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Mittwoch, 5. März 2014

Lebenszeichen. Oder: Kochbücher über Kochbücher.

(c) Frau von Saltkrokan
Nachdem ich nun schon gut anderthalb Wochen nichts von mir habe hören lassen, hier ein kleines Lebenszeichen in Form einer Vorschau. Da ich zu meinem Geburtstag drei wundervolle Kochbücher geschenkt bekommen habe, wird es in nächster Zeit öfters wieder Rezepte hier auf dem Blog geben. 
Außerdem haben M. und ich gestern das Projekt "Gesünder leben und abnehmen" gestartet. Dabei halten wir uns zu großen Teilen an Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge aus "Vegan for Fit", mit kleinen Abweichungen - Ich kann eben die anderen Kochbücher nicht einen vollen Monat lang unberührt und unbenutzt im Regal stehen lassen!

Schaut doch einfach mal rein; ich hoffe, ich schaffe es, wieder mehr zu bloggen.

Dienstag, 30. April 2013

Neustart beim Projekt Schweinehund

(c) Frau von Saltkrokan
In den letzten anderthalb Monaten habe ich das Projekt Schweinehund arg schleifen lassen, wegen allgemeiner Faulheit, Masterarbeitsstress und dann dem Urlaub in Berlin. Ab dieser Woche möchte ich aber wieder durchstarten und das eine Spur härter als bisher: Zuvor habe ich nämlich vor allem durch Sport versucht abzunehmen und habe mich beim Essen immer ein bisschen zu sehr herausgeredet. Das soll nun ein Ende haben. Deswegen ist das Kuchengelage in seiner ursprünglichen Form auch erst einmal gestrichen (leider ...). Mein erstes Etappenziel, bis Juni fünf Kilo zu verlieren, werde ich wohl nicht mehr erreichen, aber die Hauptsache ist, dass ich weitermache. Ich habe mir fest vorgenommen, wieder dreimal die Woche zu sporteln und auch wieder mehr schwimmen zu gehen; immerhin habe ich noch eine Zehnerkarte, die genutzt werden will bevor wir nach Berlin ziehen! 
Ihr werdet in Zukunft also wieder etwas mehr von diesem Projekt lesen und die dazugehörige Seite werde ich auch wieder auf dem aktuellen Stand halten.
Schonfrist habe ich erst mal noch zwei Wochen, damit ich mich in die härtere Gangart einfinden kann und zwei in dieser Zeit zwei Geburtstagsfeiern anstehen - gefährlich fürs Hüftgold ...

Meine liebste Wienerin hat mich passend dazu vor ein paar Tagen mit einem Blogeintrag nachdenklich gestimmt. Ich bin ins Grübeln gekommen und habe mich gefragt: Ist das eigentliche Projekt, dem ich mich widmen sollte, nicht vielmehr die Akzeptanz meiner selbst, so wie ich bin? Und wenn ich abnehmen möchte, wieso, weil ich mich unwohl fühle oder weil ich unbewusst einem Ideal hinterher renne? Die erste Frage kann ich ganz vehement mit einem "ja" beantworten, denn das ist das Wichtigste, aber gleichzeitig auch das Schwerste. Sich selbst anzunehmen ist - so kommt es mir jedenfalls oft vor - vor allem für Frauen schwierig, weil wir so oft mit Idealbildern konfrontiert werden (Darüber hatte ich bereits vor zwei Tagen geschrieben).
Bei der zweiten Frage bin ich mir unsicher. Jede/r hat mal Tage, an denen er/sie sich unwohl fühlt, aber allzu oft ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich schlankere Frauen beneide. Aber was bringt das schon? Nichts außer schlechten Gefühlen! Schlanker und fitter möchte ich aber auch für mich werden, weil das Einkaufen dann wieder mehr Spaß macht und das Zur-Bahn-Rennen leichter wird, weil ich dann keine Spiegel mehr meide und beim Anblick meiner selbst auf einem Foto nicht das Grausen bekomme.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Der Schweinehund und sein dicker Hintern

(c) Frau von Saltkrokan
Mein Schweinehund hat einen dicken Hintern. Er ist so dick, dass er schon zum Fenster hinaus hängt und letzte Woche konnte ich ihn fast nicht aus der Wohnung bewegen. Montag letzte Woche waren wir im Fitnessstudio, es wäre mein zweites Probetraining gewesen, aber ich merkte schon nach dem Aufstehen, dass mein Kreislauf verrückt spielte und nach ein paar Minuten auf dem Crosstrainer war es klar: Heute würde nichts gehen. Ich zog mich also wieder um und fuhr früher nach Hause, vollkommen deprimiert und demotiviert. Da wir dann für drei Tage nicht daheim waren, war eh nichts mit Training und freitags waren wir beide zu faul und gönnten uns einen freien Tag. Samstagmorgen hatte mich die Motivation wieder und ich merkte zum ersten Mal, dass ich den Sport brauche. Und ich habe es genossen, mich zu bewegen, zu trainieren. Erst mal habe ich es nicht übertrieben und am Tag danach wurde ich mit ausbleibendem Muskelkater belohnt. Leider rächte sich die Faulheit der Woche aber auf der Waage, ein paar Gramm waren wieder drauf. Gestern sind wir dann wieder zusammen trainieren gegangen - nachdem ich wegen Knieschmerzen am Montag aussetzen musste. So langsam wird es immer besser und nachdem M. mir ein paar weitere Geräte gezeigt hatte, habe ich Muskeln in meinen Armen gespürt, von denen ich nicht einmal wusste!

Montag, 28. Januar 2013

Das Kuchengelage - oder: "Dann sollen sie eben Kuchen essen!"

(c) Frau von Saltkrokan
Der M. und ich, wir haben dem Schweinehund ja den Krieg erklärt. Allerdings wollen wir nicht den Weg des Hardcore-Fastens einschlagen, dafür sind wir beide viel zu sehr Genussmenschen und noch dazu Süßmäuler. Als mein Blick am Samstag, als wir wartenderweise im Bahnhofsbuch/zeitschriftenhandel herumwanderten, an der neuen "Lecker Bakery" kleben blieb und wir kurz durchblätterten, war es um uns geschehen: Die Zeitschrift musste mit! Irgendwann kam die Idee auf, uns - analog zum Bekochen - gegenseitig mit diesen leckeren Todsünde-Rezepten zu "bebacken" und das Gerangel um die Rezepte ging los. Doch wir konnten uns einigen und die grünen Post-its sind nun die seinen, die pinkfarbenen die meinen. 

Wie das zum Projekt Schweinehund passt? Nun, ich hatte angeregt, dass man doch eventuell Süßes nun selbst zubereiten könne statt es zu kaufen. Erstens kommen wir damit wieder mehr zum backen und zweitens hat man eine gewisse Mühe und schätzt das Süße wieder mehr wert. Wir werden also ab sofort wöchentlich (? Die Regelmäßigkeit wird noch diskutiert) abwechselnd backen was das Zeug hält. Zur Auswahl stehen neunzehn Rezepte; das ungerade überhängende hat einen pinkfarbenen Post-it bekommen. Zwischendrin werden sicherlich auch mal altbekannte und heiß geliebte Rezepte oder ganz andere neue zum Zuge kommen, aber das Kuchengelage, das erhält seinen Input aus der Zeitschrift. Und nun, ganz nach (nicht) Marie Antoinette: "Dann sollen sie eben Kuchen essen!"