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Sonntag, 9. März 2014

Wochenrückblick 3.3.-9.3.

(c) Frau von Saltkrokan
Das letzte Stück Geburtstagstorte zum Frühstück. Quatschen mit M.s Mutter. Eine kurze Touritour vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor. Eine frisch duftende Waschmaschine. Den neuen Trainingsplan begonnen. Avocado zum Frühstück. Matcha-Shake. "2 Broke Girls" weitergeschaut. Lauthals gelacht. Auberginen. Leckere Energiekugel nach dem Sport. Unterstützung und Zuspruch von Mama. Den Balkon aufgehübscht. Die Schaufel von Schwiegermama eingeweiht und Blumen eingepflanzt. "Die Herren von Winterfell" weitergelesen. Auf die dritte Staffel von "Game of Thrones" gefreut. Bekocht worden. Fenchel gemocht. "Braveheart" geschaut. Sonne! Vitamin D getankt. Zucchini-"Pasta".

Dienstag, 11. Juni 2013

Spinatstrudel à la liebste Wienerin

(c) Frau von Saltkrokan
Die liebste Wienerin hat vor einigen Wochen ein Rezept auf ihrem Blog gepostet, das wir unbedingt nachkochen wollten: Spinatstrudel! M. und ich sind begeisterte Spinat-Esser, von Kindesbeinen an (Soll ja gerüchteweise nicht so üblich sein bei Kindern) und da war das Rezept Pflicht.

Wir haben das Rezept - natürlich - mal wieder etwas umgeändert. Für einen großen Strudel für zwei gute ausgehungerte Esser braucht ihr:

1 Rolle Blätterteig (oder Filoteig)
500g TK-Blattspinat
200g Feta
3 Tomaten
2-3 Zehen Knoblauch (je nachdem, ob man noch das Haus verlässt)
1 halbe Zwiebel
2 Handvoll Pinienkerne
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer
Olivenöl

Den Spinat auftauen (Oder so wie ich, weil ich das mal wieder vergessen hatte, in der Mikrowelle im Schnellverfahren). Den Knoblauch und die halbe Zwiebel hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Die gewürfelten und entkernten Tomaten dazugeben und kurz mitbraten. Beiseite stellen.
Den Spinat gut ausdrücken, damit er trocken genug ist und den Feta zerbröselt dazu geben und beides miteinander vermengen. Mit den Tomaten vermischen und kräftig mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel (nur eine Prise) und Cayennepfeffer abschmecken).
(Die liebste Wienerin gibt noch Eier dazu, die ich schlicht vergessen hatte, und ohne die es auch super funktioniert).
Die Pinienkerne können nun entweder direkt in die Masse rein oder auf dem Blätterteig verteilt werden, klappt beides gut.
Die Masse auf den Blätterteig geben und den Blätterteig einschlagen/rollen. Kann dann sofort in den Ofen (so wie bei mir) oder noch mit Olivenöl und Ei bestrichen werden (so wie im Originalrezept).
Ab in den vorgeheizten Ofen und bei 180-200 Grad goldbraun backen (Dauerte in meinem Ultralangsam-Ofen ca. zwanzig Minuten/eine halbe Stunde)

