegung auf, ein Auto zu mieten und mir fiel wieder das Carsharing-Modell ein. In ganz Düsseldorf fahren nämlich immer wieder Autos dieser Firmen an einem vorbei und ich war immer mal wieder neugierig. Also habe ich mich im letzten Monat kurzerhand für 29 Euro bei drivenow angemeldet. Das Ganze funktioniert denkbar einfach: Man kann über die Homepage oder eine App ein Auto suchen, reserviert es für eine Viertelstunde und holt es dann ab. Ab diesem Zeitpunkt kostet jede Minute Fahren 29 Cent (inklusive 200 km), Parken pro Minute 10 Cent, so kommt man maximal auf 17,40 €/Stunde. Die Stundenpakete lohnen sich vor allem, wenn man längere Zeit unterwegs ist, drei Stunden kosten beispielsweise nur 22,99 €, jedoch nur für insgesamt 60 km, jeder weitere Kilometer kostet dann wieder 29 Cent. In diesem Betrag ist dann Benzin, Parkgebühren und Versicherung enthalten. Tanken kann man mit einer Tankkarte an ausgewählten Tankstellen, es ist also so als ob man mit der Kreditkarte des Unternehmens einkaufen ginge. Die Buchung beenden kann man dann jederzeit und überall im Geschäftsbereich, das ist zumeist die Innenstadt, bei Ikea hätten wir das Auto zum Beispiel nicht definitiv abstellen können, sondern nur parken.
Und wie öffnet man ein Auto, das man "einfach so" von der Straße aufklaubt, fragt ihr euch? Das hatte ich mich auch immer gefragt. Ihr bekommt einen Chip, der auf euren Führerschein aufgeklebt wird, und mit dem könnt ihr das Auto an der Windschutzscheibe entriegeln. Dort befinden sich drei Symbole, die jeweils die Verfügbarkeit des Autos anzeigen: rot steht (glaube ich) für reserviert, gelb für Parken, grün für verfügbar. Mit diesem Chip schließt ihr das Auto dann auch ab, wenn ihr parken wollt. Zum Starten des Autos habt ihr dann natürlich auch keinen Schlüssel, sondern nur einen Start/Stopp-Knopf. In jedem Auto befindet sich außerdem ein kleiner Boardcomputer/Navigationssystem, über das ihr auch auswählen müsst, was ihr nach dem Abstellen des Motors machen wollt: Parken? Buchung beenden?
Den Chip bekommt ihr dann zum Beispiel beim ADAC oder bei SIXT.
Für drivenow hatte ich mich entschieden, weil sie verschiedene Automodelle anbieten und nicht nur Smarts so wie Car2go. Es gibt auch die Wahl zwischen Hand- und Automatikgetriebe, was man vor Fahrtantritt wissen sollte (siehe unten).
(c) Frau von Saltkrokan
Bisher habe ich dreimal ein Auto gemietet, zweimal einen Mini Clubman, einmal ein Mini Cabrio. Das erste Mal war jedoch eigentlich ein Mini Cooper - doch als wir ins Auto einstiegen, sah ich schreckensstarr: Automatikschaltung! An diesem Tag war es zudem schon dunkel, es lag hoch Schnee und ich sah nichts aus dem Auto heraus. Da ich noch nie auf Automatik gefahren bin, musste das Auto an diesem Tag stehen bleiben. Der zweite Anlauf war schon viel besser, ich hatte mir einen Mini Clubman mit Handgetriebe reserviert, den ich holen ging, damit wir M.s Möbel transportieren konnten (zumindest teilweise). Das Auto stand in einer ruhigen Nebenstraße, so dass ich mich erst mal in Ruhe mit ihm vertraut machen konnte - aber dann, aber dann! Es machte unheimlichen Spaß, den Mini zu fahren, er hatte eine Menge PS und das spürte ich schon beim ersten Anfahren. Ich bin normalerweise nicht die schnelle Fahrerin, aber auf der Autobahn bei schlechten Straßenverhältnissen mag auch ich es zu wissen, dass ich schnell wegkomme, wenn ich einmal das Gaspedal antippe ;-)
Das zweite Mal Mini Clubman war für den Monatseinkauf, genauso heute das Cabrio, das natürlich deutlich kleiner und deswegen nur bedingt für so große Einkäufe geeignet ist. Geplant ist noch eine Fahrt mit einem 1er BMW (eines meiner Traumautos) und einem Mini Cabrio, wenn Cabrio-Wetter ist.
Probleme gab es bisher beim zweiten Auto, das sich nach dem Beenden der Buchung (so heißt das Mieten) nicht mehr abmeldete, so dass ich die Hotline bemühen musste. Die Mitarbeiterinnen dort sind aber sehr nett und das Problem war wenige Minuten später gelöst; es war wohl ein technisches Problem am Auto.

