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Mittwoch, 5. März 2014

Lebenszeichen. Oder: Kochbücher über Kochbücher.

(c) Frau von Saltkrokan
Nachdem ich nun schon gut anderthalb Wochen nichts von mir habe hören lassen, hier ein kleines Lebenszeichen in Form einer Vorschau. Da ich zu meinem Geburtstag drei wundervolle Kochbücher geschenkt bekommen habe, wird es in nächster Zeit öfters wieder Rezepte hier auf dem Blog geben. 
Außerdem haben M. und ich gestern das Projekt "Gesünder leben und abnehmen" gestartet. Dabei halten wir uns zu großen Teilen an Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge aus "Vegan for Fit", mit kleinen Abweichungen - Ich kann eben die anderen Kochbücher nicht einen vollen Monat lang unberührt und unbenutzt im Regal stehen lassen!

Schaut doch einfach mal rein; ich hoffe, ich schaffe es, wieder mehr zu bloggen.

Sonntag, 29. September 2013

Wochenrückblick 23.9.-29.9.

(c) Frau von Saltkrokan
Bammel gehabt. Den aktuellen "Spiegel" wegen des Nachrufs auf Reich-Ranicki gekauft. Gute Neuigkeiten erhalten. Dreimal bei der Blutabnahme gepiekt worden. In der Bücherei gewesen. Farben für das neue Hobby ausgesucht und zu einem Spottpreis bekommen. Dumm-Fernsehen geschaut und gewusst: Es ist gut, dass ich für mich persönlich Fernsehen abgeschafft hatte. Aufgescheucht worden. Mit dem Bemalen meiner Hochelfen angefangen. Nass geworden. Umsonst gelaufen. Zusammen mit M. Figuren bemalt. "Biographie des Hungers" von Amélie Nothomb zu Ende gelesen. Leckere Kräuterbutter mit Baguette gegessen. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" aufgelegt. Mit "Krampus" von Brom angefangen (Rezension kommt!). Pinsel gekauft. M. von der Uni abgeholt. Über die Spatzen auf der Straße gefreut. Beim Inder um die Ecke zu Mittag gegessen. Nach Lehnitz gefahren. Holz getragen und gestapelt. Hund gestreichelt. Von C. für meine Malkünste gelobt worden (Hachja). Den neuen Kalender für 2014 bestückt. Bei Alex am Sony Center Café au lait aus einer badewannengroßen Tasse getrunken (So soll das!). Nach Klamotten geguckt. Ein veganes Backbuch vom Verlag bekommen (Rezension kommt!). Tee bestellt. Gespannt gewesen. Den dritten Schwertmeister bemalt. "Krampus" weitergelesen. Von M. mit "Fringe" infiziert worden. Veganes Gulasch gegessen (Rezept folgt!).

Freitag, 13. September 2013

[Gedanken] Mein Weg zu einer neuen Ernährungsweise.

Im letzten Sommer befand ich mich auf dem Weg in den Veganismus. Ob ich wirklich mit Herzblut und ohne Kompromisse Veganerin geworden wäre, wage ich zu bezweifeln, allerdings verzichtete ich weitestgehend auf Joghurt und Milch und griff auf die pflanzlichen Alternativen zurück. Als ich M. kennen lernte, änderte sich das wieder ein wenig und in diesem Sommer kam es dann ganz dicke: Aus gesundheitlichen Gründen habe ich wieder Fisch gegessen, um ein paar der Nährstoffe, die ich sonst nicht kriegen würde, zu bekommen. Für viele überzeugte Veganer und Vegetarier mag das eine dumme Ausrede sein, aber ich möchte mich da gar nicht herausreden, so ist es nun mal. Ich bin nicht stolz darauf, weil ich es eigentlich "besser" weiß, aber ich habe jetzt auch gelernt, dass man manchmal nicht anders kann als Überzeugungen über Bord zu werfen - so enttäuscht man selbst dann auch von sich selbst ist. Wenn es einem nicht gut geht, dann hat man meistens nichts anderes zu tun als für sich selbst zu sorgen und für sich selbst einzutreten, ganz egoistisch. 
Fisch habe ich allerdings auch nur zuhause gegessen, wenn ich genau wusste, dass er zertifiziert ist, und nun, da es mir wieder besser geht, wird der Fisch auch wieder von der Speisekarte gestrichen. Aber eines hat mich dieses Erlebnis gelehrt: Manchmal muss man auf seinen Körper hören, wenn man urplötzlich Gelüste auf etwas bekommt, das man sonst nicht oder selten isst. Dann sind das nicht nur bloße Gelüste (so wie beispielsweise jene auf Schokolade), sondern Appelle des Körpers, dass er etwas braucht, das er nicht bekommt.