Montag, 20. Mai 2013

[Immer schon mal] Vegan leben - die zweite Woche

Meine Lieben, heute ist nun auch die zweite Woche meines Experiments, vegan zu leben, vorbei. Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Experiment wird nicht sang- und klanglos verschwinden, sondern hat seine Spuren hinterlassen. Letztes Jahr hatte ich ja einmal beim Vegan Wednesday mitgemacht und ab dieser Woche möchte ich das nun regelmäßig machen; Mittwoch wird also mein veganer Tag in der Woche!
Aber auch sonst habe ich einiges mitgenommen für mich selbst: Wirklich schmerzlich vermisst habe ich nicht viel oder nicht wirklich etwas. Irgendwann stellte ich fest, dass Parmesan in Massen die Pastasauce eher verhunzt, dass Scheibenkäse nicht das höchste der käsigen Genüsse ist und dass eine Pizza auch ohne dicke Käseschicht auskommen kann. Die Pfannkuchen klappen mit Sojamehl genauso gut wie mit Eiern, so dass wir hier wohl auch in Zukunft öfters zur pflanzlichen Alternative greifen werden. Allerdings habe ich nach M.s Milch/Schokocreme (ihr wisst schon, die gestrudelte) gegiert, ebenso vermisse ich sein Rührei (er macht ein gigantisch leckeres Rührei) und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich jetzt doch ein wenig auf ein Stück Camembert freue (das französische Blut in mir giert danach).
Doch die zwei kurzen Wochen haben mich sensibilisiert und ich werde versuchen, in Zukunft vor allem unveganen Fertigprodukten aus dem Weg zu gehen. Das bringt es mit sich, dass ich auch Kalorien einspare, wenn ich nicht einfach mal so im Vorbeigehen irgendwo etwas zu essen kaufen kann. Und es macht mich gesünder, weil ich weniger Zusatzstoffe zu mir nehmen werde/möchte. Abgenommen habe ich auch schon ein bisschen - ob das nun allerdings am Kalorienzählen oder am Vegansein liegt, keine Ahnung!

Nun aber möchte ich Bilder sprechen lassen:
(c) Frau von Saltkrokan
Montags gab es endlich das Linsengemüse, das eigentlich schon für die Woche davor geplant gewesen war. Inspiriert von Attila Hildmanns "Vegan for Fit" und außerdem eine gute Gelegenheit, endlich die Tellerlinsen zu verkochen, die noch vom Winter im Vorratsregal vor sich hin dümpelten.
(c) Frau von Saltkrokan
Dienstag war mein Highlight der Woche: Es gab die Soja-Rinderfilets, die wir in Berlin im "Veganz" gekauft hatten. M. zauberte noch eine Sauce dazu, als Beilage gab es Reis. Ich kann die Filets nur empfehlen, allerdings muss ich Leuten, die Fleisch nicht mögen oder Ersatzprodukten skeptisch gegenüberstehen, vehement davon abraten, da es wirklich sehr fleischig schmeckt. Das nächste Mal müssen wir es nur länger marinieren, damit es würziger wird. Ein absolutes Nachkaufprodukt!
(c) Frau von Saltkrokan
Die Tomatensuppe am Mittwoch rief dann weniger Begeisterung hervor. Ich bin mir bis jetzt noch nicht sicher, ob ich sie nun gut oder schlecht fand, sagen wir, sie ist so lala. Sie erinnerte mich eher an flüssige Tomatensauce denn an Suppe. Vielleicht fehlten einfach ein paar Gewürze und das Tomatenmark, das wir leider nicht mehr da hatten. Das Rezept hatte ich aus "Ab jetzt vegan!", ein tolles Kochbuch, das sicher noch öfters zum Einsatz kommen wird. Die Focaccia, die ich dazu buk und die von einem Rezept aus der neuen  "Deli" inspiriert war, wird allerdings auf jeden Fall noch einmal nachgebacken.
(c) Frau von Saltkrokan
Ein zweites Highlight gab es am Donnerstag: Vegane Pizza (bzw. in M.s Falle vegetarisch, mit Mozzarella). Inspiriert mal wieder von Attila Hildmann, allerdings sparte ich mir die Cashew-Creme obendrauf. Die Pizza war urlecker, auch ohne Käse, und ich kann sie mir außerdem sehr gut noch mit (halb)getrockneten Tomaten vorstellen. Da wir noch Tiefkühlspinat da hatten, kam der zum Einsatz, mit frischem Spinat ist das sicherlich noch einmal ein ganz anderes Geschmackserlebnis. Von der Sauce (in die wir übrigens fünf Knoblauchzehen hauten) machten wir direkt zu viel, damit wir am nächsten Tag eine schnelle Pasta mit Gemüseresten (Champignons und Zucchini) zaubern konnten. 
(c) Frau von Saltkrokan
Samstags gab es etwas, das viele von euch in der Form sicherlich nicht kennen: Schnittlauch-Pfannkuchen mit Kopfsalat. In meiner Familie essen wir die Pfannkuchen mit dem Salat gefüllt und aufgerollt. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas seltsam, ist aber sehr sehr lecker und besonders im Sommer ein tolles, schnelles Gericht, das mit wenigen Zutaten auskommt. Die zwei Eier in den Pfannkuchen ersetzte ich durch Sojamehl, das im Verhältnis 1:2 mit kaltem Wasser angerührt wird. Zum ersten Mal schaffte ich es auch, die richtige Konsistenz zu erreichen, die Masse muss nämlich schön cremig sein, zu wässrig schadet sie dem Teig mehr. Dem Pfannkuchenteig hat man weder vom Geschmack her noch vom Backverhalten her angemerkt, dass die Eier "fehlen" und da Sojamehl länger und unkomplizierter haltbar und im Vergleich zu Eiern viel billiger ist, werden wir beim Backen nun auch öfters Sojamehl benutzen - M. fand das Ganze nämlich auch super.
(c) Frau von Saltkrokan
Ausgerechnet sonntags, am großen Finaltag, habe ich kein Bild vom Essen gemacht, aber es gab auch nichts Besonderes: Schnelles Wokgemüse mit Reis und Erdnusssauce.
Abends eine große Schüssel Salat und zum Nachtisch Himbeersorbet, das wir fix aus Tiefkühlhimbeeren, etwas Zucker (und in meinem Fall noch Agavendicksaft) herstellten.