Für Leute, die sonst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, aber ab und an doch ein Auto brauchen, ist das Carsharing das perfekte Modell. Für den Einkauf heute haben wir knapp 14 Euro bezahlt und da wir nur einmal im Monat das Auto mit Getränken vollpacken, lohnt sich das. Es ist natürlich Luxus, aber es spart auch Zeit, wenn man sonst Einzelflaschen oder nur ein/zwei Pakete Wasser schleppen kann. So können wir gleich für den ganzen Monat Getränke kaufen und haben ansonsten nur den üblichen Wocheneinkauf. Ich denke, ein Taxi ist auch nicht billiger. Und ganz ehrlich? Ich fahre viel zu gerne Auto, um mich kutschieren zu lassen!

Sonntag, 27. Januar 2013

Wochenrückblick 21.1.-27.1.

(c) Frau von Saltkrokan

Mini Clubman gefahren - yiha! Bei Ikea neue Bettwäsche gekauft, Sofas Probe gesessen und vor Pax-Schränken geschwärmt. Sperrmüll rausgestellt. Die erste Staffel von "The Big Bang Theory" angefangen und sofort geliebt. Eine traurige Nachricht erhalten (Tod eines Verwandten). Vegan gekocht. Schwimmen gewesen. Gedanken gemacht. Beim Japaner eingekauft. Nach Ringen geschaut. Zusammen abgewaschen. Entwicklungen so akzeptiert wie sie sind. Mal wieder Subway to Sally gehört. Mich geärgert. Väterlichen Rat eingeholt. Allerlei über Tageskonten gelesen. Toten Hosen gehört. Verdammt leckere Spaghetti gegessen. Mir Sorgen gemacht. Die Zeit rasen gespürt. Mit dem Zug gefahren.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Meine Mutter und ich im Auto II

Ihr erinnert euch? Bei den von Saltkrokans geht es ab und an lustig zu im Auto. Die schönste Anekdote ist und bleibt aber immer noch die mit der Fahrt nach Luxemburg. Ich hatte gerade mal eine Woche meinen Autoführerschein, als meine Mutter und ich beschlossen, nach Luxemburg zu fahren. Luxemburg ist nur einen Katzensprung von meiner Heimatstadt entfernt, wir fahren meist dort hin, um billig zu tanken und/oder Kaffee zu kaufen; Raucher zieht es meist wegen der Tabakwaren dorthin.
An diesem Tag war ein wunderschönes Wetterchen, mir machte das Fahren Spaß, das Radio lief, wir unterhielten uns. Irgendwann auf halber Strecke bemerkte ich jedoch, dass das Auto langsamer wurde. Ich gab mehr Gas, was aber nicht zum gewünschten Ergebnis - höherer Geschwindigkeit - führte. Da ich ja noch nicht viel Erfahrung hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, woran das liegen könnte. Ich meinte zu meiner Mutter: "Mama, die Karre wird immer langsamer ..." - woraufhin meine Mutter antwortete: "Dann würde ich mal Gas geben!" - "Aber ich stehe doch auf Vollgas!" - eine kurze besorgte Pause entstand, der ein "Soll ich rechts ranfahren?" von mir folgte. Meine Mutter schrie fast auf: "Na klar!". Nachdem wir auf dem Seitenstreifen zum Stehen gekommen waren, erkannten wir schnell, wieso das Auto langsamer geworden war: Uns war das Benzin ausgegangen!
Meine Mutter schnappte sich einen Kanister, der im Kofferraum lag, und marschierte zur nächsten Tankstelle. Zum Glück ging das Ganze halbwegs gut aus (Sieht man davon ab, dass ich mich zu Tode langweilte, während ich auf sie wartete ;-) ), aber wir müssen bis heute an diesen Tag denken, wenn wir an der Stelle vorbeifahren ... Und seitdem überprüfen wir zweimal die Tankanzeige, bevor wir losfahren ...

Samstag, 29. Dezember 2012

Meine Mutter und ich im Auto I

Wenn meine Mutter und ich zusammen mit dem Auto fahren - meist mit mir am Steuer, damit ich nicht vollkommen einroste - geht es zuweilen sehr lustig zu. Diese Woche sorgte ich wieder für einen Lachanfall, als wir im Parkhaus eines großen Supermarktes waren. Vor uns liefen zwei Tauben seelenruhig über den Weg, ich kam mit dem Auto immer näher, aber sie machten keine Anstalten wegzufliegen oder sich schneller wegzubewegen. Erst überlegte ich, ob ich hupen und sie so erschrecken sollte, damit sie wegflögen, aber das brachte ich auch nicht übers Herz. Ich rief besorgt: "Husch, weg, ich bin Vegetarierin, ich darf euch nicht überfahren!" - die Tauben juckte das natürlich gar nicht, also musste ich stehen bleiben und warten, bis sie endlich zur Seite gegangen waren. Meine Mutter lachte sich indessen neben mir auf dem Beifahrersitz weg, was so ansteckend war, dass ich bald auch lauthals lachte. Später überlegten wir noch, was wir wohl getan hätten, wenn die Tauben gar nicht weggegangen wären - und ich meinte, dann wäre ich eben ausgestiegen und hätte sie verscheucht. Das bringe auch nur ich fertig ...