Inzwischen merke ich auch, dass ich mich immer mehr zu einer ursprünglicheren Ernährungsweise hingezogen fühle, die nichts zu tun hat mit vegetarischen/veganen Ersatzprodukten und die einfach "naturvegetarisch" bzw. "-vegan" ist. Pflanzliche Nahrung bekommt mir immer noch am besten, allerdings habe ich auch oft genug ein großes Bedürfnis nach Quark oder Joghurt und diesem Verlangen möchte ich in Zukunft mehr nachgeben.
Als wir diese Woche in einem asiatischen Supermarkt waren und ich nach meinen liebsten Instantnudeln gesucht hatte, las ich E-Nummer über E-Nummer und es war mir zuwider. Wieso immer dieses künstliche? Wieso wissen die Menschen schlichte Pellkartoffeln mit Quark nicht mehr zu schätzen? Und wieso müssen sie im November Erdbeeren essen und wieso essen sie keinen Rettich mehr, nur weil er nicht so schön aussieht? Ich möchte saisonal und regional essen, so gut es eben geht. Möchte gutes Essen essen, Essen, das meinem Körper gut tut und der Umwelt so wenig wie möglich schadet. Und ja, irgendwann kommt man in ein Alter, in dem Fast Food nicht mehr so leicht verdaulich ist und man Nahrung als das begreift was es ist: Etwas, das den Körper nähren und nicht kaputt machen sollte.

Sonntag, 26. Mai 2013

Wochenrückblick 20.5.-26.5.

(c) Frau von Saltkrokan
Zweieinhalb Kilo weniger auf der Waage gehabt. Brötchen aufgebacken. Eine Tasche von der besten Schwiegermama der Welt genäht bekommen. Ein riesiges urleckeres Schoko-Spaghettieis (und damit die abgenommenen Kilos wieder an-)gegessen. Pläne geschmiedet. Den Mann an den Kasematten mit Fisch versorgt. Verwöhnt worden. Viel geredet. Eine Bestellung aufgegeben. Online Tee geguckt. Roten Lipgloss gekauft - passend zur roten Stola, für K.s Hochzeit. Mit Spaghetti Veggienara bekocht worden und glückselig gekugelt. In der Bücherei tolle Filme ausgeliehen. Vergessen, ein Paket bei der Post abzuholen. Chai Latte getrunken. Die Amazon-Wunschliste um alle auf Deutsch erschienenen "Game of Thrones"-Bände erweitert. Soja-Hackbraten gegessen. Leuchtstoffröhren aus der Rückenlage angestarrt. Blut abgenommen bekommen. Über das Wetter geschimpft. Beim Zahnarzt gewesen. Stifte gekauft. Prokrastiniert. Ein Hochzeitsgeschenk und ein Geburtstagsgeschenk bestellt. Veganen russischen Zupfkuchen gebacken (um elf Uhr abends). Auf dem Japantag durch Menschenmassen bewegt. Bei Games Workshop gewesen. Sojasauce gekauft. Onigiri gegessen. Armeen angesehen. Gemerkt: Irgendwie bin ich doch ein Nerd ... Mango gegessen. Über das altersschwache Bett geärgert. Den Tag in Amsterdam geplant.