Über die ganze Woche verteilt gab es außerdem veganes Mett aufs Brot, um die Fleischgelüste meines Omnivoren zu befriedigen, der seltsamerweise bisher eben solche Gelüste noch nicht hat und den es vielmehr nach Sushi gelüstet (mit Fisch natürlich, weswegen er mein selbstgemachtes veganes Sushi bisher verschmäht).
Was sonst noch aufs Brot kam? Alsan, vegetarischer Aufstrich von Alnatura, Erdnussbutter, Marmelade und Pflaumenaufstrich.

Sonntag, 17. März 2013

Wochenrückblick 11.3.-17.3.

(c) Frau von Saltkrokan

Den Fuß an der scharfen Badewannenkante aufgeschnitten. Das Training gecancelt. Pläne für den Endspurt gemacht. Die Papstwahl im Live-Ticker verfolgt. Ein Kapitel der Masterarbeit beendet, das mir schwer im Magen lag. Hörbücher ausgeliehen (u.a. das und das) - für das Post-Masterarbeitsleben. Über das Wetter geärgert. Einen Termin beim Friseur gemacht. Neues Lieblingsbier konsumiert. Nach Harry Potter-Merchandise geschaut. Alte Fotos (aus)sortiert. "Wachen! Wachen!" angelesen. Noch warmen Apfel-Karamell-Streuselkuchen probiert. Korrekturvorschläge angenommen. Dauernd nach meiner Bibel gefragt und irritierte Blicke geerntet. Fußnoten gesetzt. Über Huren, Schnitter und Schlachthöfe geschrieben. Enchiladas Verdura gegessen. Berliner Adressen notiert. Bücher gewälzt. Das dreckige Geschirr stehen lassen und stattdessen gearbeitet. Suppe aufgetaut. Ins Endspurt-Exil gegangen.

Dienstag, 25. September 2012

Lauch-Apfel-Suppe

(c) Frau von Saltkrokan
Diese Suppe gab es letzte Woche bei meinem ersten Vegan Wednesday. Das Rezept fand ich in der "köstlich vegetarisch 5/2012" und habe es wie immer etwas abgewandelt.

Für zwei Suppenschalen braucht man Pi mal Daumen:
eine Zwiebel
drei Stangen Lauch
drei Äpfel
800 ml Gemüsebrühe
Olivenöl zum Anbraten
Currypulver, Salz, Pfeffer
Sojasahne

Zwiebeln schälen und Würfeln. Lauch putzen und in Ringe schneiden. Beides mit dem Olivenöl ein paar Minuten anbraten. Currypulver darüber streuen und Gemüsebrühe dazugießen. Suppe acht Minuten köcheln lassen.
Den Apfel waschen, entkernen und in Würfel schneiden (nicht schälen!). Zur Suppe geben und weiter fünf Minuten köcheln lassen. Alles pürieren, wenn der Lauch und die Äpfel weich sind. Einen Schuss Sojasahne dazugeben und mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken.

Donnerstag, 20. September 2012

Vegan Wednesday - das erste Mal


Durch gourmande bin ich auf den Vegan Wednesday gestoßen, komme allerdings erst diese Woche dazu, mich damit auseinander zu setzen und es anzupacken.
In den letzten Wochen merkte ich immer mehr, dass vegane Ernährung gar nicht soooo schwer ist wie ich immer dachte. Diese Aktion ist für mich ein toller Anlass, einen weiteren Schritt in diese Richtung zu tun. In den eigenen vier Wänden habe ich Milch und Joghurt durch die pflanzlichen Alternativen ersetzt und selbst Käse esse ich nicht mehr so oft auf dem Brot wie früher. Dennoch stehe ich weiterhin sehr auf solche Sachen wie Parmesan oder Feta. Und Ziegenkäse, mein Laster.
Für das erste Mal hat es schon viel Spaß gemacht, einen kompletten Tag vegan zu leben, aber das Obst und das Gemüse kamen ein wenig zu kurz ...
Die Beiträge sammelt diesmal Cara ein.

Morgens gab es Pancakes mit Ahornsirup und Erdbeer-Quittenmarmelade. Dazu Früchtetee.
Mittags ein kleiner Snack: Möhrensalat mit Soja-Joghurt und Brot mit Auberginen-Streichcreme und Paprika.
Abends gab es Lauch-Apfel-Suppe mit Sojasahne. Rezept kommt demnächst!
Zum Abschluss des Tages für die Süßgelüsste einen Kakao und Vanille-Pudding.

Dienstag, 1. Mai 2012

Rucolafladen mit Tomate und Mozzarella


Wieder einmal habe ich zum Goldenen GU "Vegetarisch!" gegriffen und mich inspirieren lassen. Alle, die das Kochbuch besitzen, können Seite 167 aufschlagen und sich das Originalrezept anschauen, für alle anderen gibt es hier meine Variante:

Für einen Fladen (ca. halbes Backblech):
75 g Weizenmehl
100 g Vollkornweizenmehl
1/2 TL Trockenhefe
150 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz, 1 Prise Zucker

2 gute Hände Rucola
1 Knoblauchzehe
1 Tomate
1 Kugel Mozzarella
Salz, Pfeffer
ein Schuss Olivenöl zum Anbraten

Mit Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Zucker einen Hefeteig kneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich verdoppelt hat.
Den Rucola waschen und mit dem klein gewürfelten Knoblauch anbraten bis der Rucola zusammengefallen ist. Die Tomate und den Mozzarella in Scheiben schneiden.
Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech zu einem Fladen ausrollen. Den gebratenen Salat auf dem Fladen verteilen, Tomate darauflegen, zum Schluss den Mozzarella. Im Ofen bei ca. 200°C backen bis der Mozzarella verlaufen und goldgelb geworden ist.


Da ich zwei Portionen gebacken habe (der Herzallerliebste bekam seine Portion in einer anderen Variante), kann die Angabe für das Mehl ein bisschen zu tief gegriffen sein, ne nachdem ob man den Fladen dünner/dicker oder größer/kleiner mag. Einfach mal ausprobieren! Vegan geht das Ganze auch, den Mozzarella kann man ja einfach weglassen und/oder auf vegane Alternativen zurückgreifen. Auch wer es nicht so käsig mag, kann nur eine halbe Kugel nehmen Mozzarella. Im Originalrezept waren noch Pinienkerne mit dabei, das stelle ich mir auch sehr lecker vor.
Das Rezept ist vor allem etwas für Leute, die Spinat mögen, denn von der Konsistenz schmeckt der Rucola so wie Spinat, nur sehr viel nussiger und aromatischer. Wie Rucola eben ;-)
Der Fladen ist für mich sofort zum Soul Food aufgestiegen, besonders der Knoblauch gab dem Ganzen den richtigen Pfiff.

Dienstag, 17. April 2012

Bärlauchpesto ♥


Am Wochenende wollte ich eigentlich Bärlauchrisotto machen. Da ich aber einen faulen Tag hatte, gab es Notfallpasta - mit Bärlauchpesto. Ich liebe Pesto, aber ich habe es noch nie selbst gemacht, dabei ist es so einfach. Deswegen gibt es diesmal auch kein Rezept, weil ich sowieso nur nach Gefühl alles zusammengeworfen hatte. Da ich keine Pinienkerne hatte, habe ich eine Nussmischung genommen (in der auch vereinzelt Pinienkerne waren). Meistens sind die mir auch zu teuer - habt ihr einen Tipp, welche Nüsse man noch nehmen kann? Muss man Nüsse dazu tun?

Das Pesto war sehr intensiv, aber auch sehr lecker. Durch das viele Öl ist Pesto an sich ja keine sonderlich gesunde Angelegenheit, aber ab und an darf das auch mal sein ;-)

Sonntag, 4. Dezember 2011

[0.4 + 0.5/52] Zweimal Chinakohl

Diese Woche Dienstag habe ich ein Experiment gestartet: Chinakohlsalat. Haltet mich für weltfremd, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, aus Chinakohl Salat zu machen. Dabei liegt es so nah, macht man doch aus Rot- und Weißkohl auch Salate, die ich auch sehr lecker finde. Für den Salat habe ich dieses Rezept benutzt, aber mein eigenes Dressing dazu gemacht, nämlich mein heiß geliebtes Honig-Senf-Dressing, das es sonst zu Romanasalat gibt.
Dazu müsst ihr:
gute zwei Esslöffel Frischkäse mit
einem guten Esslöffel Senf und
einem guten Esslöffel Honig
und ein bisschen Wasser glatt rühren.
Dann den Chinakohl klein schneiden und mit den Mandarinen in eine Schüssel geben - Dressing drüber, fertig! Ich habe diesmal allerdings Dosenmandarinen genommen, weil diese ja enthäutet sind, was mir ein bisschen kaufreundlicher erschien. Es hat super geschmeckt, der Chinakohl erinnert ein wenig an Eisbergsalat, wenn man ihn so roh isst. Die Mandarinen hatte ich allerdings schnell über. Beim nächsten Mal mache ich den Chinakohl wohl pur als Salat.

Am Donnerstag gab es dann den restlichen Chinakohl (den größten Teil, für den Salat hatte ich nur ein paar Blätter gebraucht) als Auflauf mit Kartoffeln. Zur Inspiration diente mir dieses Rezept, allerdings hab ich als Sauce eine Mehlschwitze gemacht statt der Sahne - erschien mir wenigstens ein wenig figurfreundlicher. Der Auflauf war so lecker, dass es ihn demnächst sicherlich noch mal geben wird. Ich hätte mich dumm und dämlich daran essen können ;-) Leider haben Aufläufe es ja so an sich, nicht gerade gut für die Figur zu sein und deswegen suche ich jetzt auch noch andere Chinakohl-Rezepte in einer leichteren Variante.
Entschuldigt übrigens das nicht sehr ästhetische Bild - Aufläufe sehen selten ästhetisch aus und ich hatte diesmal fast vergessen, ein Bild zu machen.

Den Chinakohl habe ich übrigens von der Verkaufsstelle eines Obsthofes hier in der Nähe. Der Laden ist direkt bei mir um die Ecke und ich bereue es bis heute, dass ich mich nicht früher reingetraut habe und erst zwei Jahre hier leben musste ... Die haben nämlich die leckersten Äpfel der Welt und auch günstig Gemüse, der Chinakohl hat zum Beispiel nur 1,50 € das Stück gekostet und ich habe zweimal sehr reichlich davon essen können! Dort habe ich übrigens auch den Rotkohl gekauft - für einen Euro! Natürlich, beim Essen allzu sehr sparen ist nicht gut, aber weil es regional angebaut ist, macht das Schnäppchen umso mehr Spaß.